Ganzkörper-Taufe in St. Petrus, WolfenbüttelChristwerden in lebendigem Wasser

In der Taufe mit Christus sterben, untergehen – und wieder auferstehen. Dieser Dreiklang des Christwerdens, den Paulus im Römerbrief entfaltet (vgl. 6,3–11), lässt sich künftig in der Kirche Sankt Petrus in Wolfenbüttel hautnah, existenziell erleben. Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer hat dort ein Ganzkörper-Taufbecken geweiht. Dazu stieg er mit der Osterkerze in den mehr als 80 Zentimeter tiefen Brunnen und stimmte mit der Gemeinde das Veni Sancte Spiritus, die Anrufung des Heiligen Geistes, an. Mit dabei waren vier Vertreter anderer Konfessionen. Nacheinander gossen sie Wasser in den großen, nach vier Seiten überlaufenden Brunnen und sprachen einen Bibelvers.

Die Ganzkörpertaufe in „lebendigem Wasser“ gilt als die Urform der Taufe. Im Laufe der Zeit wurde dieses sprechende Zeichen jedoch immer mehr reduziert.

(Foto: Bistum Hildesheim/ Peter Sierigk)

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