Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-9

    Die erste Revision der EinheitsübersetzungAlter Text in neuem Outfit?

    Zum ersten Mal erleben wir im katholischen deutschsprachigen Raum eine Überarbeitung der Einheitsübersetzung. Damit bekommt diese große Übersetzung nun eine Geschichte. Erstmals kann man Sprachstil, theologische Akzente und Entstehungsprozesse vergleichen. So ein Vergleich macht Unterschiede sichtbar und erlaubt, Entscheidungen zu sehen, die sonst im „Hintergrund“ eines Textes bleiben. Es entsteht ein neuer Entdeckungsraum.

  • Plus S. 11-13

    Bibelausgaben und Lektionar werden neu gestaltetVom Text zum Buch

    Das besondere Merkmal der Einheitsübersetzung ist, dass diese Übersetzung für alle Orte kirchlichen Lebens verwendet wird. Deshalb wurden sowohl unterschiedliche Bibelausgaben für die private Lektüre, für Schule und Katechese sowie auch das Lektionar für den liturgischen Gebrauch erstellt. Daniela-Maria Schilling (Bibelausgaben) und Marius Linnenborn (Lektionar) beschreiben die Herausforderungen des Weges vom Text zum Buch.

  • Plus S. 14-17

    Neue theologische Akzente in der revidierten Einheitsübersetzung 2016Denn Ziel des Gesetzes ist Christus (Röm 10,4)

    Die theologisch relevanten Änderungen der revidierten Einheitsübersetzung 2016 sind enorm. Sie betreffen zentrale Themen, die in Kirche, Spiritualität und im universitären theologischen Diskurs „ans Eingemachte“ gehen: Antijudaismus, christlichjüdischer Dialog, das Gottesbild, das Zueinander von Altem und Neuem Testament, die Frage der Geschlechtergerechtigkeit.

  • Plus S. 18-21

    Bibelpastorale Aspekte zur neuen EinheitsübersetzungDas Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch (Kol 3,16)

    Eine Revision macht immer neu darauf aufmerksam, dass der biblische Text eben nicht in deutscher Sprache geschrieben wurde. In der überarbeiteten Fassung klingen manche vertrauten Texte plötzlich fremd. Die jahrelange Gewöhnung an die vertraute Fassung der Einheitsübersetzung ist einerseits ein großartiger Erfolg. Genau das war das Ziel der Erarbeitung schon 1980: Eine (!) Übersetzung für alle Bereiche katholischen Lebens zu schaffen, in der alle zu Hause sind. Gleichzeitig wird aber eben diese Vertrautheit jetzt manchmal zum Problem: Man will den liebgewordenen Text nicht verlieren.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 28-31

    Gibt es einen solchen?Der allmächtige Gott

    Ein 15-jähriger Schüler meinte, Gott könne auch Böses tun und dem Menschen Schaden zufügen; deshalb müsse man ihn fürchten. Wenn er nämlich allmächtig sei, müsse er ja alles können. Damit hat der Schüler aufgedeckt, was die allermeisten Christen unter der Allmacht Gottes verstehen. Was aber ist mit der Allmacht Gottes gemeint? Heißt allmächtig, dass Gott alles kann, was denkbar oder möglich ist, oder heißt es, dass Gott alles kann, was er will? Eine entscheidende Frage, der im Folgenden nachgegangen werden soll.

Imago Christi

Inspirierte Seelsorge

Seelsorge in Fülle

Nach-Gedacht

Autoren/-innen