Evangelische KircheGemeindeleben dank Prädikanten

Zwei Drittel der evangelischen Lektoren und Prädikanten üben ihren Verkündigungs- und Predigtdienst vor allem deshalb aus, damit „in der eigenen Ortsgemeinde weiterhin regelmäßig Gottesdienste stattfinden können“. Zu diesem Ergebnis kam eine Befragung der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover. Während in der katholischen Kirche noch oder wieder über die Tätigkeit von Laien im Gottesdienst vor allem in Ortsgemeinden ohne Präsenz eines Geistlichen diskutiert wird, verlassen sich viele evangelische Gemeinden auf die Arbeit der Ehrenamtlichen, die dafür sorgen, dass es christliches und liturgisches Leben vor Ort noch gibt. Lektoren halten Wortgottesdienste mit vorgegebener Lesepredigt, Prädikanten können frei predigen und haben immer öfter auch die Erlaubnis, das Abendmahl zu leiten.

Allerdings offenbart die Studie auch interne Konflikte. So gab etwa die Hälfte der Befragten an, die gezahlte Aufwandsentschädigung sei zu gering für ihre Arbeit. Dabei „geht es um mehr als um eine angemessene Entschädigung“, heißt es in der Studie. Auch in der lutherischen Kirche gebe es Unklarheiten über die Rolle der Ehrenamtlichen im Verhältnis zu den amtlich bestellten Geistlichen.

Anzeige: Warum ich an Gott glaube. Von Gerhard Lohfink

Der CiG-Newsletter

Ja, ich möchte den kostenlosen CiG-Newsletter abonnieren und willige in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zweck des E-Mail-Marketings durch den Verlag Herder ein. Den Newsletter oder die E-Mail-Werbung kann ich jederzeit abbestellen.
Ich bin einverstanden, dass mein personenbezogenes Nutzungsverhalten in Newsletter und E-Mail-Werbung erfasst und ausgewertet wird, um die Inhalte besser auf meine Interessen auszurichten. Über einen Link in Newsletter oder E-Mail kann ich diese Funktion jederzeit ausschalten. Weiterführende Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.