Freies Basteln - ein Unwort?

Mit dem Begriff des Bastelns verbinden Erzieherinnen und Erzieher in der Regel kindliche Gestaltungen nach Anleitungen, wie sie in Bastelbüchern und im Internet zahlreich angeboten werden. Die Professoren für Kunst und ihre Didaktik, Thomas Heyl und Lutz Schäfer, verstehen unter freiem Basteln etwas grundlegend anderes.

Unter freiem Basteln versteht man ergebnisoffenes Handeln, das selbstbestimmte Verwenden von heterogenem Material und vielfältigen, selbstgewählten Techniken. Dieses freie, intuitive Basteln steht einer weit verbreiteten „Anleitungskultur“ gegenüber, deren Ziel die Korrespondenz zwischen Plänen und ihrer Verwirklichung ist. Wenn die Erzieherin oder der Erzieher Materialien gezielt bereitstellt und Verfahrensweisen kleinschrittig vorgibt, dann steht ihr/sein Plan im Mittelpunkt. Dieser Plan ist vom definierten Ergebnis her festgelegt, dagegen geht es beim freien Basteln um eine experimentelle und improvisierende Vorgehensweise, die sich aus den Anfängen ergibt.

Beim freien Basteln entwickeln Kinder während des Vorgangs Strategien, die aber auch geändert werden können, wenn sich neue, wichtige Aspekte einstellen oder Zufälle an Bedeutung gewinnen. Ihre Handlungen sind durch eher vage Vorstellungen auf der einen Seite und den Blick auf vorhandene Materialien auf der anderen Seite bestimmt. Wenn Kinder „frei“ basteln - sie nicht nur Entscheidungen treffen dürfen, sondern sogar treffen sollen -, dann wird die Erwachsenenästhetik, der „gute Geschmack“ der Pädagogin oder des Pädagogen, gelegentlich auf die Probe gestellt. Bei mangelnder Handwerklichkeit, fragwürdigen Kombinationen der Materialien oder einer bizarren Farbgebung verspürt der Erwachsene den Impuls, einzugreifen, um ein „schönes“ Ergebnis zu sichern. Im engsten Fall - dem herkömmlichen Vormach-Nachmach-Vorgehen - haben die Kinder gar keinen Spielraum mehr und vollziehen vorgefertigte und schablonenartige Vorgaben nach. Dabei kommt es zu mehrfachen Missverständnissen: Die Erzieherin oder der Erzieher denkt sich besondere Bastelaufgaben aus, die sie oder er und die Eltern als besonders „kindgerecht“ einstufen, also simple, schematische und stilisierende Formen in „peppiger“ Erscheinung und unter angeleiteter Technik. Doch den Kindern ermöglichen die Erwachsenen nur vermeintlich eine authentische Situation. Lachende Sonnenblumen oder großäugige Marienkäfer treffen keineswegs die kindliche Ästhetik. Die Kinder bedienen zwar all die scheinbar kindlichen Formen und Figuren - aber wohl den Erwachsenen zuliebe.

Ein nie versiegendes Argument für stereotype Anleitungen ist der Einwand der Erzieher/-innen, dass die Kinder zur Verbesserung ihrer motorischen Fertigkeiten üben sollten. Unserer Erfahrung nach wird die motorische Leistung der Kinder mindestens ebenso gefördert, wenn sie eigene Entscheidungen mit ihren eigenen Vorhaben verfolgen. Ein weiteres Argument sind andere Bedenken: Kann man am Elternabend mit windschiefen und für das erwachsene Auge rohen Objekten punkten? Sehr wohl, zumindest dann, wenn die vielen Überlegungen und Entscheidungen der Kinder transparent werden und dabei erkennen lassen, was hier alles zu beobachten ist. Erleben Eltern eine/-n ernsthaft argumentierende/-n Erzieher/-in, werden sie eher nachvollziehen können, dass in der kindlichen Ästhetik mehr zu entdecken ist als auf den ersten Blick ersichtlich. Wenn Kindern bildnerische Entscheidungen zugebilligt werden, zeigt sich ein großes Spektrum technischer Lösungen und ästhetischer Erscheinungen. Kinder erleben dabei auch untereinander, dass es Vielfalt gibt und dass ein und derselbe Ausgangspunkt zu unterschiedlichen Lösungen führen kann, wenn nicht normativ ästhetische Standards gesetzt werden.

