Autorinnen und Autoren
Porträt Anselm Grün

Anselm Grün

Benediktinerpater

Foto: Katharina Gebauer

Anselm Grün

Anselm Grün, Dr. theol., geb. 1945, Mönch der Benediktinerabtei Münsterschwarzach, geistlicher Begleiter und Kursleiter in Meditation, Fasten, Kontemplation und tiefenpsychologischer Auslegung von Träumen. Seine Bücher zu Spiritualität und Lebenskunst sind weltweite Bestseller – in über 30 Sprachen.
Sein einfach leben-Brief begeistert monatlich zahlreiche Leser.

Bücher, Artikel, Lesungen, Meldungen

Seite 2 von 7

Weisheit aus der Wüste. 52 Mönchsgeschichten zum guten Leben
52 Mönchsgeschichten zum guten Leben
Anselm Grün, Rudolf Walter
Kartonierte Ausgabe
12,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Staunen – Die Wunder im Alltag entdecken
Anselm Grün, Rudolf Walter
Kartonierte Ausgabe
14,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (EPUB)
Das kleine Buch der Engel
Anselm Grün, Anton Lichtenauer
Kartonierte Ausgabe
10,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Wann ist genug? Sein Maß finden, zufrieden sein. einfach leben Thema
einfach leben Thema
Rudolf Walter, Timo Heimerdinger, Verena Kast, Anselm Grün, Joachim Bauer, Paul Kirchhof, Thomas Frings, Andreas Knapp, Martin Maier, Susanne Niemeyer
Broschur
10,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Kleines Buch der Symbole. Ein neuer Blick aufs Leben
Ein neuer Blick aufs Leben
Anselm Grün, Rudolf Walter
Gebundene Ausgabe
15,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (EPUB)
Glücklich und zufrieden! Große Gedanken und kleine Übungen für mehr Lebensfreude
Große Gedanken und kleine Übungen für mehr Lebensfreude
Anselm Grün
Klappenbroschur
12,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Buch der Lebenskunst
Anselm Grün, Anton Lichtenauer
Kartonierte Ausgabe
12,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (EPUB)
Beschützt und behütet. 25 Schutzengelkarten
Anselm Grün, Martina Hoffmann
Box
14,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Kein Mensch lebt nur für sich allein. Verbundenheit  erfahren, das Miteinander stärken
Verbundenheit erfahren, das Miteinander stärken
Anselm Grün, Rudolf Walter
Gebundene Ausgabe
22,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (EPUB)
Die Legende von Sankt Martin
Anselm Grün, Giuliano Ferri
Gebundene Ausgabe
16,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Nicht ohne meinen Schutzengel. Segenskärtchen für die Hosentasche
Segenskärtchen für die Hosentasche
Anselm Grün
Kalender
5,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Ein Weihnachtsengel strahlt für dich. Freude für die Adventszeit
Freude für die Adventszeit
Anselm Grün, Anton Lichtenauer
Gebundene Ausgabe
12,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (EPUB)
Die kleine Trostapotheke. Weisheit für unfreundliche Tage
Weisheit für unfreundliche Tage
Anselm Grün, Ansgar Stüfe
Kartonierte Ausgabe
10,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Vorfreuden. einfach leben Thema
einfach leben Thema
Doris Bewernitz, Verena Kast, Sebastian Herrmann, Sophia Fritz, Susanne Niemeyer, Anselm Grün, Bernhard Pötter, Otmar Maas, Tony Ettlin, Georg Magirius, Bernhard Winter, Rudolf Walter
Broschur
10,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Ein Engel dir zur Seite
Anselm Grün, Martina Hoffmann
Gebundene Ausgabe
14,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
50 Engel für die Seele. Begegnungen, die beflügeln
Begegnungen, die beflügeln
Anselm Grün
Kartonierte Ausgabe
10,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (EPUB)
Was uns verbindet. einfach leben Thema
einfach leben Thema
Rudolf Walter, Anselm Grün, Martin Kämpchen, Gabriela Herpell, Diana Kinnert, Irmtraud Tarr, Friederike von Tiedemann, Verena Kast, Wolfgang Lechner, Sylvia Wetzel, Luise Reddemann, Rebecca Böhme, Roman Felix Szeliga
Broschur
10,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (PDF)
Die Schönheit unserer Welt entdecken.  Lob der Schöpfung, Lied der Erde
Lob der Schöpfung, Lied der Erde
Anselm Grün, Rudolf Walter
Gebundene Ausgabe
15,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (EPUB)
Zeit für Versöhnung. Spaltung überwinden, Begegnung wagen
Spaltung überwinden, Begegnung wagen
Anselm Grün
Gebundene Ausgabe
18,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen
Auch erhältlich als eBook (EPUB)
Das große Buch der Evangelien
Anselm Grün
Gebundene Ausgabe
28,00 €
Lieferbar in 1-3 Werktagen

