Anzeige: Michael Wolffsohn -  Nie wieder? Schon wieder! Alter und neuer Antisemitismus
stdzt-6-2024-u1

Über diese Ausgabe

Artikel

  • Plus S. 403-412

    Milliarden Klimaflüchtlinge?

    Der Klimawandel wird viele Regionen der Erde unbewohnbar machen. Die dort lebenden Menschen werden sich auf den Weg machen müssen, hin in die gemäßigten Klimazonen, unter anderem nach Europa. Jörg Alt SJ, Mitarbeiter des Hilfswerks „jesuiten weltweit“ sowie des UKAMA-Zentrums in Nürnberg, Wissenschaftler und Aktivist für den Klimaschutz, reflektiert diese weitgehend verdrängten Fakten und ihre Folgen. Er appelliert, jetzt das Klima besser zu schützen.

  • Plus S. 415-421

    Kant und der SozialismusZum Godesberger Programm

    Vor 300 Jahren wurde Immanuel Kant geboren. Vor 65 Jahren verabschiedete die SPD ihr „Godesberger Programm“. Was haben diese beiden Geburtstage miteinander zu tun? Natürlich war Kant kein Sozialist. Er war noch nicht einmal ein eindeutiger Demokrat, schreibt Benno Haunhorst, Oberstudiendirektor i.R. des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum Hildesheim. Aber in den programmatischen Diskussionen der deutschen Sozialdemokratie in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts spielte die Philosophie Kants eine bedeutende Rolle. Neukantianismus, Revisionismus, ethischer Sozialismus, so lauten die Überschriften, unter denen heftig gestritten wurde über Marx oder Kant.

  • Plus S. 423-434

    Chinesische ModerneZum Peking-Vatikan-Verhältnis

    Anhand von fünf Thesen analysiert Moritz Kuhlmann SJ das Verhältnis zwischen China und der römisch-katholischen Kirche aus der Perspektive des chinesischen Sozialismus. Der Autor studierte Philosophie und Theologie in Frankfurt am Main, München und Innsbruck, später auch Chinesisch in Taipei. Derzeit promoviert er in Sinologie und Philosophie an Universitäten in München und Peking.

  • Gratis S. 439-447

    Martin ScorseseWie man die Welt gewinnt (und sich selbst verliert)

    Wie können Filme ein Medium für theologische Reflexion werden? Stuart Jesson, Leiter des Bereichs Theologie am London Jesuit Centre, findet ein beeindruckendes Beispiel für die affektive Kraft des Films in der Arbeit des Regisseurs und Drehbuchautors Martin Scorsese, der auf der Berlinale 2024 mit dem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Scorsese zeigt uns oft Charaktere, die Schwierigkeiten damit haben, ihre eigenen Geschichten zu verstehen. Was können wir aus ihrer Suche nach Sinn, Zufriedenheit und Glück lernen? Der Beitrag erschien zuerst in der britischen Kulturzeitschrift der Jesuiten, „Thinking Faith“. Übersetzung von Philipp Adolphs.

  • Plus S. 449-457

    Erich KlausenerDie Katholische Aktion im Nationalsozialismus

    Am 30. Juni jährt sich der Todestag des von den Nationalsozialisten ermordeten preußischen Ministerialbeamten und engagierten Katholiken Dr. Erich Klausener zum 90. Mal. Dies ist ein guter Anlass, um zurückzureisen in die ereignisreiche Zeit des Sommers 1934 und so an einen mutigen Glaubenszeugen zu erinnern. Der Artikel basiert auf einem am 16. Februar 2024 in der Katholischen Akademie Berlin gehaltenen Vortrag von Mike Schuster. Der Autor studierte Kulturwissenschaften und engagiert sich im Pfarreirat von St. Matthias in Berlin-Schöneberg.

  • Plus S. 459-469

    Konfessioneller ReligionsunterrichtZur VI. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung

    Erstmals schließt die Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung, die von der Evangelischen Kirche Deutschlands begründet wurde, auch die katholische Kirche in Deutschland mit ein. Erstmals werden in der repräsentativen Umfrage auch Fragen rund um den konfessionellen Religionsunterricht behandelt. Wird er noch als lebensbereichernd wahrgenommen? Was sagen die Älteren, was die Jüngeren? Klaus Kießling, Professor für Religionspädagogik und Pastoralpsychologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main, stellt die spannendsten Ergebnisse der Studie vor und zieht Konsequenzen.

Rezensionen

Autorinnen und Autoren