Eine sozialethische Begehung des HomeofficePotemkinsches Dorf oder Heiliger Ort?

Die Arbeit im Homeoffice wird immer wieder als neue Normalität der Büroarbeit bezeichnet, bewegt sich arbeitsrechtlich aber häufig in der Grauzone. Für die Beschäftigten entstehen dadurch Ambivalenzen, die arbeitspolitisch geregelt werden müssen. Der Beitrag nutzt die Analogie des Heiligen Ortes um Strategien zur politischen Ordnung der Arbeit zuhause zu skizzieren.

Fazit

Die Arbeit im Homeoffice birgt für Beschäftigte Vor- und Nachteile, weil es sich einerseits um einen sozial isolierten Arbeitsort handelt und andererseits Privates und Berufliches leicht verschwimmen. Die Analogie des Heiligen Ortes liefert Impulse, um den Nachteilen der Arbeit zuhause zu begegnen. Zum einen sind klare Strukturen in Sachen Arbeitszeit, Arbeitsumfang und Kommunikation erforderlich. Zum anderen müssen die Selbstführungs- und Kommunikationskompetenzen der Beschäftigten kontinuierlich begleitet und weiterentwickelt werden. 

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