Die Welt achten und pflegenProjekt- und Aktionsideen mit Kindern zur Nachhaltigkeit

Auf der Grundlage eines achtsamen Umgangs mit sich selbst, anderen Menschen, Lebewesen und der Umwelt können Kitas und Kindergärten nachhaltige Entwicklung in die Bildung einfließen lassen. Die Erfahrungen im Kindergarten ‚arche noah‘ bieten hier einige konkrete Anregungen.

Spielen ist für Kinder Weltaneignung, Auseinandersetzung mit sich und dem Leben. Spielen fördert die Sinneswahrnehmung, die Grob- und Feinmotorik, Kognition und das weite Feld sozialen Miteinanders. Das Spiel des Kindes ist Grundvoraussetzung für seine natürliche Entwicklung und damit auch der Weltwahrnehmung. Diese hat unmittelbar Einfluss auf den Umgang mit der uns umgebenden Um-Welt und damit auf den nachhaltigen Umgang mit ihr. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei auch, dass Kinder im Spiel bereits früh die Erfahrung machen, dass man etwas weiterentwickeln und immer „neue Lösungen finden“ kann, dass die Welt nicht untergeht, auch wenn man hier und da verliert. Trotz zeitweiliger Rückschläge im Leben kann man doch immer wieder gewinnen. Diese Erfahrung ist grundlegend, damit Menschen nicht resignieren, nicht aufhören, Situationen zu hinterfragen, abzuwandeln und neue Lösungen auszuprobieren. Um dies nachhaltig in den kleinen Persönlichkeiten zu verankern, braucht man - wie anfänglich zur Neugier gesagt - Wiederholungen zur Festigung der Erfahrung. Dies erfordert wiederum einen großen Gestaltungsspielraum, vor allem aber Zeit,

  • um größere Zusammenhänge wahrzunehmen und sich darauf einzulassen,
  • um in Ruhe den aufkommenden Fragen nachzugehen,
  • um gemeinsam mit anderen Lösungen und Antworten zu finden
  • und Zeit, um diese auszuprobieren, zu reflektieren und zu modifizieren.

Projekt- und Aktionsideen zum Thema Wasser

Der Umgang des Menschen mit Wasser kann leider keineswegs als nachhaltig bezeichnet werden. Wir verbrauchen zu viel Wasser und verschmutzen dabei große Wassermengen. Auch wenn bei uns in Deutschland scheinbar eine unbegrenzte Menge zur Verfügung steht, dürfen wir nicht vergessen, dass nahezu eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser hat und sauberes Wasser in den Ländern des Südens eine immer knapper werdende Ressource darstellt. Wasser ist kostbar und wir müssen achtsam damit umgehen. Die Grundlagen für den achtsamen Umgang können schon im Kindergarten gelegt werden. Das bedeutet, dass wir mit den Kindern Wasser als kostbare Ressource in den Blick nehmen. Neben den Grundfragen neugieriger kleiner Forscher, die wissen wollen: Was schwimmt? Was geht unter? Was schwebt im Wasser? Wie fest ist die Wasseroberfläche? Oder was passiert, wenn Wasser gefriert?, können und sollten die Fragestellungen erweitert werden: Wo kommt unser Wasser her? Warum ist es immer sauber? Wie verschwenderisch gehen wir damit um?

Wasser auffangen: Sammeln Sie einmal mit den Kindern das Wasser, welches alleine beim Händewaschen verbraucht wird, in einer Schüssel. Dadurch wird deutlich, wie viel Wasser das an einem Tag ist. Wie könnte eine solche Menge an Wasser anderweitig verwendet werden? Wo und wie können die Kinder im Alltag erfahren, dass in der Einrichtung Wasser gespart werden kann? Darf man eigentlich alles mögliche in den Abfluss gießen?

Versunkene Schätze: Sammeln Sie doch mit den Kindern einmal Gegenstände, die zwei Bedingungen erfüllen müssen: Nass werden darf ihnen nichts ausmachen und sie müssen im Wasser untergehen - ein kleiner Auftrag und vielleicht der Beginn eines Forschungsprojekts.

Wasserbar: Vergleichen Sie mit den Kindern den Geschmack von Wasser und schmecken Sie den Unterschied von Wasser aus der Leitung, aus einer Sprudelmaschine, verschiedenen Mineralwässern oder einer Heilquelle in der Nähe. Geschmack lässt sich aber auch aktiv mit Zitronen- oder Orangenscheiben, Zitronenmelisse etc. verändern. Daraus entwickeln die Kinder sicherlich noch andere spannende Ideen und Fragestellungen. Was passiert beispielsweise, wenn Lebewesen kein Wasser zur Verfügung haben?

