Über diese Ausgabe

Editorial

Lebenskunst

  • Plus S. 2

    Den Tag beschließenAlltagsspiritualität

    In Gesprächen höre ich oft, dass die Menschen nicht zufrieden sind mit ihrem Tagesabschluss. Sie finden keinen Frieden und keinen guten Schlaf. Sei es, weil vor dem Fernseher einschlafen und spät nachts aufwachen, um ins Bett zu gehen, wodurch ihr Schlaf unterbrochen wird. Sei es, weil sie am Abend viele kleine Dinge erledigen, zu spät ins Bett gehen und dann das Gefühl haben, nichts Sinnvolles geschafft zu haben. Andere gehen im Bett noch alles kritisch durch, was sie gemacht haben: Hätte ich mich doch anders entschieden! Wäre ich doch verständnisvoller gewesen! Wäre ich doch konzentrierter gewesen, dann hätte ich den Fehler nicht gemacht! Da kann ein Abendritual helfen, zufrieden und entspannt in den Schlaf zu gehen.

  • Plus S. 3

    Lebensfragen Forum

    Meine Schwester und ich hatten früher eine gute Beziehung. Dann ist sie ist in eine enge religiöse Gruppe geraten und hat daraufhin den Kontakt mit mir abgebrochen.
    Ich habe einem Freund etwas sehr Persönliches, ein Fehlverhalten von mir, anvertraut, was er dann anderen weitererzählt hat.

  • Plus S. 4-5

    Eine plötzliche einseitige TrennungLebenskrise als Chance

    Neulich erzählte mir eine Frau, dass ihr Mann durch seine Sekretärin einen Brief an sie geschickt hat, in dem er ihr mitteilte, er werde nicht mehr heimkommen. Die Beziehung sei zu Ende und er wünsche keinerlei Gespräche. Die Versuche der Frau, ihren Mann anzurufen, wurden von der Sekretärin abgeblockt. Von ähnlichen Fällen höre ich oft. Solche Erfahrungen schmerzen. Was können Betroffene tun?

Spiritualität

  • Plus S. 6-7

    Sei, wer du bistGeschichten aus den Weltreligionen

    Vor dem Ende sprach Rabbi Sussja: „In der kommenden Welt wird man mich nicht fragen: Warum bist du nicht Mose gewesen? Man wird mich fragen: Warum bist du nicht Sussja gewesen?“ (Martin Buber, Chassidische Geschichten, 372)

  • Plus S. 10

    Kraft der VersöhnungBibel tiefer verstehen

    „Erinnert euch also, dass ihr einst Heiden wart und von denen, die äußerlich beschnitten sind, Unbeschnittene genannt wurdet. Damals wart ihr von Christus getrennt, der Gemeinde Israels fremd und von dem Bund der Verheißung ausgeschlossen; ihr hattet keine Hoffnung und lebtet ohne Gott in der Welt. Jetzt aber seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, durch Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen. Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder. Er hob das Gesetz samt seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib.“ (Eph 2,1116)

  • Plus S. 11

    Eine BankOrte der Gotteserfahrung

    In der Gegend um Murnau, wo ich mit meiner Schwester im Urlaub mache, kenne ich einige Bänke, auf die ich mich gerne setze: die Bank bei der Kapelle am Riegsee, die Bank oberhalb des Murnauer Moos oder die Bank an einem einsamen Weiher. Sie kennen sicher auch solche Orte. Was geschieht, wenn wir uns auf eine Bank in einer schönen Landschaft setzen?

Interview

  • Plus S. 8-9

    Voller Hoffnung für die ZukunftBegegnungen. Rainer Maria Schießler im Gespräch

    Er scheut die Medien nicht, formuliert provokant und hält Leutseligkeit für eine christliche Tugend. Er bedient aushilfsweise in einem Oktoberfestzelt und wurde durch unkonventionelle Gottesdienste bekannt. Mit Rudolf Walter sprach Rainer Maria Schießler über die Situation der Kirche heute.

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