Seite 2 von 7

„Ein Gott ist der Mensch wenn er träumt, ein Bettler wenn er nachdenkt.“ Mit diesem Satz beschwört Friedrich Hölderlin die positive, verwandelnde Kraft der Bilder. Auch die therapeutische Tradition weiß um die heilende Wirkung der Imagination: Paracelsus nennt sie „die Sonne in der Seele des Menschen“. Die Imagination des Guten und Geglückten ist seit jeher eine wichtige Quelle, Lebensfreude auszudrücken – oder ein Weg, sie wiederzufinden. Heute ist sie notwendiger denn je.

einfach leben, Nr. 4 – 2026, 2

Meine Familie hat den Kontakt mit mir abgebrochen, weil ich meiner Mutter und meinen Brüdern erzählt habe, dass der Großvater mich als Kind sexuell missbraucht hat.
Der Blick in die Zeitung und das Anschauen der Tagesschau rauben mir alle Zuversicht.

einfach leben, Nr. 4 – 2026, 3

Was tun, wenn ich überzeugt bin, dass mein Leben gescheitert ist? Wie weiterleben, wenn alles dunkel scheint? Ostern heißt: die Wirklichkeit mit hoffungsvollen Augen sehen. Es begründet die Zuversicht auf neues Leben, auch und gerade auf dem Hintergrund der Erfahrung des Scheiterns. Ein solcher Glaube hat Konsequenz.

einfach leben, Nr. 4 – 2026, 8-9

Man kann mit Lob auch geizen. „Nicht geschimpft ist genug gelobt“ – viele haben in ihrem Leben erfahren, dass ihre Umwelt eher zurückhaltend mit Lob war. Aber Geiz ist keine Haltung, die Menschen guttut. Und wenn Neid und Missgunst dahinterstecken, schadet man sich dabei auch selbst.

einfach leben, Nr. 3 – 2026, 2-3

Mein Mann verletzt mich ständig, indem er mich beschimpft und erniedrigt.
Mein Mann hat mich noch nie gelobt.

einfach leben, Nr. 3 – 2026, 3

„Folge mir nach!“ ist ein zentrales Bibelwort. Verlangt dieses Ideal der Jesusnachfolge aber nicht, dass ich mich selbst aufgebe oder letztlich gar verleugne? Ist das nicht ein innerer Widerspruch? Geht es nicht im Verlauf eines Lebens darum, mich selbst zu verwirklichen – in den Möglichkeiten, die in mir stecken?

einfach leben, Nr. 3 – 2026, 6-7

Sie hat Theologie und Musik studiert, als Lehrerin gearbeitet und auch in der therapeutischen Begleitung immer angestrebt, Menschen in der Tiefe zu verstehen. In ihren Antworten auf die Fragen von „einfach leben“ versucht sie, den grundlegenden Erfahrungen nachzuspüren, die auch scheinbar „religiös unmusikalische“ Menschen immer noch, auch heute, spirituell und religiös ansprechbar machen.

einfach leben, Nr. 3 – 2026, 8-9

Es ist schon ein Vergnügen, sich ein Vergnügen vorzustellen. Das hat Tucholsky gesagt. Gelegenheiten zu solcher Vorfreude gibt es viele. Psychologen legen uns nahe, achtsam zu sein gegenüber guten Möglichkeiten, die das Leben bietet. Wichtig ist: Warten können und die Bereitschaft zu vorwegnehmend froher Imagination. All das führt dazu, dass die Lust am Leben steigt.

