Über diese Ausgabe

Editorial

Lebenskunst

  • Plus S. 1-2

    Das Lamm – Tod, Liebe, LebenAlltagsspiritualität

    An Ostern ein Lamm aus Biskuitteig zu backen, gehört hierzulande zu altem Brauchtum. Lammbraten kommt in manchen Regionen traditionell zur festlichen Ostermahlzeit auf den Tisch. Dahinter steht eine tiefe symbolische Bedeutung. Das Lamm als Sinnbild für Christus, der den Tod überwand und Leben schenkt, wurde im Verlauf der Geschichte zu einem Lieblingssymbol der christlichen Kunst. Das hat alttestamentliche Wurzeln, bezieht sich aber auch auf Bildvorstellungen der Apokalypse.

  • Plus S. 3

    LebensfragenForum

    "Ich habe meine Mutter gepflegt. Meine Schwester, die weiter weg wohnt, hatte kaum Zeit für sie. Doch offensichtlich hat sie meine Mutter dazu gebracht, das Testament zu ihren Gunsten zu verändern."
    "Nach dem Tod meiner Frau las ich ihr Tagebuch. Da musste ich erkennen, dass sie neben unserer Ehe einen Freund hatte, mit dem sie gemeinsam in der Kur war."

  • Plus S. 4-5

    Ärger – eine EnergiequelleEmotionen

    Jeder von uns kennt den Ärger. Das deutsche Wort „ärger“ ist eigentlich ein Komparativ zu „arg“. „Arg“ bedeutet: „böse, schlimm, schlecht“. Ärgern heißt dann: etwas schlimmer machen. Das Wort „arg“ hat damit zu tun, dass uns etwas erregt und bebend macht. Ärgern heißt dann: Etwas bringt uns aus der Fassung, bringt uns zum Beben. Wie können wir damit am besten umgehen?

Spiritualität

  • Plus S. 6-7

    Gottes Menschenliebe

    Ein Mönch, sehr fromm und gottliebend, hatte einen Anachoreten (Einsiedler) zu seinem Freund. Es starb der Anachoret, und der Bruder ging in dessen Zelle, fand fünfzig Münzen, und begann sich zu wundern und zu weinen, weil er fürchtete, der Einsiedler habe wegen des Geldes bei Gott Anstoß erregt. Und wie er zu Gott inständig für diesen betete, sah er einen Engel des Herrn, der zu ihm sprach: Was bist du so mutlos wegen des Einsiedlers? Das, was du suchst, überlasse der Menschenliebe Gottes. Wenn alle vollkommen wären, wo könnte sich dann die Menschenliebe Gottes zeigen? Und so wurde der Bruder überzeugt, dass der Anachoret der Verzeihung gewürdigt wurde. Er wurde guten Mutes und pries Gott aus ganzem Herzen. N 74

  • Plus S. 10

    Bedingungslos geliebtBibel tiefer verstehen

    Um seinetwillen habe ich alles preisgegeben und halte es für Mist, um Christus zu gewinnen und in ihm erfunden zu werden, nicht im Besitz meiner eigenen Gerechtigkeit, wie sie aus dem Gesetz stammt, sondern jener Gerechtigkeit, die aus dem Glauben an Christus kommt, der Gerechtigkeit aus Gott auf Grund des Glaubens. (Phil 3,8f)

Interview

  • Plus S. 8-9

    Wie Kränkungen heilenBegegnungen. Melanie Wolfers im Gespräch

    Für Melanie Wolfers, Mitglied des Ordens der „Salvatorianerinnen“ („Salvator“ heißt: Heiland), ist Christentum eine durch und durch therapeutische Religion. Sie sagt: „Nichts kann einen Menschen so sehr verändern wie die Erfahrung echter Liebe!“ Vom Weg der Versöhnung ist sie überzeugt: „Wer verzeiht, findet zu neuem Frieden mit sich und dem Leben.“ Warum das so ist, erläutert sie im Gespräch mit Rudolf Walter.

Autoren/-innen