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1/2013Kommen & Gehen

Inhalt

Ron (2;5 Jahre) ist zum ersten Mal mit seinem Papa in der Kita. Er hat Angst und klammert sich verkrampft an dessen Hand. Ron möchte nicht in die Kita, viel lieber möchte er zu Hause bei seiner Mama bleiben. Eine ältere Frau stellt sich ihm als Gundula vor und fragt ihn, ob er mit seinem Papa mit in den Bauraum kommt …

Peter (2;4 Jahre) ist mit seiner Mama auch zum ersten Mal in der Kita. Er ist mit seinen Eltern schon oft an dem Gebäude vorbeispaziert und hat dort die vielen spielenden Kinder gesehen. Endlich darf er selbst dort hin. Schon am ersten Tag erblickt er Jonas, seinen Nachbarn …

Diese zwei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich erste Tage – egal ob in der Krippe, in der Kita, in der Schule oder in der Arbeitswelt – ablaufen können. Erste oder auch letzte Tage sind ein vielschichtiges Geflecht aus Gefühlen, aus bestehenden oder nicht mehr bestehenden Beziehungen und aus in uns verwurzelten oder fremden Orten. Jede (Bildungs-)Biografie enthält eine Vielzahl von (individuellen) Übergängen. Diese Übergänge bergen Chancen und Risiken in sich. Als pädagogische Fachkraft haben Sie die Aufgabe, diese Übergänge zu sehen, zu verstehen, angemessen darauf zu reagieren und zu gestalten. Denn gerade die Gestaltung von Übergängen stellt eine Schlüsselsituation für das Wohlergehen und die (weitere) Lernlust von Kindern dar, ebenso für das Zugehörigkeitsgefühl der Eltern.

Mit dieser Ausgabe möchten wir Sie bei dieser Arbeit unterstützen. Damit Sie Kinder wie Eltern in ihrer Übergangsbewältigung optimal begleiten können und damit diese später wie der Sänger Clueso sagen können: „Immer, wenn ich was Neues ausprobier’, lauf ich wie barfuß über Glas. Doch ich fühl mich federleicht, weil es sich fast immer lohnt.“

Mit einem herzlichen Gruß
Monika Janzer

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