Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Plus S. 13-16

    Für seine Seele sorgen – Was genau bedeutet das?Seele

    Meinen eigentlich alle das Gleiche, wenn sie sich vornehmen, für die eigene Seele sorgen zu wollen? Was verstehen denn christliche Seelsorgerinnen und Seelsorger unter Seele? Worum genau sorgen sie sich im Blick auf sich selbst und im Blick auf ihre Mitmenschen? Geht es primär um das Unsterbliche im Menschen, während das Sterbliche – und damit unser Körper und unsere irdische Existenz – letztlich von nachrangiger Bedeutung sind? Woher kommt überhaupt unsere Vorstellung davon, dass der Mensch sich aus zwei unterschiedlichen Wesensbestandteilen (Leib & Seele) zusammensetzt? Kommt darin die typisch christliche Sicht vom Menschen zum Ausdruck?

  • Plus S. 17-21

    „Raumpflege“ im Lebenshaus

    Wer vorne steht, darf keine Schwäche zeigen! Viele Priester und Seelsorger/innen, die im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen, haben diese Überzeugung so sehr verinnerlicht, dass sie seelische Nöte oder auch körperliche Krankheiten aus Scheu und Scham überspielen und zu verstecken suchen. Zum Schaden der ihnen Anvertrauten und vor allem zu ihrem eigenen Schaden. Die Selbsterfahrung eines „Profis“, der durch eine tiefe Krise gegangen ist, will ermutigen, persönliche Schwierigkeiten anzuerkennen, sich helfen zu lassen – und geistlichen wie gesundheitlichen Gewinn daraus zu ziehen. Die Entdeckung: Sich selber lieben zu lernen ist verantwortliches Handeln für Fortgeschrittene.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 28-31

    Zum Bild der Mutter Jesu in der Schönstatt-BewegungMaria – Mittlerin und Miterlöserin

    Die Bedeutung der Mariengestalt geht nicht selten mit Interpretationen einher, durch die man sie sich gleichsam „aneignen“ will. Mit Blick auf diese Aneignungen verweist der Mystiker Angelus Silesius auf die zahlreichen Bilder für Maria und fragt: „Wie kann sie alles sein? Sie ist eine andere Welt.“ Auch in der Schönstatt-Bewegung ist Maria zuweilen einfach „alles“, was ihre Verehrer in ihr sehen wollen, und damit die Mariologie von einem „Zuviel“ bestimmt.

  • Plus S. 32-36

    Ergebnisse einer empirischen StudieEhevorbereitungsseminare – lästige Pflichtübung oder echte Hilfe?

    „Langweilige Pflichtveranstaltung, religiöser Missionierungsversuch, gruppendynamische Spielchen“ – Vorbehalte solcher Art werden nicht selten gegenüber Brautleutekursen geäußert. Dies zeigt auch eine Studie, die Claudia Lamprecht an der Professur für Pastoraltheologie der Universität Augsburg mit Unterstützung durch das Referat Eheund Familienseelsorge des Bistums Augsburg erstellt hat.

Inspirierte Seelsorge

Seelsorge in Fülle

  • Plus S. 37

    Liebe

Nach-Gedacht

  • Plus S. 43

    Die eigene Seele im Blick

    „Die eigene Seele im Blick!“ – ein wohlmeinender Hinweis, gewissermaßen die pastoraltherapeutisch gemilderte Fassung des martialischen Ausrufs früherer Volksmissionen: „Rette Deine Seele“!

Autoren/-innen