Gegen Hass

Wir müssen das Differenzieren immer wieder neu lernen.

Aktuelle Nachrichten aus der Ukraine: Wieder sind nach russischen Raketenangriffen Tote und Verletzte zu beklagen. In Teilen der Hauptstadt ist der Strom ausgefallen. Das Parlament hat das Kriegsrecht und die Mobilmachung um ein weiteres Vierteljahr verlängert ... Wie viele seiner Landsleute ringt der Ikonenmaler Oleksandr Klymenko mit Verzweiflung und – traurig, aber nachvollziehbar – auch mit Hass, sagt er im Interview. Seine besonderen Ikonen, gemalt auf die Deckel von Munitionskisten, sind für ihn der Weg, den Hass zu überwinden und sich durch seinen Glauben trösten zu lassen.

So sehr wir mit den Herzen bei den leidgeprüften Ukrainerinnen und Ukrainern sind: Einen Christen, eine Christin der Gegenwart darf auch nicht kalt lassen, wie es den Menschen in Russland geht. Denn Putin zerstört ja ebenso die Zukunft seines eigenen Volkes. Wir müssen das Differenzieren wieder lernen, heißt es in einem Kommentar, der uns aus der katholischen St. Paulus-Schule in Hamburg-Billstedt erreicht hat. Und deshalb lesen wir mit Gotthard Fuchs einen Roman wieder, den eine Russin vor 140 Jahren geschrieben hat. Er ist aktueller denn je.

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