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Anzeige: Anselm Grün: Staunen. Die Wunder im Alltag entdecken

Über diese Ausgabe

Editorial

Lebenskunst

  • Plus S. 2

    AlltagsspiritualitätAnders fernsehen

    Fernsehen gehört nicht zu meinem Alltag. Nur im Urlaub schaue ich mir öfter auch die Nachrichten an. Da schlägt mir viel Leid der Menschen entgegen, etwa aus Kriegsgebieten oder bei Katastrophen, und die Not dieser Menschen berührt ich mich sehr – gerade durch die starken Bilder. Ich kann mich dem nicht entziehen, aber ich lasse mich nicht davon niederdrücken. Das gelingt, indem ich spirituell fernsehe.

  • Plus S. 3

    ForumLebensfragen

    Es tut mir gut, mit anderen Menschen meinen Glauben zu teilen und miteinander zu beten. Aber manchmal erschrecke ich, weil manche in unserem Gebetskreis sehr große Angst vor der Hölle betonen.
    Die 17-jährige Tochter meines Bruders beschuldigt meinen Mann, er habe sie vor zehn Jahren unsittlich berührt.

  • Plus S. 4-5

    Lebenskrise als ChanceAngst vor dem Alter

    Die Angst vor dem Älterwerden kann sich sehr verschieden anfühlen, sie kann sogar etwas bedrohend Unwiderrufliches haben. Da ist nicht nur die Angst vor dem Verlust der eigenen Bedeutung nach dem Ausscheiden aus dem Beruf. Da ist auch die Angst, seine Kraft zu verlieren, krank zu werden, auf Hilfe angewiesen zu sein.

Spiritualität

  • Plus S. 6-7

    Geschichten aus den WeltreligionenDie Wahrheit zählt

    Rabbi Elimelech sagte einmal: „Ich bin sicher, der kommenden Welt teilhaftig zu werden. Wenn ich vor dem obern Gericht stehe und sie mich fragen: ‚Hast du nach Gebühr gelernt?‘, werde ich antworten: ‚Nein‘. Dann fragen sie wieder: ‚Hast du nach Gebühr gebetet?‘ und ich antworte desgleichen: ‚Nein‘. Und sie fragen zu dritten: ‚Hast du nach Gebühr Gutes getan?‘, und ich kann auch diesmal nicht anders antworten. Da sprechen sie das Urteil: ‚Du sagst die Wahrheit. Um der Wahrheit willen gebührt dir ein Anteil an der kommenden Welt.‘“ (Martin Buber, Chassidische Geschichten, 374)

  • Plus S. 10

    Bibel tiefer verstehenGebet wirkt

    Wahrhaftig, verbündet haben sich in dieser Stadt gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels, um alles auszuführen, was deine Hand und dein Wille im voraus bestimmt haben. Doch jetzt, Herr, sieh auf die Drohungen und gib deinen Knechten die Kraft, mit allem Freimut dein Wort zu verkünden. Streck deine Hand aus, damit Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. Als sie gebetet hatten, bebte der Ort, an dem sie versammelt waren, und alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, und sie verkündeten freimütig das Wort Gottes. (Apg 4,27-31)

  • Plus S. 11

    InspirationDie Herrlichkeit der Welt

    „In Enge und Not bin ich aufgewachsen, aber ich hatte genug zum Staunen.“ So beginnt die Kurzbiographie der Dichterin Christine Busta. Staunen eröffnet Sinn, auch inmitten schwerer Umstände. Staunen ist Lebenskraft, religiöse Kraft, Inspiration. Diesen Sinn fürs Wunderbare zu schärfen, zu üben und dem Sinn des Lebens selber zu begegnen, das empfehlen auch andere Dichter und Denker immer wieder.

Interviews

Autoren/-innen