Basketball vs. FußballKlein wird groß

Es lohnt sich, dass „kleine“ Sportarten ins Rampenlicht drängen.

Wir sind Weltmeister! Bis vor kurzem dachten alle bei diesem Satz nur an Fußball; andere Sportarten schien es ja gar nicht mehr zu geben. Dabei ist die beeindruckende Liste deutscher Erfolge lang, nur überragt der Fußball alle anderen Sportarten, vom Dartspiel bis zum Hockey.

Vergangenen Sonntag dann die Sensation im ZDF: Basketball! Deutschland gewann 83:77 im Finale von Manila. Und als Bundestrainer Gordon Herbert nach dem Sieg Dennis Schröder herzte, realisierten alle, dass hier Sportgeschichte geschrieben wurde. Ein Zwerg war über sich hinausgewachsen. Wer denkt hier nicht an die biblische Szene, in welcher der Zollpächter Zachäus auf einen Maulbeerfeigenbaum klettert, um Jesus zu sehen (vgl. Lk 19,1–10)?

Es lohnt sich, dass sich „kleine“ Sportarten“ ins Rampenlicht drängen und die angesichts von Unsummen an Transfergeldern moralisch längst fragwürdig gewordene Domäne des Männerfußballs auf das Maß zurechtgestutzt wird, das immer dann heilsam sein kann, wenn ein Charakter zu verderben droht. Basketball und Zachäus – aus Zwergen sind Riesen geworden.

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