einfach leben, Nr. 2 – 2026, 2-3

In den nächsten Briefen möchte ich aus verschiedenen Blickwinkeln über ein Thema nachdenken, das viele Menschen, alte und junge, unterschiedlich bewegt, in unsicheren Zeiten aber ganz besonders herausfordert: Was macht eigentlich den Kompass meines Lebens aus? Was gibt meinem Leben eine gute Richtung, der ich folgen kann? Wie komme ich in die rechte Spur? Und wie halte ich – bei aller Offenheit für die Überraschungen des Lebens – die richtige Richtung auf dieses Ziel hin, und wie bleibe ich in der Spur? Und was hilft, wenn ich aus der Spur geraten bin und nicht mehr weiterweiß?

einfach leben, Nr. 2 – 2026, 6-7

Wenn ich meinen alten Vater besuche, höre ich immer nur sein Jammern. Wie soll ich mich verhalten?
Mein Mann hat mich mit einer anderen Frau betrogen.

einfach leben, Nr. 2 – 2026, 10-11

Zuversicht und Hoffnung gehören zusammen. Dennoch hat Zuversicht eine eigene Bedeutung. Zuversicht ist das Gefühl einer inneren Sicherheit, dass das, was ich tue, einen guten Ausgang findet. Sie ist das Vertrauen, dass ich auch in schwierigen Zeiten mein Leben gut leben und gestalten kann.

einfach leben, Nr. 1 – 2026, 2

Ich ärgere mich oft über mich selbst, dass ich mehr einkaufe als ich brauche.
Ich leide seit Jahren an einer schizoaffektiven Erkrankung.

einfach leben, Nr. 1 – 2026, 3

Der Literaturwissenschaftler und Theologe Hermann Kurzke hat eine Biographie über Thomas Mann geschrieben mit dem Titel: „Das Leben als Kunstwerk“ (1966). Demnach hat Thomas Mann nach außen hin eine Fassade von Kälte gezeigt. Und nur in seinen Büchern hat er unter dem Schutz der Dichtung sein Leben dargestellt. Wenn ich von meinem Leben als Kunstwerk spreche, meine ich etwas anderes. Unser wirkliches Leben selbst kann zu einem Kunstwerk werden.

einfach leben, Nr. 1 – 2026, 4-5

Großeltern erzählen mir, wie gut ihnen der Kontakt mit den Enkelkindern tut. Die Kinder bringen neue Lebendigkeit, Fröhlichkeit und Leichtigkeit in ihr Leben. Erzieherinnen und Lehrerinnen arbeiten gerne mit Kindern. Die Spontaneität, die Ehrlichkeit und Offenheit der Kinder tun auch ihnen gut.

einfach leben, Nr. 1 – 2026, 10

„Unser Leben stand lange unter dem Vorzeichen: Es geht immer weiter aufwärts, und unsere Kinder werden es einmal noch besser haben als wir. Dieser Glaube ist geschwunden. Wohlstandsversprechen bröckeln und die Ungleichheit in der Gesellschaft nimmt zu. Wie können wir unseren Kindern trotzdem Vertrauen in die Zukunft vermitteln?“

einfach leben, Nr. 1 – 2026, 11

Wenn die geistliche Tradition von einem weiten Herzen spricht, meint sie damit eine innere Offenheit, die versucht, den anderen zu verstehen und großzügig zu helfen.

einfach leben, Nr. 12 – 2025, 2

Wie soll ich einer Mutter Hoffnung vermitteln, die gerade ihren Sohn durch einen Verkehrsunfall verloren hat?
Meine Mutter nervt mich, weil sie sich nicht entscheiden kann und dann immer wieder um die gleiche belanglose Frage kreist, ob sie nun ihre andere Tochter und ihre Familie besuchen soll oder nicht.

