Wie steht es um die pädagogische Qualität in deutschen Kindertagesstätten?Experten kommentieren die ersten Ergebnisse der NUBBEK-Studie

‚kindergarten heute‘ hat sechs Fachleute gebeten, zu den Ergebnissen der NUBBEKStudie Stellung zu nehmen, Konsequenzen zu benennen sowie Chancen und Entwicklungsimpulse aufzuzeigen.

Dr. rer. nat. Gabriele Haug- Schnabel, Verhaltensbiologin und Ethnologin, Studienpartner und Mitherausgeberin der NUBBEKStudie, & Dr. rer. nat. Joachim Bensel, Verhaltensbiologe, Studienpartner und Mitherausgeber der NUBBEK-Studie

Bislang sind die Betreuungsrealität und vor allem die Betreuungsqualität im familiären und außerfamiliären Lebensalltag von Kindern im frühen Alter nur ungenügend und schlaglichtartig bekannt. In Deutschland findet sich - anders als etwa in England oder den USA - keine ausreichend breite empirische Datenbasis über die Betreuungsrealität sowie die Bildungsmöglichkeiten im außerfamiliären Alltag der Kinder. Grund genug, mit NUBBEK die erste nationale Studie im Forschungsfeld der Frühpädagogik auf den Weg zu bringen.

Die zentrale Fragestellung der Studie beschäftigte sich mit der pädagogischen Qualität in Krippen-, Kindergärten- und Kindertagespflegegruppen. Die gefundenen, weitgehend mittelmäßigen Ergebnisse dämpfen den Optimismus, mit dem Erarbeiten von Bildungsplänen allein - ohne eine dafür notwendige Verbesserung der strukturellen Rahmenbedingungen - bereits eine positive Wende in der Qualitätsentwicklung herbeiführen zu können. Der enge Zusammenhang zwischen hoher struktureller Qualität, z. B. einem guten Personalschlüssel oder ausreichend Raum, und hoher Prozessqualität, d.h. der konkret beobachteten Qualität der Interaktionen zwischen Erwachsenem und Kind, wurde wie in internationalen Studien auch für Deutschland erneut bestätigt.

Die Übertragbarkeit der empirisch fundierten Ausbildungsinhalte in die Praxis scheint nicht ohne Weiteres zu klappen, und neben hohen Ansprüchen, wie sie in den Bildungsplänen formuliert sind, braucht es auch systematische Qualitätsinstrumente zur externen und internen Evaluation, um zu prüfen, was davon in der täglichen Praxis vor Ort und beim Kind tatsächlich ankommt, und ob sich die Qualität in jeder einzelnen Einrichtung konsequent weiterentwickelt.

Die Prozessqualität in den Kitas erwies sich hier bei eher geschlossener Gruppenarbeit bzw. in altersgemischten Gruppen als etwas schlechter als in offeneren bzw. homogeneren Gruppen. Wodurch diese Unterschiede zustande kommen, welche Qualitätsmerkmale konkret davon betroffen sind und um welche Formen der Altersmischung bzw. offenen Arbeit es sich hierbei genau handelt, muss erst in weiteren Analysen spezifiziert werden. Klar ist schon jetzt: Es scheint keineswegs egal für die Qualität zu sein, mit welcher pädagogischen Ausrichtung und unter welchen Rahmenbedingungen Kinder betreut werden. Dies ist auch nicht unwesentlich für die Entwicklung der Kinder hinsichtlich ihrer Sprach- und Alltagsfertigkeiten. Dies zeigen weitere NUBBEK Ergebnisse, die zwar den Zusammenhang zwischen frühem Beginn der außerfamiliären Betreuung und höherem Entwicklungsstand nicht als eindeutig ursächlich beweisen können, aber die eingesetzten statistischen Verfahren erlauben zumindest den Ausschluss bekannter familiärer Hintergrundfaktoren, die stattdessen ursächlich gewesen sein könnten und als solche auch oft dargestellt werden.

Es waren in Tagespflege und Kitas deutliche Mängel zu sehen, die der Vorstellung einer guten Begleitung von Entwicklung und Lernlust nicht gerecht werden. Insbesondere bei Kindern mit besonderen Bedürfnissen, z. B. beim Erwerb einer zweiten oder dritten Sprache, oder in Familien, die insgesamt sozioökonomisch benachteiligt sind, ist eine Bildungsunterstützung essenziell, um ihnen eine aktive und gestaltende Teilhabe am Leben in der Gesellschaft in Deutschland zu ermöglichen.

