EditorialDer Aufreger

Die Promihochzeit auf Sylt bewegt die Gemüter. Dabei kommt auch eine grundsätzliche Frage zur Sprache.

Als „peinliches Sommerloch-Theater“ hat ein Kollege die Diskussionen über den kirchlichen Segen für das konfessionslose Ehepaar Lindner-Lehfeldt bezeichnet. Dem kann man nicht ganz widersprechen. Und auch der Hinweis, dass die Welt derzeit doch eigentlich wichtigere Probleme habe, ist nicht von der Hand zu weisen. Er stimmt fast immer.

Allein: Die Menschen lassen sich schon lange nicht mehr vorschreiben, worüber sie reden und auch sich erregen wollen. Das ist gut so. Und das gilt es wahrzunehmen, anstatt es von oben herab abzubügeln. Die Promihochzeit auf Sylt war nunmal ein großes Thema in der vergangenen Woche. Das haben wir in den Kommentaren auf cig.de sowie in unserem Leserbriefpostfach gemerkt. Einen repräsentativen Ausschnitt der vielen Zuschriften geben wir hier wieder.

Natürlich fragen auch wir uns, warum gerade dieser Vorgang die Gemüter derart bewegt. Vermutlich, weil dabei eine grundsätzliche Frage zur Sprache kommt: Welche Bedeutung haben Christen in der Gegenwart, in der Zukunft noch? Ich meine: Die Antwort müssen wir nicht nur passiv erwarten. Wir können sie auch selbst geben.

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