einfach leben, Nr. 12 – 2025, 3

Nach dem Krieg musste mein Vater in seinem Elektrogeschäft Konkurs anmelden aufgrund der damals schwierigen Zahlungsmoral seiner Kunden. Die Banken wollten unser Haus versteigern, in dem unsere Familie mit sieben Kindern wohnte. Das war eine bedrückende Atmosphäre. Doch meine Mutter sagte immer: „Man darf niemals die Hoffnung verlieren!“ Das hat uns in dieser schwierigen Situation Zuversicht geschenkt. Seither hat mich dieses Motto begleitet.

einfach leben, Nr. 12 – 2025, 4-5

In der Bibel beschreibt das Wort „thaumazein“ das Staunen und Sichwundern über unvorhersehbare oder wunderbare Geschehnisse. Für den griechischen Philosophen Platon ist das Staunen der Beginn jeder Philosophie. Wir staunen über das Leben, über die vielen Wunder, die uns im Leben begegnen. Was Platon für den Anfang der Philosophie beschreibt, das gilt auch für die christliche Spiritualität. Spiritualität ist die Offenheit für das Wunderbare, oder wie der evangelische Theologe Jörg Lauster meint, das Gespür für „die Verzauberung der Welt“.

Anzeiger für die Seelsorge, Heft 12/2025, 5-8

Für viele ist Weihnachten mit Geschenken verbunden. Schenken hat zuinnerst mit Beziehung, Verbundenheit und Liebe zu tun, keineswegs nur mit dem Äußeren, den Gaben. Das ist auch der Kern von Weihnachten: dass Gott selber der Welt seinen Sohn geschenkt hat und damit unsere tiefste Sehnsucht nach seiner heilenden Gegenwart erfüllt.

einfach leben, Nr. 12 – 2025, 10

Das berühmte Lied sagt es: Im Raum des Schweigens, unberührt vom Lärm der Welt und vom Lärm unserer Gedanken wird Gott geboren.

einfach leben, Nr. 12 – 2025, 11

Dankbarkeit verbindet uns mit anderen. Sie macht uns offen für das Leben, indem sie uns bewusst macht: Alles ist Geschenk. Sie ist als Erfahrung eine Quelle der Freude und ein Grund für Zuversicht.

einfach leben, Nr. 11 – 2025, 2

Mein Sohn ist mit acht Jahren gestorben. Eine Freundin sagte mir, er würde wiedergeboren, vielleicht als ein Tier.
Meine Mutter war bis zuletzt verbittert, sie wollte auch nicht, dass ich sie im Sterben begleite.

einfach leben, Nr. 11 – 2025, 3

Der Mensch ist ein Wesen auf der Suche nach Sinn. Das ist die Kerneinsicht der Logotherapie (logos = Sinn): Wir wollen Leben in einem Sinnzusammenhang verstehen und können krank oder depressiv werden, wenn uns das nicht gelingt. Und der hoffnungsvolle Aspekt: Wer Sinn finden kann, vielleicht sogar wieder finden kann, kann Heilung und Gesundheit, Lebensfülle erfahren, auch unter widrigen Umständen.

einfach leben, Nr. 11 – 2025, 4-5

Die Erinnerung bringt uns in Berührung mit allem, was wir erlebt haben. Für Hermann Hesse ist es das größte Glück des Alters, dankbar im Erinnerungsbuch seines Lebens zu lesen. Nicht nur für das individuelle Leben ist Erinnerung wichtig, sondern auch für Gemeinschaften. Und es geht nicht nur um schöne Erinnerungen.

einfach leben, Nr. 10 – 2025, 2

Wenn ich mit meinem Bruder über meine verstorbenen Eltern spreche, dann geraten wir oft in Streit.
In meinem Umfeld wird ständig über die Kirche geschimpft. Wenn ich dann die Kirche verteidige, werde ich als konservativ und verbohrt eingestuft.

einfach leben, Nr. 10 – 2025, 3

Viele meinen, Gelassenheit stehe im Widerspruch zum aktiven Engagement. Doch beides gehört zusammen. Gelassenheit hat viele Bedeutungen. Sie hat mit Loslassen zu tun, meint aber keine Gleichgültigkeit. Im Gegenteil: auch aktivierende Hoffnung gehört zu ihr.

