EditorialIm Krisen-Sog

Manchmal scheinen alle Probleme der Welt auf uns einzustürzen. Was hilft, den Kopf freizubekommen.

Vor mehr als drei Jahrzehnten landete der US-amerikanische Sänger Billy Joel einen Hit mit dem Lied We didn’t start the fire („Wir haben das Feuer nicht entzündet“). Darin zählt er in einem irrwitzigen Stakkato 120 Krisenthemen (in viereinhalb Minuten!) auf, welche die Zeit seit seiner Geburt bis zur damaligen Gegenwart geprägt haben.

Heute könnte der Künstler noch etliche weitere Zeilen des Grauens hinzufügen: Corona, Klimakrise, Krieg in der Ukraine, das Massaker der Hamas, generell die Eskalation im Nahen Osten, die Radikalisierung am rechten Rand hierzulande, und die Kirchenkrise gibt es ja auch noch... Die furchtbaren Nachrichten sind Legion – und sie drohen, uns zu überwältigen. Längst gibt es den Fachbegriff des Doomscrolling. Damit ist gemeint, dass wir in den Sog der Krisenphänomene hineingezogen werden, bis wir gar nicht mehr anders können, als von einer Katastrophenmeldung zur nächsten zu klicken.

Doch das tut der Seele und irgendwann auch dem Körper nicht gut. Welch anderen Weg er mithilfe der biblischen Tradition gefunden hat, beschreibt Moritz Findeisen. In diesem Sinne: Seien Sie behütet!

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