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Über diese Ausgabe

Editorial

Artikel

  • Gratis S. 723-730

    A Home away from HomeKirchliche Bildung als ein Dritter Ort

    Neben der Arbeitsstätte und dem eigenen Zuhause gibt es in der Soziologie sogenannte „dritte Orte“: Biergärten, Bars, Bibliotheken – aber auch kirchliche Einrichtungen. Sie sind Grundpfeiler des offenen Diskurses und damit einer demokratischen Gesellschaft. Siegfried Grillmeyer grenzt die Bedeutung ­dritter Orte von kommerziellen Interessen ab und stellt dabei ­insbesondere das Profil christlicher Einrichtungen heraus. Der Autor ist Leiter der Akademie des von der Erzdiözese Bamberg und der Zentraleuropäischen Provinz der Jesuiten getragenen Caritas-Pirckheimer-Hauses in Nürnberg.

  • Plus S. 731-742

    Spiritualität in sozialen Unternehmen

    Welche Rolle spielt Spiritualität für die Arbeit und die Unternehmenskultur sozialer Unternehmen? In diesem Artikel werden zwei Zugänge genauer beleuchtet. Ein Zu-gang sieht Spiritualität vor allem bezogen auf die Grundüberzeugungen, Werthaltungen, Menschen- und Weltbilder, die in einem sozialen Unternehmen präsent sind. Der andere versteht Spiritualität stärker als Verbindung zu Quellen der Kraft und Lebendigkeit. Der Autor ist theologischer Referent in der Verbandsentwicklung des Diözesancaritasverbands Rottenburg-Stuttgart und freiberuflicher Trainer und Berater mit dem Themenschwerpunkt christliche Unternehmenskultur.

  • Plus S. 747-753

    Ebenbildlichkeit im SelbstC.G. Jungs "Religion" der Zukunft

    Der vor 60 Jahren verstorbene Psychologe Carl Gustav Jung dürfte in einigen Jahr-zehnten in der Rezeption Sigmund Freud, die bisherige Koryphäe des Fachs, überflügeln, schreibt Jan Opielka: Jungs Erkenntnisse scheinen tiefer zu gehen. Sie greifen auf hunderttausende Jahre alte, archetypische Wurzeln des Menschen zurück – und auf seine inneren Verbindungen mit dem Göttlichen. Opielka ist freier Journalist und Publizist für deutsche und polnische Medien.

  • Plus S. 755-763

    Schicksal oder Verantwortung?Allmacht Gottes und Freiheit des Menschen im frühen Islam

    Wenn Gott alles vorherbestimmt, können wir für unser Handeln nicht verantwortlich gemacht werden. Ist ein Gott, der nicht alles vorherbestimmt, noch ein allmächtiger? Dieses uralte Dilemma beschäftigte die islamischen Theologen von Beginn an. Christian Seitz zeigt anhand historischer Denkschulen, welche Antworten die Gelehrten gegeben haben. Der Autor ist Leiter der Diözesanbibliothek Rottenburg und der Bibliothek des Wilhelmsstifts Tübingen.

  • Plus S. 765-772

    Biblische BilderwändeEin Blick auf Emil Wachter

    Der Karlsruher Künstler Emil Wachter (1921-2012) gestaltete Gotteshäuser, Kirchenfenster, Glockenverzierungen, aber auch zahlreiche Ölgemälde, Aquarelle und vieles mehr. Hans Maier, bayerischer Kultusminister a.D. und langjähriger Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, stellt den badischen Künstler vor. [In der PDF-Datei dieses Artikels, die Sie im Abo-Bereich herunterladen können, sehen Sie auch vier hochauflösende Abbildungen zu Emil Wachters Kunst]

  • Plus S. 777-784

    Tadeusz RózewiczZum 100. Geburtstag des polnischen Schriftstellers

    Im Gedenken an seinen 100. Geburtstag und siebten Todestag feiert die niederschlesische Metropole Breslau das ganze Jahr über ihren Ehrenbürger, den Schriftsteller Tadeusz Różewicz. Theo Mechtenberg stellt den in Polen beliebten, doch in Deutschland eher unbekannten Autor vor, dessen Werk vor allem durch die Suche nach Antworten auf Auschwitz gekennzeichnet ist. Mechtenberg ist Theologe und Germanist, deutsch-polnischer Übersetzer und Publizist.

Rezensionen

Autoren/-innen