Kooperieren mit dem Evangelischen Altenhilfezentrum StiftsheimGelungene Vernetzung im Sozialraum (2)

Der zweite Beitrag der Reihe zeigt, wie das Wintershall Kinderhaus und das Altenhilfezentrum Stiftsheim in Kassel zusammenarbeiten. Der Dialog zwischen den unterschiedlichen Generationen bereichert beide Seiten.

Kooperieren mit dem Evangelischen Altenhilfezentrum Stiftsheim
© Impuls Soziales Management, Kassel

Der Beitrag in 150 Wörtern

Oft wohnen Kinder mit ihren Eltern nicht in der Nähe der Großeltern und Besuche sind dementsprechend selten. Infolgedessen haben viele Kinder mit älteren Menschen im Alltag wenig Berührungspunkte – das gilt auch umgekehrt. Die Kooperation zwischen Kita und Seniorenstift ermöglicht beiden Seiten regelmäßige gemeinsame Erlebnisse. Kinder und Erwachsene können bei diesen Begegnungen Beziehungen aufbauen und von den vielfältigen Denk- und Lebensweisen, die so aufeinandertreffen, profitieren. Berührungsängste werden aufgelöst und die Kinder entwickeln ein Bewusstsein für die Themen des letzten Lebensabschnitts. Umgekehrt können ältere Menschen Sinn und Freude aus der Begegnung mit den Kindern schöpfen und ihre Erfahrungen oder auch Lebensweisheit(en) weitergeben. Die Kompetenz der begleitenden Fachkräfte besteht darin, im Voraus eine Struktur für die Treffen zu schaffen, diese dann aber – um den Beteiligten offene Begegnungen zu ermöglichen – nur zurückhaltend zu begleiten. Im Nachhinein ist es wichtig, dass die Fachkräfte die Fragen der Kinder, die während der Treffen entstehen, aufgreifen und thematisieren.

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