Der Begriff "freies Basteln"

Der Pädagoge Gerd E. Schäfer stellte die Tätigkeit des freien Bastelns von Kindern in die Nähe zum „Wilden Denken“, worunter der französische Philosoph Claude Lévi-Strauss eine von zwei menschlichen Erkenntnisweisen verstand._ Dieser Gedanke wurde von Iris Kohlhoff-Kahl aufgegriffen, die vom „wilden Basteln“ spricht. Das Adjektiv „wild“ erfasst solche Handlungen aber nur zum Teil. Es suggeriert auf der einen Seite eine hohe psychische Anspannung beziehungsweise Erregung des Bastelnden und möglicherweise auch ein eher planloses Vorgehen. Dies charakterisiert diese Arbeitsweise aber nur unzureichend. Auch wenn der typische Bastler/die typische Bastlerin keiner fixierten Anleitung folgt, hegt er/sie doch „offene Ziele“, wie im Anschluss aufgezeigt wird.

Ein Beispiel aus der Praxis - Josefs Eisenbahn

Die Erzieherin bringt den Kindern im Gespräch über eigene Reisen das Thema „Eisenbahn“ näher. In der Bastelecke hängt sie auch ein paar Fotos mit älteren Lokomotiven auf. Die Kinder bekommen keine konkreten Hinweise zu etwaigen Zielen. Weder bezüglich des Materials noch bezüglich eines möglichen Einsatzes von Werkzeugen macht die Erzieherin Vorgaben. Josef (5,8) entdeckt im Materialfundus Eierkartons und Kronkorken für seinen Zug. Er teilt den quadratischen Eierkarton in mehrere Doppelreihen und schneidet die Spitzen der ersten Reihe mit der Schere ab. Da ihm dies vermutlich zu lange dauert, nimmt er für die zwei weiteren Zugteile einen Hammer und schlägt die Spitzen ein. Anschließend klebt er die Kronkorken mit weißem Klebeband gleichmäßig an beide Seiten der Eierkartons. Als letzten Schritt ergänzt er am vorderen Eierkarton vier dünne Holzlatten, die er parallel zu den Rändern des Kartons mit Klebeband befestigt. Wer beim Betrachten dieses Zuges auf eine naturalistische Mimesis, also auf die Ähnlichkeit mit einem Zug abzielt, könnte hier nicht viel von den spezifischen Formen der Lokomotiven wiederentdecken. Aus der Perspektive des Kindes lässt sich dagegen ein hoher Realitätsanspruch mit einer klaren Darstellungsabsicht erkennen: In Josefs Plastik zeigt sich „Zughaftes“ im seriellen Charakter der hintereinander platzierten gleichen Eierkartons. Diese Aneinanderreihung findet sich auch bei den gleichmäßig an den Kartons befestigten Rädern. Wahrscheinlich wurden die Kronkorken - trotz ihrer vielen spitzen Auswuchtungen - wegen ihrer Rundheit ausgewählt, möglicherweise auch wegen ihrer metallischen Materialität. In diesen Gestaltungen zeigt sich auffällig, wie sachgerecht das Kind agiert. Josefs Handlungen charakterisieren anschaulich die Arbeitsweisen des freien Bastelns. Sein Zug muss nicht bezüglich technischer oder sonstiger Vorgaben funktionieren, er funktioniert für ihn ästhetisch. Dies eröffnet ihm Entdeckungs- und Gestaltungsspielräume, die er ganz in seinem Sinne nutzt. Ein genauer Blick auf den Gestaltungsprozess weist auf ein bemerkenswertes Zusammenspiel interner Repräsentationen und ästhetischer Entsprechungen des gefundenen Materials hin.

Josef ist offenbar von dem Materialangebot und den vielen Möglichkeiten, damit umzugehen, nicht überfordert, sondern findet zielsicher das, was ihm für die Gestaltung seines Zuges richtig erscheint. Dabei scheint er keine genauen Vorstellungen zu haben, nach was er sucht. Josef hat keinen „Plan“ gemacht. Er sucht zu Beginn mit einer unbestimmten Haltung, wobei nicht zu unterscheiden ist, ob das gefundene Bauteil seinen noch unspezifischen „Suchkriterien“ entspricht oder ob sich diese Suchkriterien erst beim Entdecken eines bestimmten Teiles formieren. Das Wechselspiel zwischen unbestimmtem Suchen und unverhofften Entdeckungen ist bezeichnend für die Ideenfindung beim freien Basteln. Die zur Verfügung stehende Materialsammlung bietet einen Spielraum, der zu vielfältigen Entscheidungen anregt. Nachdem es hier kein „richtig“ und „falsch“ gibt, kann Josefs Wahrnehmung offen und „ästhetisch“ sein. In assoziativer Ausdeutung der Fundstücke konkretisieren sich im Laufe des Prozesses Josefs Suchbewegungen. Die entdeckten Kronkorken eignen sich in Josefs Sinne nicht nur aufgrund ihrer Rundheit und materiellen Qualität. Ihre Vielzahl und Formgleichheit ermöglichen eine Reihung der vielen Räder. Dabei hat der Kronkorken ikonische (Rundheit, Material) und symbolische Qualitäten (Vielheit). Die Entdeckung dieser Option scheint so etwas wie einen inneren Plan zu formieren, der die folgenden Handlungen lenkt. Auch bei den technischen Verbindungen der gefundenen Bauteile muss das Kind improvisieren und die Gegebenheiten seinen Möglichkeiten entsprechend kreativ nutzen. Die Befestigungen seiner Räder mit Klebebandstreifen könnte man unter handwerklichen Gesichtspunkten als abwegig ansehen, denn weder sind die Räder seines Zuges besonders stabil, noch scheint ihre Befestigung technisch zu „funktionieren“. Aber Josefs Zug bietet genügend unmissverständliche Anmutungen für die konsistente Erscheinung eines Zuges und bietet dabei genug „Spiel“, um in seiner Gestalt vom Kind weiter ausgedeutet zu werden. Das, was der Erwachsene als unfertig und vorläufig bewertet, ermöglicht gerade dadurch für das Spiel strukturelle Vielfalt - Claude Lévi-Strauss nennt diesen Status der Offenheit „das Poetische in der Bastelei“.

