Jahreszeitliche BeobachtungenInsekten unter der Lupe

Grashüpfer, Schmetterling und Marienkäfer: Im Sommer gibt es viele Insekten zu entdecken. Ihre Beobachtungen können die Kinder spielerisch vertiefen.

Insekten unter der Lupe
© Nathalie Rahm

Ein Zuordnungsspiel

BENÖTIGTE MATERIALIEN:

  • 4–5 nicht zu kleine Insekten-Spielfiguren (z. B. Ameise, Schmetterling, Marienkäfer, Grashüpfer)
  • passende Fotos
  • Handlupen
  • festes, grünes Papier
  • Laminiergerät

SO WIRD’S GEMACHT:

 Gehen Sie vor dem eigentlichen Zuordnungsspiel mit den Kindern auf Entdeckungstour: Halten Sie auf einer Wiese gemeinsam Ausschau nach Insekten, beobachten Sie diese und kommen Sie über Käfer & Co. ins Gespräch. Wer von den Kindern weiß, wie die Tiere heißen? Wie bewegen sie sich fort? Welche Farbe haben sie? Bieten Sie den Jüngsten für ihre Erkundungen Handlupen an. Dabei sollte die Regel gelten: Nur anschauen, nicht anfassen! Zurück in der Kita greifen Sie das Insekten-Thema mit einem Spiel wieder auf. Suchen Sie dafür im Vorfeld Fotos von Insekten, die zu Ihren Spielfiguren passen. Drucken Sie die Bilder aus, kleben Sie diese auf grünes Papier und laminieren Sie die Karten ein. Laden Sie die Kinder ein, die Spielfiguren den passenden Bildkarten zuzuordnen. Bieten Sie ihnen auch jetzt wieder eine Handlupe an, damit sie die Tiere genau betrachten können – wie draußen auf der Wiese.

Leben in der Regentonne

BENÖTIGTE MATERIALIEN:

  • mit Wasser gefüllte Regentonne
  • durchsichtige Behältnisse (Gläser, Eimer u. Ä.),
  • weißes Tuch

SO WIRD’S GEMACHT:

 Um Unfällen vorzubeugen, ist es ratsam, die Insekten in einer Regentonne nicht unmittelbar in ihrem Lebensraum zu beobachten. Schöpfen Sie stattdessen ein wenig Wasser in die Gefäße und stellen Sie diese so auf den Boden, dass die Kinder sie gut im Blick haben. Motivieren Sie die Jüngsten, am Wasser zu riechen. Duftet das wie Badewasser? Eher nicht! Dafür entdecken die Kinder aus der Nähe, dass im und auf dem Wasser reges Treiben herrscht. Da gibt es den Wasserläufer: Er lebt nicht im Wasser, sondern läuft darauf. Das funktioniert, weil er so leicht ist und vorsichtig ein Bein nach dem anderen bewegt. Kann eines der Kinder das nachmachen? Ein anderes Tier tritt unermüdlich im Wasser umher. Ein weißes Tuch hinter dem Glas hilft den Kindern dabei, die Larven von Stechmücken zu erkennen: Wie kleine Fäden tummeln sie sich im Wasser. Selbst diese schlängelnden Bewegungen lassen sich, auf dem Bauch liegend, nachahmen. Mit viel Glück sind auch Libellenlarven oder Kaulquappen zu entdecken – die Tonne ist voller Leben. Damit das so bleibt, wird das Wasser samt seinen Bewohnern am Schluss wieder in die Tonne zurückgekippt.

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