Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-7

    Osterbotschaft heuteGott kann alles aufbrechen

    Jedes Jahr feiern wir Ostern. Und jedes Jahr stehen wir vor der Aufgabe, die Botschaft von Ostern den Menschen so zu verkün- den, dass sie davon berührt werden. Die erste Frage jedoch ist, ob wir selbst davon berührt und bewegt werden. Oder geht es uns wie den Frauen im Markusevangelium, das in diesem Jahr in der Osternacht verkündet wird? Sie fliehen vor dem Grab: „denn Schrecken und Entsetzen hatte sie gepackt“ (Mk 16,8).

  • Plus S. 9-13

    Innovativ unsere Kernbotschaft erzählen – Ökumenischer Kreuzweg der JugendPer Street-Art oder mit dem Smartphone Zeugnis von Jesus Christus geben

    Vor 2000 Jahren ging Jesus auf seinem Weg mit dem Kreuz. Er geht diesen Weg bis heute: mitten unter uns und mit uns zusammen, sein Kreuzweg kreuzt unseren Alltag. Seine damaligen Kreuzwegstationen sind auch Teil unserer Stadt, unseres Lebens, unserer Begegnungen. Das ist die Kernbotschaft unseres pastoralen Handelns: Sie erzählt von Tod und Auferstehung Jesu Christi und davon, dass dieser Weg Jesu auch unser eigener, persönlicher Weg mit Gott und zu Gott ist.

  • Plus S. 14-17

    Pfade durch die biblischen Texte der OsternachtLeben in Christus

    Am Ende eines langen Weges durch die Heilige Schrift, kurz vor dem Osterevangelium, bekommt die zur Osternacht versammelte Gemeinde eine theologische Nachhilfestunde durch den Apostel Paulus. „Wisst ihr denn nicht, dass wir alle, die wir auf Jesus Christus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? […] Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein“ (Röm 6,3.5). Wer es bis jetzt noch nicht weiß, bekommt hier noch einmal einen Verständnisschlüssel in die Hand: Am Ende steht das Leben, nicht der Tod. In der Taufe wird dieses neue Leben von jedem Christen existentiell nachvollzogen. Die darauffolgende Evangelienlesung (im Lesejahr B: Mk 16,1–7) fügt dem nichts hinzu, blickt zurück auf das leere Grab und das Erschrecken der drei Frauen, die Jesu Leichnam nicht im Grab vorfinden. Zu diesem auferstandenen Jesus sollen sie gehen, ihm sollen sie in Galiläa begegnen – er lebt (Mk 16,7).

  • Plus S. 18-21

    Zur Feier der Liturgie in der Osternacht„Dies ist die Nacht …“

    Von der Paschanacht wird im Judentum gesagt, wer diese Nacht kenne, habe das Wesen der jüdischen Religion verstanden. In Analogie dazu kann man sagen: Wer die Osternacht kennt, wer in die Tiefe ihres Geheimnisses eingedrungen ist, hat das Wesen und den Urgrund von Kirche und Christsein erfasst. Mit dem österlichen Bekenntnis zu Tod und Auferstehung des Herrn steht und fällt christliches Leben.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 28-31

    Wege zu einer Kirche der Versöhnung bahnen„Lasst Euch mit Gott versöhnen“ (2 Kor 5,20)

    Wir glauben an einen Gott, der sich radikal den Menschen zuwendet, der die Versöhnung will und bewirkt. Das ist das Signal unseres Glaubens für alle Menschen in der ganzen Welt und eine Botschaft, die weit über das hinausgeht, was wir an kirchlichen Aktionen in den Blick nehmen. Versöhnung wäre meines Erachtens auch das Thema, das unserer Kirche Glaubwürdigkeit und Relevanz zurückgeben könnte.

Inspirierte Seelsorge

Seelsorge in Fülle

Nach-Gedacht

Autoren/-innen