Basteln als kreativer Prozess

Josefs Bastelprozess zeigt Merkmale kreativen Handelns. Das wird im Hinblick auf typische Persönlichkeitseigenschaften kreativer Personen unmittelbar ersichtlich: Josef zeigt Achtsamkeit in der Auseinandersetzung mit dem Material, Flexibilität bei neuen Deutungen der vorgefundenen Gegenstände, Originalität und Risikobereitschaft bei der Kombination der einzelnen Elemente und Selbstvertrauen, um zu dieser Entscheidung auch zu stehen. Er zeigt Ausdauer, wenn es darum geht, schwierige und unklare Situationen auszuhalten und zu lösen. Das freie Basteln erfordert von den Kindern nicht nur eine hohe Flexibilität, sondern auch eine besondere Frustrationstoleranz. Trotz der Mühsal beim Abschneiden der vielen Eierkartonspitzen oder bei der Montage der Räder, die zunächst nicht halten wollen, arbeitet Josef unermüdlich an der Bewältigung der auftretenden Probleme, bis er sein Projekt verwirklicht hat. Die Konsequenz, mit der der Junge bei seiner Idee und der Sache bleibt, zeigt, dass er sich mit den Erfordernissen und anspruchsvollen Bedingungen gerne auseinanderzusetzen scheint. Das Erlebnis, keine gestellte Aufgabe nach engen Vorgaben bewältigen zu müssen, sondern selbst Entscheidungen fällen und verantworten zu können, stärkt offenbar die eigene Selbstwirksamkeitserfahrung. Am Ende steht ein Produkt als Aufweis der Fähigkeit, etwas ganz individuell entwickelt und entäußert zu haben.

Der Begriff "Ästhetik"

Umgangssprachlich verbindet man mit dem Wort „ästhetisch“ die Bedeutungen „geschmackvoll“ oder „schön“. In diesem Sinne gelten Kunstwerke gemeinhin als ästhetisch. Die wörtliche Übersetzung des griechischen Terminus aisthesis lautet „sinnliche Wahrnehmung“. Demnach ist all das ästhetisch, was die menschlichen Sinne anregt. Somit beschränkt sich der Begriff nicht auf die Kunst. Ästhetik bedeutet wörtlich „die Lehre von der Wahrnehmung“.

Thomas Heyl und Lutz Schäfer

Basteln - ein alter Begriff für eine neue Didakti

Das freie Basteln beschreibt auf der einen Seite die ästhetischen Handlungen der Kinder, darüber hinaus aber auch die didaktische Haltung der Erzieher(inn)en. Ein solches „bastelndes“ Verständnis verweist auf eine kunstpädagogische Einstellung, die den kreativen Spielraum der oder des Erwachsenen in didaktischen Prozessen zum Ausdruck bringt. Im obigen Beispiel scheint das Kind auf den ersten Blick der alleinige Akteur zu sein - aus der Laienperspektive könnte man sogar befinden, das Kind „macht einfach, was es will“. Doch professionelles pädagogisches Handeln bedeutet beim freien Basteln keineswegs Passivität. Die Erzieherinnen und Erzieher beobachten nicht nur, sie dokumentieren und reflektieren die Aktivitäten des Kindes. Sie begleiten es mit ihrer Aufmerksamkeit und sorgen für Gelingensbedingungen: Das bedeutet, Situationen zu schaffen, in denen die Kinder handlungs- und entscheidungsfähig sein können, die das Potenzial zu ästhetischen Erfahrungen und damit zu einer kreativen bildnerischen Auseinandersetzung haben. Ästhetische Erfahrungen gelingen dann, wenn das Kind im Kita-Alltag etwas neu wahrnehmen kann, wenn etwas unmittelbar seine Aufmerksamkeit erregt. Das kann ein Material oder ein Fundstück sein, eine Situation im Raum, ein Wort oder eine Geschichte.