einfach leben, Nr. 10 – 2025, 4-5

Im Hören nehmen wir teil an den Emotionen des andern. Der griechische Philosoph Theophrast nennt den Hörsinn den emotionalsten unter allen Sinnen. Wenn Menschen spannende Geschichten aus ihrem Leben erzählen, hört man gerne zu. Wenn einer dagegen sich ständig selbst lobt und in den Mittelpunkt stellt, dann spürt man beim Zuhören eine innere Unzufriedenheit oder gar Aggression.

einfach leben, Nr. 10 – 2025, 11

Sie hat mit Bodenhaftung und realistischer Selbsteinschätzung zu tun. Und kann uns helfen, maßvoller und besser zu leben.

einfach leben, Nr. 8 – 2025, 2

Mein Bruder ist sterbenskrank. Er glaubt nicht an Gott und will auch nichts von Gott wissen. Wie kann ich ihn gut begleiten und ihm Hoffnung vermitteln?
Ich kann mich gar nicht mehr an der Schönheit der Natur erfreuen. Sofort denke ich dann immer daran, dass wir diese Natur immer mehr zerstören.

einfach leben, Nr. 8 – 2025, 3

Wir erleben immer wieder, wie unsere Vorstellungen von unserem Leben durchkreuzt werden, durch eine Krankheit, durch Menschen, die uns das Leben schwer machen, durch Schwierigkeiten in unserem Arbeitsbereich. Viele Menschen fühlen sich dann als Opfer. Und sie fühlen sich ohnmächtig, sich dagegen zu wehren. Doch es gibt immer einen Spielraum, in dem wir selber reagieren können.

einfach leben, Nr. 8 – 2025, 4-5

Nachsichtigen Menschen sagt man oft nach, dass sie konfliktscheu sind. Das kann natürlich so sein. Aber dennoch ist Nachsicht mit sich selbst und den anderen gegenüber ein guter Weg, gelassen und innerlich ruhig zu leben.

einfach leben, Nr. 8 – 2025, 10

Mächtige versuchen auch heute, ihre Vorstellungen mit Drohungen durchsetzen. Sie bauen darauf, dass die Menschen einknicken, weil die meisten doch auf ihren Vorteil schauen. Lohnt es sich denn, dagegenzuhalten?

einfach leben, Nr. 8 – 2025, 11

Die deutsche Sprache kennt die zwei Worte: Gier und Begehren. Beide bezeichnen eine Kraft, die Antrieb und Motivation sein kann, die aber auch der Gestaltung bedarf, damit sie uns wirklich guttut.

einfach leben, Nr. 7 – 2025, 2

Ich habe keine Leidenschaft für meine Arbeit.
Ich halte gemeinsam mit meinem Mann Kurse. Aber in der letzten Zeit merke ich, dass ich keine Energie mehr habe.

einfach leben, Nr. 7 – 2025, 3

Selbstwirksamkeit und Empowerment bedeuten nicht genau das Gleiche. Und doch hängen beide Konzepte miteinander zusammen. Beide beschreiben eine Kraft, die hilfreich ist, weil sie größere Freiheit ermöglicht. Die Frage ist: Wie können sie uns helfen, unseren Alltag, unser Leben auch unter schwierigen Umständen besser zu gestalten?

einfach leben, Nr. 7 – 2025, 4-5

Wenn die Welt im Großen immer mehr in Turbulenzen zu geraten droht: Hilft es da, sich auf die eigene Umgebung zu konzentrieren? Oder bedeutet das, die Augen vor der Wirklichkeit verschließen? Und wie kann man in seinem persönlichen Umfeld versuchen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen?

einfach leben, Nr. 7 – 2025, 11

Mit dem Zorn verbinden wir eher negative Assoziationen. Der Mönchsvater Evagrius Ponticus vergleicht ihn mit dem Gift der Natter, das das Herz des Menschen auffrisst.

einfach leben, Nr. 6 – 2025, 2

Nach den letzten Amokläufen von psychisch kranken Menschen habe ich selber Angst, wenn ich durch die Stadt gehe. Überall sehe ich Menschen, die psychische Probleme haben.
Ich leide unter dem Unsicherheitsgefühl. Alles ist unsicher. Mein Arbeitsplatz ist bedroht. Ob Frieden bleibt, ist unsicher. Die politische Situation ist undurchsichtig.

