Ihre PostLeserbriefe

Nur ein Spiel?

Zum Zeitgang „Die synodale Werkzeugkiste“ (CIG Nr. 28, S. 3)

Es ist schön, dass an der Weltsynode auch circa 80 Nichtbischöfe teilnehmen dürfen. Nur angesichts der Tatsache, dass die Entscheidungen dieser Versammlung für den Papst nicht verbindlich sind, werde ich den Gedanken nicht los, dass Rom zum wiederholten Mal Synodalität nur spielen lässt. Die Meinung der Christinnen und Christen spielt überhaupt keine Rolle.

Johann Szejka, Dietzenbach

Verbohrt

Zum Kommentar „Und plötzlich Zeitdruck“ (CIG Nr. 28, S. 2)

In erster Unkenntnis, um was es bei dieser „Woche für das Leben“ geht, wollte ich gleich meinen Unmut über das Festhalten an solchen verqueren Moralvorstellungen von Lebensschutz kundtun. Als ich aber nachlas, dass es da um die ganze Lebensspanne geht, fand ich den Ausstieg der evangelischen Kirche wiederum schade. Solch eine Woche würde ich mir weltweit wünschen. Nicht aber ein verbohrtes Beharren auf Lebensanfang und -ende. Denn dies schafft auch Leiden und ein Zerbrechen an der Kirche, die uns ein Joch auferlegen will.

Peter Zürcher (auf cig.de)

Gelassenheit

Zum Beitrag „Hinter den Zahlen“ (CIG Nr. 28, S. 6)

Ja, es gab und gibt auch bei mir oft und viel Frust, Wut, Enttäuschungen, harte Auseinandersetzungen, offene Fragen im Bezug auf die Kirche. Aber da ist dann auch all das positiv Prägende, die Geborgenheit gebenden Rituale, die Feste im Kirchenjahr, die Atmosphäre in den Kirchen, Kathedralen, Kapellen … „Aussteigen“ war und ist für mich trotz aller Ärgernisse keine Option.

Maria K. Krüppel, Andernach

Der wichtigste Grund, nicht aus der katholischen Kirche auszutreten, ist für mich, dass diese Kirche zu kostbar ist, um sie denen zu überlassen, bei denen sie erwiesenermaßen schlecht aufgehoben ist. Was jetzt nottut, ist Buße, Umkehr, Erneuerung und nicht zuletzt Reformen. Ansonsten empfehle ich etwas mehr Gelassenheit und etwas weniger Untergangsstimmung. Auch das Starren auf schwindende Mitgliedszahlen ist wenig hilfreich. Zur Erinnerung: Wir waren schon einmal viel weniger. Und dabei viel besser aufgestellt und vor allem viel näher am Evangelium.

Dieter Trunk, Nürnberg

Zeugnis geben

Zum Artikel „Ein ‚Andersleben‘“ (CIG Nr. 28, S. 5)

Die Autorin spricht mir aus dem Herzen. So behutsam wie selbstbewusst ein persönlicher Weg mit Gott immer ist, so wird es in unserer Zeit immer wichtiger, davon – selbst in aller Schlichtheit – auch Zeugnis zu geben. Es sind mehr Menschen, als wir vermuten, die in ähnlicher Weise ihren ganz entschiedenen Weg mit Gott und den Menschen gehen, oft durch Konflikte motiviert, oft ganz unkonventionell, und doch in einer mystischen Tiefe, in der mir erkennbar wird, dass sich hier „heiliges Leben“ ereignet.

Wolfgang M. Schneller, Ulm

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