Prof. Dr. Wolfgang Tietze, Erziehungswissenschaftler, Studienpartner und Mitherausgeber der NUBBEK-Studie

Seit 20 Jahren beherrschen Fragen des quantitativen Ausbaus die fachpolitische Debatte in der Früherziehung. Die Qualitätsfrage ist dabei in einem bestimmten Sinn auf der Strecke geblieben. Natürlich gab und gibt es bundesweite Bestrebungen, unser Früherziehungssystem auch qualitativ zu verbessern. Zu nennen ist beispielsweise die Einführung von Bildungsplänen, die beginnende Akademisierung der Erzieherinnenausbildung, die Weiterbildungsinitiative WIFF. Aber haben sich dadurch die Qualität der pädagogischen Prozesse in den Einrichtungen, die bildungs- und entwicklungsfördernden Anregungen, die Erfahrungen, die Kinder machen können, ihre sozial-emotionale Förderung, ihre Geborgenheit in Einrichtungen und Kindertagespflege verbessert? Wir wissen es nicht.

NUBBEK ist der Versuch, die Qualitätsfrage im Kontext der Reform unseres Früherziehungssystems neu zu thematisieren und sie um eine daten- und evidenzbasierte Perspektive zu bereichern.

  • Wie stellt sich die Qualität der pädagogischen Prozesse in den Einrichtungen und in der Kindertagespflege tatsächlich dar?
  • Von welchen vorgegebenen Rahmenbedingungen ist sie abhängig?
  • Welche Zusammenhänge mit dem Bildungs- und Entwicklungsstand der Kinder ergeben sich?
  • Welche Rolle spielen die Familien?
  • Wie stellt sich die Situation für die große Gruppe von Kindern und Familien mit Migrationshintergrund dar?

Dies sind einige der für NUBBEK zentralen Forschungsfragen, die Beobachtungen in annähernd 600 Gruppen und 2000 Familien einschließen.

NUBBEK schließt mit seinen Methoden an den internationalen Forschungsstand an. Die Studienpartner stellen sich damit auch der üblichen wissenschaftlichen Kritik und möchten weitere vertiefende Untersuchungen und letztlich gezielte und überprüfte Qualitätsverbesserungen im Früherziehungssystem anregen.

Die Wirklichkeit ist oft nicht so, wie diejenigen, die für sie politisch und fachlich Verantwortung tragen, diese sich vorstellen und wünschen. Deswegen werden die in mancherlei Hinsicht ernüchternden NUBBEKErgebnisse nicht rundherum Freude auslösen. Aber Wirklichkeiten ungeschminkt zur Kenntnis zu nehmen, ist die Grundlage für gezielte Verbesserungen.

Ich hoffe und wünsche mir, dass die NUBBEK-Studie - über ihre Erkenntnisse hinaus - dazu beiträgt, die fachliche und fachpolitische Diskussion in der Früherziehung in den kommenden Jahren auf die Qualitätsfrage zu fokussieren. Weiter, dass wir ein Qualitätsmonitoring entwickeln, also Wege zur Dauerbeobachtung des Früherziehungssystems unter Qualitätsgesichtspunkten finden, dass wir verstärkt wissenschaftliche Untersuchungen zur Qualitätsfrage durchführen und dass wir zu einem Reformklima kommen, in dem die Untersuchung von Auswirkungen von Reformansätzen auf die konkrete pädagogische Praxis zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Betrachtung wird. Ohne die Sicherung hoher pädagogischer Qualität wird unser Früherziehungssystem weder dem einzelnen Kind gerecht, noch wird es die komplexen Aufgaben der Bildung, Betreuung und Erziehung zufriedenstellend lösen können, auf die unsere Gesellschaft so dringend angewiesen ist.

Norbert Hocke, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der Gewerkschaft „Erziehung und Wissenschaft“ (GEW)

Nun haben wir es schwarz auf weiß und wissenschaftlich untersucht: Die Qualität frühkindlicher Bildung in Deutschland ist eher mittelmäßig, so erste Zwischenergebnisse der NUBBEK-Studie. 80 Prozent der Einrichtungen erreichen mittlere Werte. Einen ähnlichen Befund hatte Prof. Dr. Tietze mit seiner Untersuchung „Wie gut sind unsere Kindergärten“ in den 90er-Jahren schon einmal erzielt. Also alles beim Alten? Ganz und gar nicht! Die Lebenswelt der Kinder und der Familien hat sich deutlich verändert. Prekäre und heterogene Lebensverhältnisse prägen die Alltagssituation vieler Familien. Ebenso hat sich die Tageseinrichtung für Kinder in den letzten Jahren deutlich verändert. Wir haben es nicht mehr mit dem klassischen, westdeutschen Halbtagskindergarten zu tun, die Zusammensetzung der Kita-Gruppe hat sich deutlich verändert, die Anforderung von Wirtschaft, Politik und Eltern, die an die Einrichtungen gestellt werden, haben sich deutlich erhöht. Diese Veränderungen sind bis in die einzelne Kita-Gruppe spürbar und sichtbar: Mehr Kinder aus „ärmeren“ Familien, mehr Kinder mit Migrationshintergrund und mehr Ganztagskinder, mehr Kinder mit Sprachentwicklungsbedarf, mehr Elterngespräche, mehr Dokumentation und Beobachtung jedes einzelnen Kindes. Trotz Qualitätsdiskussionen und Weiterbildung im großen Umfang, trotz Bildungsplänen und diversen Projekten zum Übergang vom Kindergarten in die Grundschule, zu MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und zur Sprachentwicklung ist dies kein schmeichelhaftes Ergebnis. Was ist zu tun? Zur Tagesordnung übergehen? Die Studie links liegen lassen?