einfach leben, Nr. 6 – 2025, 3

In Krisensituationen haben wir oft den Eindruck, dass unser Leben in lauter Stücke zerfällt. Diese Erfahrung von Fragmentierung macht uns krank. Was lässt uns diese Situation annehmen – und doch hoffnungsvoll bleiben? Was gibt meinem Leben auch in schwierigen Situationen Kohärenz und Sinn?

einfach leben, Nr. 6 – 2025, 4-5

Er schafft ungewöhnliche Bilder und Skulpturen, oft aus ganz alltäglichen Fundstücken. Für P. Meinrad Dufner ist Kunst ein Erkenntnisweg, und es ist gerade die Wahrnehmung des Alltäglichen, die ihn nicht nur zum kreativen Tun führt, sondern auch seine Spiritualität sinnlich prägt. Theologische Tradition sei ihm wichtig.

einfach leben, Nr. 6 – 2025, 8-9

Eine wichtige Quelle der Lebensfreude ist das Pflegen von Freundschaften. Ein guter Freund, eine gute Freundin sind – wie schon die Bibel sagt – ein Schatz. „Ein treuer Freund ist wie ein festes Zelt; wer einen solchen findet, hat einen Schatz gefunden.“ (Sir 6,14)

einfach leben, Nr. 6 – 2025, 10

Es taucht in der politischen Diskussion immer häufiger die Alternative „Freiheit oder Frieden“ auf. Was ist wichtiger für ein gutes Leben? Muss man sich, oder: wie – und mit welcher Konsequenz – kann man sich für die eine oder die andere Seite entscheiden?

einfach leben, Nr. 6 – 2025, 11

Über den Wandel seiner Gottesbeziehung schreibt Anselm Grün.

CHRIST IN DER GEGENWART, 5/2025, 5

Das griechische Wort „hypomone“ wird von Martin Luther mit „Geduld“ übersetzt. Doch eigentlich heißt es: Standfestigkeit, Standhaftigkeit, Standhalten. Wörtlich bedeutet es: drunter bleiben.

einfach leben, Nr. 4 – 2025, 2

Immer wenn meine erwachsenen Kinder Schwierigkeiten haben, kommen in mir Schuldgefühle hoch.
Ich kann mir selbst nicht vergeben, wenn ich im Beruf einen Fehler gemacht habe, den die anderen bemerken.

einfach leben, Nr. 4 – 2025, 3

In der Spiritualität sprechen wir davon, dass der Mensch offen ist für die Transzendenz. Dabei meinen wir mit Transzendenz normalerweise Gott. Doch in der Philosophie und Psychologie bedeutet Selbsttranszendenz, dass der Mensch aus sich heraustritt und in der Hingabe an eine Sache oder an einen Menschen aufgeht.

einfach leben, Nr. 4 – 2025, 4-5

Konflikte belasten uns. Wie wir sie erleben, das hängt auch von unserer Lebensgeschichte ab. Wenn Konflikte in der Familie verdrängt wurden, tun wir uns später auch schwer, uns den Konflikten zu stellen.

einfach leben, Nr. 4 – 2025, 10

Die Klimaprognosen werden immer düsterer, die politische Situation immer undurchschaubarer und die kriegerischen Aktivitäten immer stärker. Wie soll man da noch hoffnungsvoll in die Zukunft schauen?

einfach leben, Nr. 4 – 2025, 11

Kultur des Verzichts heißt: bewusst eingeschliffene Gewohnheiten ablegen und eine Kunst des Lebens pflegen, die gesund ist und in die innere Freiheit führt.

einfach leben, Nr. 3 – 2025, 2

Ich erlebe meine Umgebung zunehmend als aggressiv.
Immer wenn ich in der Bibel oder in spirituellen Schriften vom Teufel lese, werde ich verunsichert und bekomme Angst.

einfach leben, Nr. 3 – 2025, 3

Immer wieder und ganz ohne eigenes Verschulden können wir in unserem Leben in emotionale Krisen geraten. Wie kann es da gelingen, innerlich frei zu werden und wieder zur Ruhe kommen?

