Johannesevangelium

Das Johannesevangelium erscheint oft als "schwierig". Gerade die spirituelle Bedeutung von Jesu Verkündigung und Handeln erschließt sich hier oft einfacher als bei den anscheinend so leicht verständlichen anderen Evangelisten, erklärt der Religionspädagoge Bernhard Grom. Er wählt für seine Reihe im CIG den Zugang über das Meditieren und Beten und nicht die klassische Exegese: Johannes reflektiere "das, was er uns über den historischen Jesus berichtet, stets mit Blick auf den nachösterlichen, gegenwärtigen Christus und nimmt damit eine Gebetshaltung ein – wie vor einer Christusikone. Er lädt uns geradezu ein, mitzumeditieren, eigene Erwägungen entstehen zu lassen, weiterzudenken, mitzubeten. Dann klingt manches, was er Jesus sagen lässt, auch nicht mehr so selbstrühmend und von oben herab, sondern wie ein Bekenntnis der Gemeinde."

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