Über diese Ausgabe

Editorial

Lebenskunst

  • Plus S. 1-2

    Schlüssel – Was unser Leben aufschließtAlltagsspiritualität

    Jeder von uns hat verschiedene Schlüssel bei sich: für eine Haustüre, den Briefkasten oder den Zündschlüssel für das Auto. Manche haben auch einen Schlüssel zum Safe oder zu Kammern, zu denen kein anderer Zutritt hat. Jeder gebraucht im Alltag Schlüssel. Doch seit jeher wurde der Schlüssel immer auch als Symbol gesehen. Wir sprechen auch von Schüsselerlebnissen, wenn uns etwas „aufgeht“ oder für unser Leben besonders „aufschlussreich“ im Sinne von „bedeutend“ wird.

  • Plus S. 3

    LebensfragenForum

    "In unserer Familie wird momentan hitzig die Frage nach der aktiven Sterbehilfe diskutiert."
    "Mein Bruder ist neidisch auf mich, weil mir unsere Mutter vor ihrem Tod ihren Schmuck geschenkt hat."

  • Plus S. 4-5

    Neid verwandelnEmotionen

    In den letzten Monaten habe ich unter der Rubrik „Wie wir leben wollen“ Haltungen beschrieben, die uns helfen sollen, ein gutes Leben zu leben. In den kommenden Monaten möchte ich in jedem Brief über die Verwandlung von negativen Emotionen und destruktiven Leidenschaften schreiben. Neid gehört zu den Themen, die das Zusammenleben immer wieder belasten.

Spiritualität

  • Plus S. 6-7

    Kein Lebensüberdruss

    Es war ein Alter, genannt Hierax, der sich in den Gegenden der Thebais fünfzig Jahre aufgehalten hatte. Und die Dämonen wollten ihn in die Akedia hineinwerfen mit der Länge der Zeit seines Lebens. Eines Tages traten sie vor ihn und sprachen: „Was willst du machen, Alter, da du weitere fünfzig Jahre zu leben hast?“ Der aber antwortete und sprach zu ihnen: „Ihr habt mich sehr betrübt. Für zweihundert Jahre habe ich Vorsorge getroffen.“ Die aber gingen heulend weg von ihm. (N 33)

  • Plus S. 10

    Leben und SterbenBibel tiefer verstehen

    Ich werde mich auch in Zukunft freuen. Denn ich weiß: Das wird zu meiner Rettung führen durch euer Gebet und durch die Hilfe des Geistes Jesu Christi. Darauf warte und hoffe ich, dass ich in keiner Hinsicht beschämt werde, dass vielmehr Christus in aller Öffentlichkeit – wie immer, so auch jetzt – durch meinen Leib verherrlicht wird, ob ich lebe oder sterbe. Denn für mich ist Christus das Leben, und Sterben Gewinn. (Phil 1,18-21)

  • Plus S. 11

    In der TraurigkeitSegen für mein Leben

    Unter der Rubrik „Segen“ möchte ich in den nächsten Monaten jeweils ein Segensgebet schreiben. Und zwar soll das Segensgebet immer in eine konkrete Situation hinein gesprochen werden, etwa in die Krankheit, in die Traurigkeit, vor einer Entscheidung, bei Konflikten usw. Ich möchte beginnen mit einem Segen in der Traurigkeit.

Interview

  • Plus S. 8-9

    Das Ziel unseres LebensBegegnungen. Martin Werlen im Gespräch

    Nach einem Sportunfall hatte er plötzlich seine Sprache und sein Gedächtnis verloren. Nicht einmal das Jesusgebet konnte er noch sprechen. Als Abt trat Martin Werlen zurück. Doch er gab nicht auf. Jetzt hat er ein neues, aufsehenerregendes Buch zur Kirchenreform geschrieben: „Heute im Blick. Provokationen, für eine Kirche, die mit den Menschen geht“. Mit Rudolf Walter sprach er über seine Erfahrungen.

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