Nutzen wir die Studie und ziehen uns nicht beleidigt zurück. Der Schlüssel für gute Bildung, Erziehung und Betreuung muss in der Verbesserung der Rahmenbedingungen liegen! „Die Qualität pädagogischer Prozesse in den Einrichtungen ist unbefriedigend und sollte verbessert werden“ (NUBBEK-Studie, Schlussfolgerungen und Empfehlungen, S. 14, 2012). Wer die Qualität pädagogischer Prozesse in den Einrichtungen verbessern will, muss endlich an den Rahmenbedingungen (Strukturqualität) deutliche und spürbare Verbesserungen vornehmen! Wer Sprachentwicklung gestalten will, kann dies nicht in Gruppen mit sieben bis acht Kindern im U3-Bereich oder in Gruppen mit 28 Kindern im Ü3-Bereich durchführen.

Wer dokumentieren und beobachten soll, braucht Zeit (mittelbare pädagogische Arbeitszeit). Wer Personalentwicklung gestalten soll, muss als Leitungskraft von der Gruppenarbeit freigestellt sein. Prozessqualität kommt nicht von allein, sondern sie muss im alltäglichen Prozess entstehen.

NUBBEK war eine Momentaufnahme, ein kurzer Einblick in die Arbeit - was wir brauchen, ist die Begleitung im Alltag und endlich Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, den Anforderungen von Politik, Gesellschaft und Eltern gerecht zu werden. Das Bundesjugendkuratorium hat angesichts der steigenden Erwartungen vor einer Überforderung der Kitas gewarnt. Diese Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten. Was folgt nun aus der Untersuchung?

  • Wird die Erzieher-Kind-Relation deutlich verbessert?
  • Gibt es mehr mittelbare pädagogische Arbeitszeit?
  • Gibt es Supervision für die Begleitung des Teamprozesses?
  • Gibt es mehr Personal, um endlich in kleinen Gruppen gezielt Sprachentwicklung zu gestalten?

Ich befürchte NEIN! Dann allerdings braucht die Kita-Praxis keine weiteren Untersuchungen. Wenn die Erzieherinnen aber erfahren, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen positive Auswirkungen für ihre alltägliche Praxis haben, wird auch die Akzeptanz für NUBBEK steigen. Jetzt müssen die Auftraggeber von NUBBEK handeln!

Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit (NUBBEK)

Ziel der Untersuchung war es zu erfassen, wie und durch welche Personengruppen außerfamiliäre Formen frühkindlicher Betreuung genutzt werden, welchen Einfluss die Betreuungsform auf die Entwicklung der Kinder hat und mit welcher pädagogischen Qualität Kinder in Krippen, Kindertagesstätten, der Tagespflege und Familie betreut werden.

Die Studie wurde an unterschiedlichen Standorten aus acht Bundesländern durchgeführt. Es wurden mehrstündige Beobachtungen, Befragungen und Entwicklungstests in der häuslichen Umgebung, in Krippen, Kindergärten und der Kindertagespflege auf standardisierte Weise durchgeführt und ausgewertet. Ca. 2000 zwei- und vierjährige Kinder und ihre Familien waren in die Untersuchung einbezogen. Ein Drittel der Stichprobe waren Kinder mit russischem bzw. türkischem Migrationshintergrund, den größten deutschen Migrantengruppen.
Die ersten Ergebnisse der Studie wurden im April 2012 veröffentlicht. Die ausführliche Ergebnisdarstellung erscheint im Herbst 2012.

