Wie Kirche bleibt, obwohl Verbindungen wegbrechenChristsein heute

Kirchenmitglieder brechen weg, Glaubensvollzüge haben ihre selbstverständliche Verortung verloren und Kirche hat in den letzten Jahren einen enormen Vertrauensverlust erfahren. Kirche muss sich weiterentwickeln. Dies schlägt sich in den unterschiedlichsten Ansätzen von Kirchenentwicklung nieder. Die Ausrichtung und die Schwerpunkte der verschiedenen Konzepte variieren ziemlich stark. In all den unterschiedlichen Ansätzen bleibt die Frage, wie Kirche bei aller Dezentralisierung (Eigeninitiativen, Hauskirchen, Fresh X …), die kontrafaktisch zur institutionellen Zentralisierung läuft, mit den Menschen nach innen und nach außen in Verbindung und präsent bleibt.

Fazit

Kirche bleibt in einer fluiden und fragilen Zeit präsent, indem sie Verbindungen schafft und in Verbindung bleibt. Dabei wird sie dezentraler und steht vor der Herausforderung, weiter gemeinsam als Kirche unterwegs zu sein. Rituale und Zeichen können Verdichtungen und Knotenpunkte sein, die situativ zu Verbindungs- und Kraftorten werden.

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