Das geeignete Material

Das Ereignishafte einer ästhetischen Erfahrung kann man nicht einfach herstellen - hier bedarf es einer sensiblen Inszenierung der oder des Erwachsenen, beispielsweise durch Bereitstellung von anregendem Material. Dieses sollte sich beim freien Basteln entdecken lassen. Dabei gilt es, ein Gespür für das richtige Maß zu finden, denn ein zum Beispiel unstrukturiertes Zuviel wäre hemmend. Einen einzelnen Styroporchip zu entdecken, ist viel anregender als ein ganzer Sack davon. Ebenso wichtig ist die strukturelle Offenheit eines Fundes. Dass Josef die Kronkorken kreativ zu Eisenbahnrädern umdeuten kann, liegt an ihm - aber auch an den Kronkorken. Fände er eine kaputte Armbanduhr, die einem Kronkorken prinzipiell ja ähnelte, so bliebe sie wegen ihrer strukturellen und funktionalen Geschlossenheit immer eine Armbanduhr. Einen Materialtisch zu inszenieren, der Entdeckungen zulässt, ist selbst schon eine ästhetische Handlung der Erzieherin oder des Erziehers. Material kann dabei nicht nur nach gängigen Kriterien (Papier, Pappe, Holz etc.), sondern auch nach ästhetischen Kategorien dargeboten werden: „flach und biegsam“, „weich“ oder „glitzernd“.

Das geeignete Werkzeug

Auch der Einsatz von Werkzeug lässt sich beim freien Basteln neu bedenken. Hier lassen sich zwei Aspekte unterscheiden. Der erste betrifft die Bestimmung und herkömmliche Funktion von Werkzeug: Kinder können beim freien Basteln Selbstzweck dienen, sondern dass es vielmehr um die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs „techne“ geht - darunter werden alle Mittel zum Erreichen eines Vorhabens verstanden. Eine Verfahrensweise wird nicht erlernt, um sie an einem passenden Thema probehalber anzuwenden, sondern umgekehrt: Ein inhaltliches Anliegen findet ein passendes Verfahren. Ein Hammer dient zum Einschlagen von Nägeln - das kann das Kind gezielt lernen und üben. Auch entsprechende Verhaltens- und Ablaufregeln können zu seiner Sicherheit explizit besprochen und probiert werden. Doch ein Hammer lässt noch andere Funktionen zu - diese kann das Kind untersuchen und für sich nutzen: Sein Gewicht und seine Oberfläche kann es zum Beispiel einsetzen, um eine raue Oberfläche zu glätten. Eine Erzieherin oder ein Erzieher, die/der derartige „Zweckentfremdungen“ zulässt und sich auch selbst zu eigenen Entdeckungen anregen lässt, erweitert den Handlungsspielraum in der Gruppe und signalisiert den Wert entdeckenden Lernens.

Künstlerisches Denken als Gesellschaftsaufgabe

Im Zentrum des freien Bastelns stehen Veränderung und Transformation - hier deutet sich künstlerisch-kreatives Denken an. Transformationen zeigen sich auf der konkreten bildnerischen Ebene wie auch im übertragenen Sinn. Josef kann in den Eierschachteln die serielle Struktur eines Eisenbahnwagens entdecken und Kronkorken zu Rädern umdeuten - darin manifestiert sich kreatives Denken. Doch Kinder erleben Transformation im freien Basteln noch viel grundsätzlicher. Sie erfahren, dass die Welt nicht alles fertig und vollständig bereithält, sondern dass sie imstande sind, selbstständig etwas nach eigenen Vorstellungen verändern zu können. Ihre Entdeckungen und Ideen haben Relevanz, was auch das Verhalten der Erwachsenen zeigt, die sie nicht nach „richtig“ oder „falsch“ bewerten, sondern die sie im Impuls ihrer Neugier bestätigen. Damit verändern die Kinder nicht nur Situationen, sondern auch sich selbst. So wird die ästhetische Bildung zu einem humanistischen Anliegen.

Hinweis

Zum Schutz vor einer möglichen Salmonellen- Infektion erlauben manche Träger nicht, gebrauchte Eierschachteln zu verwenden, sondern ausschließlich neue. Als präventive Maßnahme können gebrauchte Eierschachteln auch für mindestens zehn Minuten bei über 70 Grad Celsius im Backofen erhitzt werden.

Die Redaktion

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