Christliche Spiritualität verändert sich angesichts der modernen WeltWird es langsam eng für Gott?

Ehevorbereitung mit einem jungen Paar. Wir sind einander freundschaftlich verbunden. Sie stammt aus einem evangelischen Elternhaus, aber nur die Mutter praktiziert bis heute ihren Glauben. Er, einst Ministrant wie viele Jungs damals in seinem Alter, versteht sich als Naturwissenschaftler, hat aber seine christlichen Wurzeln nicht vergessen. Beide wollen kirchlich heiraten, das erste Kind wurde katholisch getauft. Im Laufe des abendlichen Gesprächs fällt der Satz „Langsam wird es eng für Gott!“.

Fazit

Nein, es wird nicht eng für Gott! Allenfalls sind unsere Gedankengebäude eng, in denen wir Gott keinen Raum mehr geben, weil wir glauben, wir könnten selbst den Sinn des Daseins noch „machen“. Gott lässt sich nicht auf einem Sockel abstellen oder in der Ecke einer Abstellkammer.Wer Gott erfahren will, wird es nur in der spirituellen Intimität tun können. Der Zugangsschlüssel ist die Heilige Schrift, das Passwort ist Jesus.

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