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Porträt Johannes Wallacher

Johannes Wallacher

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Johannes Wallacher

Johannes Wallacher ist Professor an der Hochschule für Philosophie in München.

Bücher, Artikel, Lesungen, Meldungen

Verlorenes Paradies. Wie viel Religion die Rettung der Schöpfung braucht
Wie viel Religion die Rettung der Schöpfung braucht
Katrin Bederna, Claudia Gärtner, Ottmar Edenhofer, Hannah Beck-Mannagetta, Lena Fließbach, Felicitas Hoppe, Mattias Kiefer, Benedikt Schalk, Ellen Ueberschär, Axel Bojanowski, Volker Resing, Andreas Leinhäupl, Liborius Olaf Lumma, Asmaa El Maaroufi, Frank Meier-Hamidi, Lamia Messari-Becker, Ilse Müllner, Patrick Roth, Fabian Sandkühler, Jonathan Schorsch, Marlehn Thieme, Joachim Valentin, Kira Vinke, Ole Jakob Weber, Markus Vogt, Johannes Wallacher, Gunda Werner
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Besonders arme Menschen und Regionen spüren die negativen Folgen des Klimawandels überproportional, obwohl sie am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen haben. Papst Franziskus verwob in seiner vor zehn Jahre erschienenen Enzyklika Lau-dato si’ Ökologie mit Wirtschaftsethik und Soziologie. Johannes Wallacher und Esther Jünger zeigen auf, welche Impulse uns die Enzyklika für heutige Herausforderungen etwa angesichts zunehmender Klimamigration liefern kann. Dabei benennen sie Parallelen zwischen der Enzyklika und den international vereinbarten nachhaltigen Entwicklungszielen. Wallacher ist Professor für Sozialwissenschaften und Wirtschaftsethik und Präsident der Hochschule für Philosophie in München. Jünger ist Theologin und Referentin des Präsidenten.

Stimmen der Zeit, Heft 10/2025, 723-732

Die Klimakrise stellt die Menschheit vor Herausforderungen, die Fragen der globalen und intergenerationellen Gerechtigkeit berühren: Wohlhabende Länder tragen historisch die Hauptverantwortung für Emissionen, während arme Menschen und zukünftige Generationen besonders verwundbar sind. Klimaschutz und Anpassung müssen daher wirksam, effizient und vor allem gerecht gestaltet werden. Auch wenn Eigeninteressen bei der Legitimation dafür zunehmend in den Vordergrund rücken, bleibt eine ethisch fundierte Klimapolitik unter Berücksichtigung von Menschenrechten, Solidarität und der Fähigkeit zur Lastenteilung unverzichtbar.

Amosinternational, Heft 3/2025, 5

Am 26. Januar 2024 wurde der diesjährige Klaus-Hemmerle-Preis an Kardinal Michael Czerny SJ in Aachen überreicht – er wird undotiert alle zwei Jahre an Menschen verliehen, die sich wie der frühere Aachener Bischof Klaus Hemmerle als Brückenbauer in Kirche und Gesellschaft engagiert haben. Wir dokumentieren die Laudatio, die Johannes Wallacher, Professor und Präsident der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München, hielt; sie wurde für den Druck leicht überarbeitet.

Stimmen der Zeit, Heft 5/2024, 381-391

Schränken Verbote wie ein Tempolimit, das Ende des Verbrennungsmotors oder das geplante Auslaufenlassen von Öl- und Gasheizungen unsere Freiheit über die Maßen ein? Wie gelingt Nachhaltigkeit sonst, wenn nicht durch die Beschneidung klima-schädlicher Produkte und Praktiken? Johannes Wallacher, Professor für Sozialwissenschaften und Wirtschaftsethik sowie Präsident der Hochschule für Philosophie in München, zeigt, dass Freiheit und Nachhaltigkeit als Partner zu betrachten sind. Bei-den Wörtern geht er auf den Grund, um deren vermeintliche Unvereinbarkeit zu widerlegen.

Stimmen der Zeit, Heft 7/2023, 541-550

Die zentralen Herausforderungen unserer Zeit, die weltweite Armut, wachsende soziale Ungleichheiten, Friedenssicherung und die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen, sind eng miteinander verknüpft und müssen gemeinsam gelöst werden. Dies hat Papst Franziskus in seiner im Jahr 2015 veröffentlichten Enzyklika Laudato si’ deutlich gemacht. Er drängt auf eine umfassende Problemanalyse und eine neue Idee von Fortschritt, die Zukunft hat und ermöglicht.

Amosinternational, Heft 3/2023, 3

Durch den Klimawandel stehen die Lebensgrundlagen aller jetzigen und künftigen Menschen auf dem Spiel. Wie dem entgegengewirkt werden kann, ohne die soziale Spaltung zu verschärfen, untersucht eine neue Studie der interdisziplinären Sachverständigengruppe „Weltwirtschaft und Sozialethik“ der Deutschen Bischofskonferenz. Professor Johannes Wallacher stellt die Studie vor und benennt die wichtigsten Eck-punkte. Der Ökonom und Philosoph ist Präsident der Hochschule für Philosophie in München und Vorsitzender der Sachverständigengruppe.

Stimmen der Zeit, Heft 8/2021, 563-572

Die Enzyklika Fratelli tutti stieß wegen ihrer Kapitalismuskritik auf teils scharfe Ablehnung. Der Papst verurteilt aber keineswegs marktwirtschaftlichen Wettbewerb und Globalisierung. Ihm zufolge braucht es jedoch eine menschengerechte Ordnung der (Welt-)Wirtschaft, um den Wohlstand und die gesellschaftliche Teilhabe aller mehren und vor allem den Ausschluss der ärmsten und verwundbarsten Menschen überwinden zu können. Die Vision einer universalen Geschwisterlichkeit bietet nicht nur Orientierung für persönliches Handeln, sondern auch für die Gestaltung von Ordnungsstrukturen, national wie international. Dabei knüpft der Papst an die lange Tradition der Katholischen Soziallehre mit ihren zentralen Prinzipien an, die er im Lichte neuer Herausforderungen weiterentwickelt – was der Beitrag anhand der Ordnung der Weltwirtschaft im Allgemeinen und der Welthandelsordnung WTO im Besonderen aufzeigt.

