Tanzende FingerSpiele für zwischendurch

Hier sind Melodie und Rhythmus entscheidend: Fingerreime sind lustig und regen zum Mitmachen an. Neben der Feinmotorik wird auch die Sprachentwicklung gefördert.

Tanzende Finger
© ligorko - iStock

Ein Donner-Wetter

Und so geht’ s:

Sehr langsam und ganz leise macht die Sonne ihre Reise. Die Hände formen die Sonne.
Jetzt zieh’n am Himmel auch daher viele Wolken groß und schwer. Die Hände formen Wolken.
Aus den Wolken machen leise, Regentropfen eine Reise. Die Finger zappeln rauf und runter.
Sie laufen schnell und munter an meinem Kopf herunter. Mit zappelnden Fingern durch das Haar und über das Gesicht fahren.
Pitsch und patsch. Ich werde nass, das Spiel im Regen macht mir Spaß. Die Handflächen aufeinander schlagen und reiben.
Plötzlich donnert es und kracht, dieses mich ganz ängstlich macht. Mit den Füßen auf den Boden trampeln.
Ich lauf ’ so schnell ich kann ins Haus und gehe heut’ nicht mehr hinaus. Mit der Faust auf den Brustkorb schlagen und in die Hände klatschen.
Vorbei sind Donner und der Regen, die Sonne kommt, o, welch ein Segen. Mit den Händen die Sonne formen.
Sehr langsam und ganz leise macht sie nun weiter ihre Reise.


Hinweis:
Dieses Spiel kann mit den Fingern in der Luft, auf einer Tischplatte oder auf dem Körper eines anderen Kindes gemacht werden.

Entnommen aus: Biermann, I. (2018): Spiele zur Wahrnehmungsförderung. Für Kinder ab 3 Jahren. Freiburg i. Br.: Herder, S. 105.  

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