Interreligiöse ErziehungSchritte zur konzeptionellen Verankerung

Teams machen sich auf den Weg, religiöse Haltungen, Werte und Sinndefinitionen in ihrer Einrichtung konzeptionell zu verankern und stellen fest: Wenn interreligiöse Pädagogik mit einer hohen Identifikation aller Teammitglieder einhergehen soll, sind gemeinsame Klärungsprozesse und aufeinander aufbauende Schritte bis zur Konzeption notwendig.

Der Beitrag in 150 Wörtern

Interreligiöse Erziehung will die religiösen Prägungen aller Kinder kennen und achten und ihre Unterschiedlichkeiten respektvoll wahrnehmen. Es geht darum, die jeweiligen individuellen Bedürfnisse der Kinder nach Sinnfindung und Welterklärung im pädagogischen Kontext aufzugreifen. In den Konzeptionen fallen Schilderungen interreligiöser Ansätze häufig aus den Verschriftlichungen heraus. Für die elementarpädagogische Praxis ist die Auseinandersetzung mit interreligiösen Ansätzen jedoch erforderlich, da in den meisten Einrichtungen unterschiedliche Religionszugehörigkeiten zusammenkommen. Eine mögliche Herangehensweise an die interreligiöse Konzeptionsformulierung sind drei aufeinander aufbauende Schritte:

  1. die Selbstdefinition bzw. die persönliche religionspädagogische Haltung der einzelnen Fachkraft
  2. die Teamposition zum interreligiösen Aspekt, die auf der Basis der persönlichen religionspädagogischen Selbstdefinitionen der einzelnen Teammitglieder erwächst
  3. die konzeptionelle Verankerung, die es ermöglicht, interreligiöse Inhalte, Methoden und Ziele zu formulieren

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