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Über diese Ausgabe

Leitartikel

  • Plus S. 379-381

    LeitartikelGleichbehandlung per Gesetz?

    Jede Menge Einwände gab es gegen das Anfang Juli schließlich auch vom Bundesrat abgesegnete Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das Diskriminierungsverbote im Arbeits- und Zivilrecht vorsieht. In das jahrelange Ringen um dieses Gesetzesvorhaben mischten sich viele der derzeit so drängenden gesellschaftlich-politischen Probleme und Auseinandersetzungen. Vor allem zeigte auch diese Debatte sehr deutlich, wie sehr der Umgang miteinander, die Gestaltung unseres Zusammenlebens fraglich geworden ist.

Kommentar

  • Plus S. 383-384

    KommentarAkzente

    Kardinal Bertone wird neuer vatikanischer Staatssekretär.

  • Plus S. 384

    KommentarWellen

    Braucht es ein katholisches Radio für Deutschland?

Aktuell

  • Plus S. 385-386

    KirchenreformDer Rat der EKD gibt Anstöße

    Anfang Juli veröffentlichte der Rat der EKD ein Impulspapier zu Perspektiven für die evangelische Kirche im 21. Jahrhundert. Es zielt auf einen umfassenden Mentalitätswechsel und auf flexiblere kirchliche Strukturen.

  • Plus S. 386-388

    AnglikanerDer Primas bezieht Position

    Erzbischof Rowan Williams von Canterbury legte kürzlich ein Grundsatzpapier zur Zukunft der Anglikanischen Gemeinschaft vor. Sie soll künftig verschiedene Spielarten von Mitgliedschaft ermöglichen und so mit ihrer Krise besser zu Rande kommen.

Blickpunkt

  • Plus S. 388-394

    Zum aktuellen Stand von Bioethik und BiopolitikDer Konsens zerfällt

    Die Langsamkeit, mit der politische Entscheidungen derzeit in Deutschland vorangetrieben werden, zeigt sich auch im Bereich der Biopolitik. Bewegung hingegen gibt es an der so genannten Forschungsfront: Die Stichtagsregelung für den Stammzellimport soll fallen und die Forschung auf diesem Gebiet forciert werden.

Interview

  • Plus S. 394-398

    Ein Gespräch über Christen und Muslime mit Franz Magnis-Suseno SJ„Es braucht die Kommunikation“

    Der Islam in seinen Facetten steht im Zentrum vieler Diskussionen über die gegenwärtige Rolle von Religion. Wie verstehen Muslime heute ihren Glauben und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft? Wie können Christen und Muslime gedeihlich zusammenleben? Darüber sprachen wir mit dem Jesuiten Franz Magnis-Suseno, der seit Jahrzehnten im mehrheitlich muslimischen Indonesien lebt. Die Fragen stellte Ulrich Ruh.

Essays

  • Plus S. 398-403

    Welche Rolle spielt die Orthodoxie in Europa?Der zweite Lungenflügel

    Nach dem EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens werden etwa 40 Millionen orthodoxe Christen zur Europäischen Union gehören. Die Orthodoxen Kirchen pflegen schon seit Jahren Kontakt zu den europäischen Institutionen. Gleichzeitig stehen sie aber aufgrund ihrer Tradition dem westlichen „Liberalismus“ und „Relativismus“ kritisch gegenüber. Gerade deshalb braucht es den Dialog zwischen westlicher Kirche und Orthodoxie.

  • Plus S. 408-413

    Das Erbe des Religionsphilosophen Bernhard WelteVom Fußball zum Heiligen

    Das Denken des Freiburger Religionsphilosophen Bernhard Welte (1906–1983) wirkte kaum traditionsbildend. Dabei waren seine immer noch faszinierenden Texte stets allgemeinverständlich und ohne den Anflug hermetischer Eigensprachlichkeit. Er war ein christlicher Denker, aber kein Denker des Christentums.

  • Plus S. 413-418

    Die Rolle des Zufalls in der SchöpfungIst die Evolution gewollt?

    Die Debatte um „Intelligent Design“ hat erneut die Frage aufgeworfen, wie Schöpfung gedacht werden kann, ohne gegen die gesicherten Erkenntnisse der Evolutionstheorie zu verstoßen. Welche Rolle spielt der Zufall bei der Entwicklung des Lebens? Und wie kann er gedeutet werden?

  • Plus S. 418-422

    Der tibetische Buddhismus und der Westen„Wenn Eisenvögel fliegen...“

    Der Dalai Lama, das seit Jahrzehnten im Exil lebende Oberhaupt der tibetischen Buddhisten, ist in Westeuropa nach wie vor als spirituelle Leitfigur populär; im Spektrum buddhistischer Gruppierungen spielen nicht zuletzt in Deutschland Zentren in der Tradition des tibetischen Buddhismus eine wichtige Rolle. Allerdings weist diese Tradition Züge auf, die im Westen schwer assimilierbar sind.

  • Plus S. 422-427

    Theologen widmen sich dem Thema Religion und Gewalt im FilmVon Terroristen und Märtyrern

    Der gewaltsame Tod gehört zu den zentralen Motiven des Kinos. In einen religiösen Kontext gestellt, zieht er das besondere Interesse der Theologie auf sich. Über wichtige jüngere Filme über die Zeit des Nationalsozialismus als auch den Israel-Palästina-Konflikt kamen Theologen jüngst mit Filmschaffenden ins Gespräch, um deren religiösen Implikationen zu diskutieren.

    Themenpaket: Religion und Gewalt
  • Plus S. 427-430

    Moldawien ist das ärmste Land EuropasEin ernsthaftes Imageproblem

    Aller Voraussicht nach wird Moldawien bereits 2007 ein Nachbarstaat der EU sein. Das Land leidet nicht nur unter Armut und Wegzug vieler Bürger, sondern auch unter dem Konflikt mit dem von keiner Regierung der Welt anerkannten skurrilen „Staat“ Transnistrien in seinem Ostteil.

Autoren/-innen