Anzeige: Warum ich an Gott glaube von Gerhard Lohfink
Anzeiger für die Seelsorge 5/2024

Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-8

    Wege menschlichen WachstumsZukunft hat der Mensch des Friedens (Ps 37, 37b)

    Das Leitwort des 103. Deutschen Katholikentages ist ein Zitat aus Psalm 37. Es erinnert daran, dass Frieden gerade angesichts der vielfältigen Bedrohungen durch Kriege, Klimawandel und (kirchen-)politische Spannungen eine zentrale Herausforderung für die Menschheit ist. Der Psalmist formuliert eine Zusage: Der Mensch hat Zukunft. Diese Zukunft kann jedoch nur eine friedliche sein.

  • Plus S. 10-15

    Das Profil - das Projekt - das ProgrammDie Synode auf dem Katholikentag

    Katholikentage sind Synode live. Sie waren schon synodal, als das Wort noch gar nicht erfunden war. Denn Katholikentage sind Versammlungen von gläubigen Menschen, die mit den Füßen für eine Kirche der Freiheit abstimmen und aus eigenem Antrieb ihre Stimme erheben, um zu beten, zu singen, zu protestieren, zu demonstrieren und zu diskutieren.

  • Plus S. 16-19

    Katholikentag in der DiasporaGastgeber für das Glaubensfest

    Unter dem Motto „Zukunft hat der Mensch des Friedens“ lädt das Bistum Erfurt vom 29. Mai bis zum 2. Juni 2024 zum 103. Deutschen Katholikentag in die thüringische Landeshauptstadt ein. Die Menschen vor Ort freuen sich darauf, die Gäste aus Deutschland und der Welt bei sich willkommen zu heißen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig ist es auch ein Katholikentag für sie. Die Großveranstaltung bietet den Katholik/-innen des Bistums die Möglichkeit, Input für das eigene Glaubens- und Pfarreileben aus Veranstaltungen, Begegnungen und Gottesdiensten mitzunehmen. Das Bistum Erfurt ist demnach Gastgeber und Gast zugleich.

  • Plus S. 20-25

    Zur prägender Kraft Ökumenischer KirchentageDa ist Bewegung drin

    Mit Wasser gefüllte Tonschalen wandern durch die eng stehende Menge vor dem Berliner Reichstagsgebäude. Finger tauchen ein und zeichnen Segenskreuze in die Handfläche und auf die Stirn. Ihr sollt ein Segen sein. An endlos langen Biertischreihen sitzen Tausende auf dem Münchner Odeonsplatz beieinander. Sie teilen Wasser, Äpfel und in orthodoxer Tradition gesegnetes Brot. Tischgemeinschaften auf Zeit. Damit ihr Hoffnung habt. Vier Gottesdienste werden am Samstagabend in Frankfurt parallel gefeiert, in eigener konfessioneller Tradition, aber mit der ausdrücklichen Offenheit für alle, am Abendmahl teilzunehmen. Tatsächlich gemeinsam am Tisch des Herrn. Schaut hin.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 32-35

    Ansätze in Forschung und PraxisBiografiesensible Methoden in der Pastoraltheologie

    In den Buchläden gibt es in der Regel ein breites Regal mit Biografien – ein Genre, das immer gerne gelesen wird. In der Regel sind es außergewöhnliche Menschen, die einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben. Ihr Leben wird von anderen erforscht und beschrieben, oder sie selbst verfassen eine Autobiografie und geben anderen Anteil an ihrem Lebensweg. In der pastoraltheologischen Forschung sind es weniger die ungewöhnlichen Biografien, sondern der Mensch an sich, der es wert ist, gekannt und erforscht zu werden. Dabei steht nicht mehr ein hagiografisches Interesse im Vordergrund: Idealtypus als Vorbild und Beispiel. Legendencharakter wichtiger als Historizität.

  • Plus S. 40-41

    Interview mit Prof. Dr. Georg Plasger (Siegen) anlässlich des 460. Todestags von Johannes Calvin"Nach Schätzen graben..."

    Johannes Calvin (1509–1564) hat die Entstehung reformierter Theologie entscheidend mitgeprägt. Der humanistisch und juristisch gebildete Mann wirkt als Seelsorger in Straßburg und später in Genf. Mit dem Aufbau und der Leitung von christlichen Gemeinden beauftragt, gründet er gegen Ende seines Lebens eine Akademie zur akademischen Ausbildung von Theologen. Als Reformator der zweiten Generation sucht er danach, die Lehre und Praxis einer Kirche zu entdecken, die im Wort Gottes gründet. Nach Karl Barth war es Calvin und nicht Martin Luther, der die Reformation welt- und geschichtsfähig gemacht hat. Georg Plasger ist Professor für reformierte systematische Theologie an der Universität Siegen. Im Gespräch gibt er Einblick in Gestalt und Theologie des Schweizer Reformators.

Inspirierte Seelsorge

Autorinnen und Autoren