Lic. phil. Daniela Kobelt Neuhaus, Vorstandsmitglied der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie

Die ersten publizierten Ergebnisse der nationalen Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit haben mich sehr nachdenklich gemacht, weil sie unter anderem drei wichtige Fragehorizonte eröffnen, die wir bei der künftigen Weiterentwicklung der Frühpädagogik und bei der Sicherstellung von Chancen- und Bildungsgerechtigkeit beachten sollten:

1. „Der Bildungs- und Entwicklungsstand der Kinder hängt stärker mit Merkmalen der Familie als mit Merkmalen der außerfamiliären Betreuung zusammen“

(NUBBEK-Studie, Schlussfolgerungen und Empfehlungen, S. 11, 2012). Fazit dieser Aussage kann eigentlich nur sein, noch früher und intensiver als bisher die Familien bzw. die Eltern der Kinder ganzheitlich in ihren Bildungs- und Erziehungsaufgaben zu begleiten und sie persönlich und beruflich zu stärken. Eltern sollten so früh wie möglich in den Dialog mit anderen Eltern und mit Fachkräften unterschiedlicher Disziplinen kommen, die sie für die Entwicklungsschritte ihrer Kinder sensibilisieren und begeistern. Das geschieht zum Beispiel in den Drop- Ins, die die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie in Kooperation mit anderen Institutionen anbietet. Dort treffen sich wöchentlich Eltern jüngster Kinder beim Frühstück mit einer pädagogischen Fachkraft und nach Bedarf mit Expertinnen wie Logopäde, Zahnarzt, Schuldnerberatung, Baby-Sport, Ernährungswissenschaftlerin oder anderen mehr. Während die Kinder spielen oder schlafen, werden beim Frühstück im lockeren Gespräch Erkenntnisse ausgetauscht und Fragen beantwortet.

2. Qualität ist, was man dafür hält

Die Erkenntnis, dass die gemessene pädagogische Qualität sich trotz immer größerem Bedeutungsgewinn der Elementarpädagogik in den letzten 15 Jahren nicht verbessert habe, wirft für mich die Frage auf, ob denn auch das Richtige gemessen wird, nämlich das, was Kindern in ihrem jeweiligen Entwicklungsbedürfnis nützt. Möglicherweise ist es genau dieses Mittelmaß, das Kindern eine optimale Entfaltung ermöglicht? Das Ergebnis, dass das subjektive Wohlbefinden der Tagesmütter und Tagesväter höher ist als jenes der Erzieherinnen bei gleichzeitiger Erkenntnis, dass Tagespflege der Institution Kita in nichts nachsteht, spricht doch eigentlich dafür, dass Entwicklung weniger von messbaren Prozessen und Angeboten abhängt als von einer guten Bindungsqualität.

3. Letztlich kommt es auf die Menschen an

Wir wissen zwar, dass es Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Familienkonstellationen, den Potenzialen eines Kindes und dem Betreuungsort gibt. Aber richtig bedeutungsvoll scheint neben der fachlichen Qualifizierung der Bezugspersonen zu sein, wie diese mit Kindern kommunizieren, sie teilhaben und teilgeben lassen. Ob eine gute Beziehung möglich ist, hängt zusammen mit Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass die Bezugspersonen sich wohlfühlen.

Frank Jansen, Geschäftsführer des Verbandes katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) Bundesverband e.V.

Da muss man erst einmal schlucken. Trotz der vielfältigen Reformbestrebungen und Investitionen in den letzten Jahren und trotz des hohen und überzeugenden Engagements von Erzieherinnen und Erziehern, soll sich die pädagogische Qualität in unseren Kindertageseinrichtungen nicht verbessert haben? Schlimmer noch, im Bundesdurchschnitt soll die Arbeit in unseren Kindertageseinrichtungen nur mittelmäßig sein?

Das Ergebnis der NUBBEK-Studie hinzunehmen, es zu verdauen, geschweige denn zu glauben, fällt schwer. Was wurde nicht alles dafür getan, eine erstklassige Bildung, Erziehung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen sicherzustellen. Nach wie vor wird in die Umsetzung der Bildungspläne investiert, es werden pädagogische Handlungskonzepte reflektiert und eingeführt, Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren etabliert. Und all dies soll für die Katz gewesen sein? Bevor eine abschließende Bewertung der NUBBEK-Studie überhaupt möglich ist, brauchen wir einen Einblick in den ausführlichen Forschungsbericht. Eine detaillierte Vorstellung von den wissenschaftlichen Erkenntnisinteressen und Begründungszusammenhängen. Wir brauchen eine Antwort auf die Frage, inwieweit die angewendeten Forschungsinstrumente so einfach auf unser Kita- System zu adaptieren sind. Solange diese Möglichkeit nicht geben ist, bleibt ein fahler Beigeschmack.

Sollte sich am Ende aber doch herausstellen, dass wir die Ergebnisse ernst nehmen müssen, dann ist dies eine Bestätigung der Aufgaben, die wir ohnehin schon länger fordern, bislang aber eher mit Blick darauf, die Attraktivität des Erzieherinnenberufes zu steigern und Erzieherinnen zu entlasten. Bessere strukturelle Voraussetzungen für die Arbeit in Kitas haben wir in den letzten Jahren nicht aus dem Motiv heraus formuliert, die scheinbar nur mittelmäßige Arbeit in unseren Einrichtungen zu verbessern.

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