einfach leben, Nr. 3 – 2025, 4-5

Gerade in der Fastenzeit können wir einen neuen Zugang zum Verzeihen finden: Denn Verzichten bedeutet eigentlich: „einen Anspruch aufgeben“. Auch das Lassen eines Anspruchs kann befreiend wirken und zu einem neuen Sich-Öffnen auf andere hin führen.

einfach leben, Nr. 3 – 2025, 10

Nach Wahlkämpfen werden immer Verlierer und Sieger präsentiert. Wie kann man trotz aller Anstrengung und bei allem positiven Bemühen, das Beste für seine Ziele zu erreichen, die Gewinnerattitude und die Verlierermentalität hinter sich lassen? Wie können beide Seiten weiter gut miteinander leben: in Respekt voreinander, aber auch mit der Absicht des Miteinander-Kooperierens?

einfach leben, Nr. 3 – 2025, 11

Ich bin ein Faschingsmuffel. Soll ich da ein schlechtes Gewissen haben?
Ich zweifle oft an der Treue meines Mannes.

einfach leben, Nr. 2 – 2025, 3

Auch wenn uns die Einsicht schwer fällt: Krankheiten gehören zum Leben. Einschränkungen anzunehmen und mit Beschwernissen umzugehen, kann zu einer besonderen Aufgabe werden, die uns reifen lässt und etwas über das Geheimnis unserer Existenz lehren kann. Vielleicht sogar aufbricht für neue Möglichkeiten des Lebens.

einfach leben, Nr. 2 – 2025, 4-5

Humor schafft Abstand von Dingen, die uns bedrängen.

einfach leben, Nr. 2 – 2025, 10

Dass man nicht idealisierte Bilder, sondern reale Menschen, auch mit ihren Schwächen und Stärken, lieben soll, leuchtet ein. Aber mich selber annehmen, wie ich bin – das fällt manchen gar nicht so leicht.

einfach leben, Nr. 1 – 2025, 2

Unsere Tochter stand am Beginn einer hoffnungsvollen Karriere. Sie war der Sonnenschein der Familie und bei ihren Freunden sehr beliebt. Dann ist sie durch die Unachtsamkeit eines Autofahrers aus dem Leben gerissen worden.
Wir haben darauf gehofft, dass unsere Mutter wieder gesund wird. Alle Gebete haben nicht geholfen.

einfach leben, Nr. 1 – 2025, 3

Seit 60 Jahren lebe ich als Mönch in der Abtei Münsterschwarzach. Unser Tag ist geprägt vom fünfmaligen gemeinsamen Gebet in der Abteikirche, von der Meditation und vom persönlichen Gebet. Natürlich kann das regelmäßige Beten auch zur Routine werden. Aber es vermag mich auch wachzuhalten. Es konfrontiert mich immer wieder mit Gott, aber auch mit mir selbst.

Anzeiger für die Seelsorge, Heft 1/2025, 5-8

Auch wenn die Gestaltungsmöglichkeiten weniger werden, kann ich mein Alter aktiv gestalten. Es geht auch jetzt darum, sich nicht nur auf mögliche Defizite zu konzentrieren, sondern bewusst auf die verbleibenden Möglichkeiten zu achten und sie zu beleben.

einfach leben, Nr. 1 – 2025, 8-9

„Alles hat seine Zeit“, sagt das Sprichwort. Es braucht die Fähigkeit zu warten, den Glauben, um zu hoffen, und die Kraft, im rechten Moment zu handeln.

einfach leben, Nr. 1 – 2025, 13

Für Anselm Grün ist Hoffnung eine lebenslange Erfahrung. Warum das so ist und wie wir Hoffnung als spirituelle Quelle innerer Kraft im Umgang mit destruktiven Mächten nutzen können, darüber spricht er mit Rudolf Walter.

einfach leben, Nr. 1 – 2025, 14-18

Viele verwechseln Loslassen mit Loswerden. Sie wollen etwa ihre Angst, ihre Schüchternheit, ihre Empfindlichkeit, ihren Neid loswerden. Doch es gilt der Grundsatz: Loslassen kann ich nur, was ich angenommen habe.

