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Anzeiger für die Seelsorge 7-8/2022

Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-9

    Die Bedeutung des Unterwegsseins aus pastoraltheologischer Perspektive„Auf dem Weg entdecken wir den Sinn“

    Der Schriftsteller Peter Handke veröffentlichte 2005 sein Notizbuch „Gestern unterwegs“. Darin reflektiert er Lebenserfahrungen in der Zeit von 1987 bis 1990. Damals war er ohne festen Wohnsitz und in verschiedenen Regionen der Erde meist zu Fuß unterwegs. „Wie ein Pilger“ kommentierte Ulrich Greiner die im Notizbuch festgehaltenen Gedanken des Autors.

  • Plus S. 11-14

    Unterwegs öffnen sich Räume spirituellerGott unterwegs daheim entdecken

    Der Weg ist seit jeher ein zentrales Symbol für den Menschen. Der Mensch ist immer auf dem Weg. Die Religionen sprechen vom Weg zu Gott. Die Mystik kennt den dreifachen Weg: den Reinigungsweg, den Erleuchtungsweg und den Weg der Einung. Ich möchte mich an die zentrale biblische Stelle halten, in der Gott dem Abraham befiehlt, auszuziehen aus seinem Land, aus seiner Verwandtschaft und aus seinem Vaterhaus (vgl. Gen 12,1). Für mich sind es fünf Orte spiritueller Erfahrung, die sich auf dem Weg ergeben.

  • Plus S. 15-19

    Zur Bedeutung des Unterwegs-Seins in der BibelPilgerwege im Herzen

    Irgendwie hat man das Gefühl, dass alle in der Bibel immer unterwegs sind. Ob es nun Sara und Abraham sind, die ihrer Verheißung folgen oder später ihre Urenkel wegen einer Hungersnot nach Ägypten fliehen. Ob das Volk aus der Sklaverei Ägyptens flieht oder aus dem Exil nach Hause kommt. Ob es Noomi ist, die mit ihrer Schwiegertochter Rut zurück nach Betlehem kommt. Ob die Jüngerinnen und Jünger Jesu quer durch Galiläa bis nach Jerusalem ihrem Lehrer folgen oder Paulus und andere Anhänger des neuen Weges unermüdlich nicht nur Kleinasien durchwandern.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 30-33

    Gedanken zu einer freizeitorientierten Pastoral am Beispiel der Tourismuspastoral RhönHimmlisch erholen

    Spätestens seit Corona wird er immer beliebter: Der Inlandstourismus. Menschen, die zuvor in den Süden geflogen sind, bleiben jetzt lieber in Deutschland. So sagen es zumindest die Tourist-Informationen an verschiedenen Orten und betonen, dass es einen Wechsel im Urlauberklientel gegeben habe. Welche Chancen stecken hier für die Kirche drin? In welcher Weise muss sie sich präsentieren, dass sie einen Zugang zu Menschen im Urlaub bekommt? Und in welcher Form engagiert sie sich hier bereits?

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