Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-9

    Warum gute Kommunikation Pfarreien und Gemeinden weiterentwickelt„Bevor wir neue Fotos machen, müssen wir erstmal streichen"

    Veraltete Websites, Facebook-Kanäle im Wachkoma, Pfarrbüro Öffnungszeiten, die offenbar nicht existieren, weil man sie nicht findet, unklare Ansprechpartner und die unfreundlichste Floskel, die es am Telefon gibt: „Dafür bin ich nicht zuständig“: Kommunikation gut zu gestalten, ist für Gemeinden und Pfarreien gar nicht so leicht. Dabei steckt in ihr mehr Potential als nur die Gestaltung der Außenwirkung. Denn gute Kommunikation entfaltet Gestaltungsprozesse – nach außen und nach innen.

  • Plus S. 11-15

    Der Pfarrbrief als KommunikationsmittelEin überzeugendes Erzählwerk

    Der Pfarrbrief ist in der Kölner Agnespfarrei immer noch ein wichtiges Kommunikations- und Erzählwerk – und das über die Grenzen der Pfarrei hinaus. Das ist deswegen gelungen, weil er sich schon seit vielen Jahren mehr und mehr vom reinen Mitteilungsblatt der Pfarrei zu einem Magazin entwickelt hat, das durchaus auch säkulare Leserinnen und Leser im Viertel interessiert. Dieses Konzept sorgt dafür, dass die Redaktion ihre Arbeit erfolgreich, gut und gerne macht.

  • Plus S. 16-20

    In der medialen Vielfalt spielt das Printprodukt seine Stärken aus – wenn man es lässtWarum ein Pfarrbrief als Magazin den Aufwand lohnt

    „Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.“ Diese Binsenwahrheit aus der Welt des Marketings lernte ich bei meiner Ausbildung in Sachen Öffentlichkeitsarbeit schätzen. Sie buchstabiert anschaulich, was ich in der Pastoraltheologie gelernt und in der Praxis begriffen habe: Wenn das, was ich sagen oder ausdrücken will, keinen Andockpunkt in der Lebenswelt des anderen hat, dann kommt keine gelingende Kommunikation zustande. Das, was ich sage, muss eine Relevanz für ihn haben. Und, um im Bild zu bleiben: Der Wurm muss erst einmal zum Fisch durchdringen und von ihm wahrgenommen werden.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 32-37

    Zu Haken und Ösen einer ekklesiologischen NotwendigkeitWie wirksam kann ein synodaler Prozess heute sein?

    Der Blick in die niederländische Kirchengeschichte und Gegenwart kann zeigen: Man sollte auf dem Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland die Ebenen gut unterscheiden. Zu welchem Zweck und mit welcher gesellschaftlichen Reichweite könnten Reformen, selbst wenn man sich darauf einigt, überhaupt wirksam werden? Wie verhalten Evangelisierung und Selbstevangelisierung sich zueinander? Was meint schließlich Synodalität? Die Lage könnte sich als komplexer entpuppen, als man zunächst ahnt.

  • Plus S. 38-41

    Wie Kirche bleibt, obwohl Verbindungen wegbrechenChristsein heute

    Kirchenmitglieder brechen weg, Glaubensvollzüge haben ihre selbstverständliche Verortung verloren und Kirche hat in den letzten Jahren einen enormen Vertrauensverlust erfahren. Kirche muss sich weiterentwickeln. Dies schlägt sich in den unterschiedlichsten Ansätzen von Kirchenentwicklung nieder. Die Ausrichtung und die Schwerpunkte der verschiedenen Konzepte variieren ziemlich stark. In all den unterschiedlichen Ansätzen bleibt die Frage, wie Kirche bei aller Dezentralisierung (Eigeninitiativen, Hauskirchen, Fresh X …), die kontrafaktisch zur institutionellen Zentralisierung läuft, mit den Menschen nach innen und nach außen in Verbindung und präsent bleibt.

Inspirierte Seelsorge

Autoren/-innen