einfach leben, Nr. 12 – 2024, 2

Mein Mann hat sich von mir getrennt. Aber ich hänge immer noch an ihm.
Jedes Mal bekommen wir Ärger mit unserer Steuererklärung. Das ist Sache meines Mannes. Aber er schiebt das immer hinaus und versäumt dann oft den Abgabetermin.

einfach leben, Nr. 12 – 2024, 3

Es kann gut tun und schön sein, etwas vor sich zu haben. Manchmal tut es aber auch gut, etwas hinter sich zu bringen. Beides kann mit Lebenslust, Freude und Hoffnung verbunden sein. Und beides gehört zu einer aktiven Gestaltung des eigenen Lebens – hier und jetzt. Wie das geht? Es kommt ganz darauf an!

einfach leben, Nr. 12 – 2024, 4-5

Die Geburt Jesu im Stall von Bethlehem schenkt uns neue Hoffnung, Hoffnung, dass unser Leben gelingen wird, dass trotz all der Kriege, die uns Angst machen, Friede möglich wird, dass trotz aller Umweltgefährdung die Schöpfung nicht untergehen wird.

einfach leben, Nr. 12 – 2024, 6-7

Indem wir gerade in der Advents- und Weihnachtszeit die alten Lieder singen, kommen wir mit der Freude in Berührung, die immer in uns ist, die aber oft genug zugeschüttet ist von den Sorgen und Ängsten des Alltags. Der hl. Augustinus hat schon früh über diese Wirkung des Singens und Jubilierens nachgedacht und geschrieben.

einfach leben, Nr. 12 – 2024, 10

Der gemeinsame sonntägliche Kirchgang oder das Tischgebet in der Familie – manche christlichen Traditionen werden immer weniger gelebt. Wie können gläubige Eltern und Großeltern ihren Kindern trotzdem bei ihrer Suche nach dem Religiösen Halt geben?

einfach leben, Nr. 12 – 2024, 11

Der März 2024 ist ein Karl Rahner-Monat: Am 5. März wäre der Theologe 120 Jahre alt geworden, am 30. März vor 40 Jahren ist er gestorben. Mit dem Benediktiner und Bestsellerautor Anselm Grün sprechen wir über das Erbe eines der bedeutendsten Theologen des 20. Jahrhunderts.

Das Bild von der Dreifaltigkeit hält das Geheimnis Gottes offen - und führt in unser eigenes Geheimnis hinein.

Von Franz Kamphaus stammt das berühmte Wort: „Mach’s wie Gott, werde Mensch!“ Doch die Frage ist: Wie geht das, Mensch zu werden? Und was lernen wir von der Menschwerdung Gottes für unsere eigene Menschwerdung und für eine gelingende Seelsorge? Ich möchte mich im Folgenden auf das Lukasevangelium beschränken. In der Advents- und Weihnachtszeit hören wir ja mit Vorliebe die Weihnachtsgeschichte nach Lukas. Doch für mich ist das ganze Lukasevangelium als Einübung in die Menschwerdung zu verstehen.

In der theologischen Diskussion geht es häufig um die Frage, wie wir die Auferstehung Jesu verstehen sollen, ob wir die Auferstehung wörtlich nehmen sollen oder nicht. Doch das sind theoretische Diskussionen. Für die Jünger Jesu war die Auferstehung Jesu eine Erfahrung, die ihr Leben völlig umgewandelt hat.

An Weihnachten verkündigen die Seelsorger und Seelsorgerinnen das Geheimnis der Menschwerdung Gottes in vielfältiger Weise. Sie predigen, sie halten Ansprachen bei den Weihnachtsfeiern. Sie gestalten die Weihnachtsgottesdienste. Sie bereiten die Kinder im Kindergarten oder in der Schule auf Weihnachten vor. Und sie setzen sich oft unter Druck, dass sie in diesem Jahr neue Ideen finden, den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Weihnachten nahezubringen. Sie spüren, dass es nicht genügt, die Ideen vom letzten Jahr zu übernehmen.

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