Amosinternational, Heft 1/2021, 36

Die internationale Gemeinschaft steht vor gewaltigen Herausforderungen, wenn sie die aktuelle Umweltkrise schnell und gerecht angehen will. Doch empirische Daten werden nicht reichen, um die Menschen zu den nötigen Anstrengungen zu motivieren.

Herder Korrespondenz, Verlorenes Paradies, 36-38

Die Staatengemeinschaft setzt mit ihrer Agenda 2030 auf „inklusives und nachhaltiges Wachstum“. Die Postwachstumsbewegung sieht die Wachstumsfixierung dagegen kritisch; sie verweist auf die planetarischen Belastungsgrenzen und die sozialen Folgen von verschärftem Konkurrenz- und Wettbewerbsdenken. Wachstum ist jedoch weder pauschal abzulehnen noch ein wirtschaftspolitischer Selbstzweck. Notwendig ist eine sozial-ökologische Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft, die Innovationen und eine effiziente Nutzung von Ressourcen befördert; wichtigstes Instrument sind verursachergerechte Preise des Umweltgebrauchs. Die damit verbundenen Verteilungseffekte sind durch geeignete Maßnahmen sozialverträglich abzufedern. Die Postwachstumsbewegung weist zudem zurecht darauf hin, dass die strukturellen Veränderungen durch einen tiefgreifenden Kultur-, Bewusstseins- und Wertewandel vorzubereiten und zu ergänzen sind; das wird am Beispiel der Ernährungssicherheit verdeutlicht.

Amosinternational, Heft 1/2019, 9

Johannes Wallacher, Präsident der Hochschule für Philosophie München und Professor für Sozialwissenschaften und Wirtschaftsethik ebenda, erklärt, warum eine Neuvermessung des Wirtschaftswachtums unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten jetzt dringend nötig ist – und wie sie vollzogen werden könnte.

Stimmen der Zeit, Heft 8/2018, 555-563

Die Klima-, Finanz- und Verschuldungskrisen in europäischen Ländern und den USA zeigen: Der Blick auf den Zweck unseres Wirtschaftens ist zu eindimensional. Es braucht eine möglichst breite Auseinandersetzung darüber, was eigentlich gesellschaftlichen Fortschritt ausmacht. Darüber sprachen wir mit dem Münchner Wirtschaftsethiker Johannes Wallacher. Die Fragen stellte Alexander Foitzik.

Herder Korrespondenz, Heft 12/2011, 609-613

Die Akteure der globalen Zivilgesellschaft verfügen über weitreichende Möglichkeiten zur Mitgestaltung weltumspannender Prozesse. In theoretischer Hinsicht sind deskriptive und normative Ansätze zu unterscheiden. Diese haben Auswirkungen auf die Bestimmung der Funktion und Reichweite der globalen Zivilgesellschaft und ihrer Netzwerke. Die Analyse zeigt, dass diese Unterscheidung nicht zu strikt gezogen werden sollte, um alle Akteure der globalen Zivilgesellschaft theoretisch wie praktisch-politisch ernst nehmen zu können.

Amosinternational, Heft 1/2011, 19

Zentrale Entwicklungsprobleme wie Ernährungssicherheit, Gesundheits-, Wasser- und Energieversorgung oder Migration sind eng mit dem Klimawandel verknüpft. Klimaschutz und eine armenorientierte Entwicklungspolitik dürfen daher nicht gegeneinander ausgespielt werden. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer integrierten Klima- und Entwicklungspolitik ist die bevorstehende UN-Konferenz in Kopenhagen für ein umfassendes Klimaschutzabkommen ab dem Jahr 2012.

Herder Korrespondenz, Heft 11/2009, 574-579

Mächtige transnationale Unternehmen agieren heute nicht nur jenseits nationalstaatlicher Grenzen, sondern auch jenseits nationaler Politik. Zunehmend stehen sie unter Druck, eine ihrem globalen Handlungsspielraum entsprechende ethische Verantwortung zu übernehmen. Selbstverpflichtung und rechtlich verbindliche Regeln müssen sich dabei ergänzen.

Herder Korrespondenz, Heft 5/2007, 264-268

Anläßlich der letzten Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation WTO Mitte Dezember 2005 in Hongkong fordert die Deutsche Kommission Justitia et Pax zusammen mit der Katholischen Landvolkbewegung und Landjugendbewegung eine Reform des weltweiten Agrarhandels. Ethischer Maßstab für die notwendige Neuorientierung ist das Recht auf Nahrung.

Herder Korrespondenz, Heft 1/2006, 43-47

Nutzen und Kosten der weltweiten Kapitalmärkte sind ungleich verteilt. Die armen Bevölkerungsschichten in den Schwellen- und Transformationsländern und die ärmeren Entwicklungsländer profitieren kaum von den weltweiten Finanzströmen, bei Finanz- und Währungskrisen sind sie jedoch die ersten Opfer. Um dies zu ändern, ist in den ärmeren Ländern der Aufbau eines funktionierenden nationalen Finanzsektors unverzichtbar. Ebenso bedarf es aber auch auf internationaler Ebene zusätzlicher Steuerungsinstrumente.

Herder Korrespondenz, Heft 5/2002, 262-267
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