Zur prägender Kraft Ökumenischer KirchentageDa ist Bewegung drin

Mit Wasser gefüllte Tonschalen wandern durch die eng stehende Menge vor dem Berliner Reichstagsgebäude. Finger tauchen ein und zeichnen Segenskreuze in die Handfläche und auf die Stirn. Ihr sollt ein Segen sein. An endlos langen Biertischreihen sitzen Tausende auf dem Münchner Odeonsplatz beieinander. Sie teilen Wasser, Äpfel und in orthodoxer Tradition gesegnetes Brot. Tischgemeinschaften auf Zeit. Damit ihr Hoffnung habt. Vier Gottesdienste werden am Samstagabend in Frankfurt parallel gefeiert, in eigener konfessioneller Tradition, aber mit der ausdrücklichen Offenheit für alle, am Abendmahl teilzunehmen. Tatsächlich gemeinsam am Tisch des Herrn. Schaut hin.

Fazit

Drei Ökumenische Kirchentage haben das ökumenische Miteinander in Deutschland geprägt, durch die Großveranstaltung selbst, aber auch mit dem von jeher partizipativen Vorbereitungsprozess, der ACK, ZdK und DEKT zusammengebracht hat. Seine Zukunft allerdings ist ungewiss.

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