Ökumenische FriedensdekadeBeten mit Alexa

Eine Künstliche Intelligenz lernt beten: Wie ein Sprachassistent seine spirituelle Seite entdeckt.

Der Amazon-Sprachassistent Alexa wird mehr und mehr zum transportablen Gottesdienst-Automaten. Die Maschine kann schon seit längerem Orgelmusik abspielen, Bibelsprüche aufsagen und Segensworte sprechen. Pünktlich zur ökumenischen Friedensdekade wurden jetzt noch mehrere Friedensgebete einprogrammiert. Auf Aufforderung spielt die künstliche Intelligenz die Texte ab, eingesprochen unter anderem vom scheidenden Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm.

Die benötigten Downloads tragen klangvolle Namen wie „Heilige Momente“ und „heavenradio“. Wer sie installiert, kann beim Abwasch oder Bügeln Gebete und Kirchenmusik hören. Gerade Menschen, die sich schon länger nicht mehr in einen echten Gottesdienst verirrt haben, können so erleben, dass es keinen speziellen Ort und keine spezielle Zeit für ein Gebet braucht. Ganz nach dem Motto: Wenn die jungen Leute nicht zur Kirche gehen, kommt die Kirche eben zu ihnen.

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