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Anzeige: Papst Franziskus: Fratelli tutti

Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-8

    Grundprinzipien des christlichen GlaubensBarmherzigkeit und Gerechtigkeit

    Barmherzigkeit ist offensichtlich das große theologische Leitthema von Papst Franziskus. Bei näherer Betrachtung aber ist es einer der Leitgedanken, der die Verkündigung von Papst Franziskus, Papst Benedikt XVI. und Papst Johannes Paul II. verbindet. Sie alle erinnern in ihrer Lehrverkündigung an ein entscheidendes Grundmotiv der christlichen Tradition und auch der Katholischen Soziallehre: Ohne Liebe und Barmherzigkeit kein Christentum!

  • Plus S. 11-14

    Wie die Kirche neue Glaubwürdigkeit erlangen kannEine Pastoral der Barmherzigkeit

    Dem Willen Jesu gemäß soll die Kirche in ihrer Verkündigung und in ihren Gesten die Barmherzigkeit Gottes leben und bezeugen. Damit ist eine „Pastoral der Barmherzigkeit“ angesagt, die alles pastoral-seelsorgliche Tun an diesem Leitwort ausrichtet und deren inhaltliche Konturen dieser Beitrag aufzeigt.

  • Plus S. 15-18

    Barmherzigkeit ist das pulsierende Herz des EvangeliumsMisereor: „Nur darum bitte ich Gott“

    Es ist eine der bekannteren Szenen der Evangelien, in der dieses Wort „misereor“ vorkommt. Jesus spricht es aus: „misereor super turbam“. Oder in der Version der Einheitsübersetzung: „Ich habe Mitleid mit diesen Menschen“ (Mk 8,2). Er steht vor dieser großen Menge Menschen, 4.000 sagt Markus. Es ist eine einsame Gegend, es ist schon spät, die Menschen haben Hunger. Drei Tage haben sie nichts gegessen. Katastrophenhilfe ist nicht in Sicht.

  • Plus S. 20-23

    Der 100. Katholikentag und das Jahr der BarmherzigkeitSeht!

    Die ausdrucksstarken Augen der jungen Frau auf dem Werbeplakat ersetzen fast die Einladung, um die es geht: Kommt zum 100. Katholikentag, der vom 25. bis 29. Mai 2016 in Leipzig stattfindet. Wohlwollend, hoffnungsvoll und trotzdem nachdenklich kommuniziert ihr Blick das Leitwort des 100. Jubiläums: „Seht, da ist der Mensch!“

Impulse

Im Blick

  • Gratis S. 30-33

    Versuch eines erneuerten Führungsverständnisses angesichts eines grundlegenden Transformationsprozesses von KircheLokale Kirchenentwicklung und Führung

    Der Begriff lokale Kirchenentwicklung steht wie kein Zweiter für die Idee einer partizipativen, aus dem Bewusstsein der Taufe heraus sich entwickelnden Kirche im jeweiligen Sozialraum, die versucht, die Charismen aller ernst zu nehmen und basierend auf dem Kirchenverständnis des Zweiten Vatikanums das gemeinsame Priestertum aller Getauften zu leben. Hierzu sind viele Erkenntnisse, Methoden und Denkanstöße aus unterschiedlichen weltkirchlichen Kontexten (Erfahrungen aus Linz, Großbritannien und Poitier ebenso wie aus Übersee: Südafrika und Asien) verarbeitet und adaptiert worden. Derzeit lassen sich in diesem Zusammenhang allerdings nur sehr wenige Hinweise zu einem sich notwendigerweise veränderten kirchlichen Führungsverhalten identifizieren.

  • Plus S. 34-36

    Anpassung, Einbunkerung und politische Radikalisierung als Versuchungen schrumpfenden Christentums. Eine sozialpsychologische BetrachtungDas Wagenburg-Syndrom

    Angesichts des unaufhörlichen, zuletzt gewachsenen Mitgliederschwundes der Kirchen wird mittlerweile sogar von einem „Ende des Christentums“ in Europa gesprochen. Das mag voreilig klingen angesichts unwägbarer Zeitläufe, die der christlichen Religion durchaus auch wieder Plausibilitätsgewinne verschaffen könnten, und übertrieben im Blick auf ihre immer noch imposanten Ressourcen sozialer Wirksamkeit. Von ihrer globalen Bedeutung ganz zu schweigen. Doch tut man gut daran, sich für das eher pessimistische Regionalszenario geistlich und organisatorisch zu wappnen.

Inspirierte Seelsorge

Nach-Gedacht

Autoren/-innen