Projekt- und Aktionsideen zum Thema Erde

Der Boden unter unseren Füßen ist ein ganz unterschiedlich beschaffener Ort, der sich für vielfältige Entdeckungen und Fragestellungen anbietet. Als Grundlage menschlichen Lebens erfüllt die Naturressource Boden unverzichtbare Funktionen wie z. B. zur Nahrungsmittelproduktion oder als Bau- und Rohstofflager. Eigentlich ist es eine ziemlich dünne Schicht von gerade einmal 30 cm bis zu 1 m fruchtbaren Bodens, die die Grundlage unserer Nahrungsmittelproduktion darstellt. Säen, wachsen und gedeihen lassen, ernten - der Boden bietet ein ideales Aktionsfeld zu jeder Jahreszeit. Mit Kindern ergibt sich eine große Bandbreite an spannenden Fragestellungen - von Kleinstlebewesen in der Erde bis hin, wie wir Erde nutzen oder sogar ausnutzen (Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung, Monokultur, Versiegelung des Bodens …)

Blick unter die Erde: Wie sieht’s unter der Erde aus: Gehen Sie mit den Kindern auf eine Gedankenreise und bauen Sie die Kinderfantasien in einer Schuhschachtel nach.

Waldfußboden: Suchen Sie im Wald mit den Kindern eine Fläche, auf der sich bequem barfuß laufen lässt und probieren Sie die unterschiedlichen Untergründe ohne Strümpfe und Schuhe aus - wer will es mit verbundenen Augen versuchen? Lässt sich so ein Waldfußboden evtl. auch im Außengelände der Kita umsetzen?

Guinnessbuch der Maulwürfe: Auf den ersten Blick ist er ein unscheinbarer Geselle, aber wer mithilfe von Bilderbüchern über den Maulwurf forscht, wird Erstaunliches erfahren. Wussten Sie, dass ein Maulwurf mit seinen Grabschaufeln sieben Meter unterirdischen Gang pro Stunde anlegen kann?

Erdstück im Jahreslauf: Die Kinder suchen sich ein Stück Erde mit möglichst vielfältigem Bewuchs im Garten oder in der Nähe der Kindertageseinrichtung. Sie stecken vier Stöcke an den Ecken in den Boden und spannen eine Schnur als Begrenzung. Im Winter ist alles grau und braun, vielleicht bedeckt von Schnee. Dann taut der Schnee, Schneeglöckchen und Krokusse erscheinen, Gräser wachsen, die Frühblüher verwelken und neue Blumen blühen auf. Zwischen den Pflanzen wimmelt es von Tierchen: Hummeln, Regenwürmer, Bienen, Schnecken, Grashüpfer und Spinnen bevölkern diesen Lebensraum. Zur Dokumentation wird eine Mappe als Jahreszeitenbuch angelegt. Die Kinder malen alles, was sie auf dem Stück Erde sehen, und nennen einem Erwachsenen die wichtigsten Dinge, die er dann unter dem Beobachtungsdatum im Jahreszeitenbuch notiert. Die Kinder schauen alle ein bis zwei Wochen nach ihrem Stück Erde und überlegen, was sich seit der letzten Beobachtung verändert hat. Die bisherigen Bilder und Notizen können dabei helfen.

Projekt- und Aktionsideen zum Thema Energie

Für Kinder von 3 bis 6 Jahren sind Themen der Energie nicht nur lebensnah erfahrbar, sondern bieten im Alltag auch vielfältigste Ausformungen, Erlebnismöglichkeiten und Handlungsfelder. Der Umgang mit Energie in der täglichen pädagogischen Arbeit stellt grundsätzliche Fragen nach der Energieversorgung des Hauses und den Umgang mit allen Ressourcen, die zum Betrieb eines Kindergartens nötig sind. Sie können mit einem großen Interesse der Kinder rechnen, wenn sie z. B. als ‚Energiedetektive‘ unterwegs sind.

Energiedetektive: Mit den Kindern wird besprochen, wo im Kindergarten Energie gebraucht wird. Für die Heizung wird meistens Gas oder Öl benötigt, Licht und Elektrogeräte brauchen Strom. In den Waschräumen verbrauchen wir Wasser. Leider verbrauchen wir manchmal auch unnötig und zu lange Energie, meistens aus Gedankenlosigkeit: Die Außentür oder Fenster stehen offen und die Heizung ist aufgedreht. Ein Raum ist viel zu warm. Das Licht brennt, obwohl niemand im Raum ist. Die Kühlschranktür steht offen, ein Wasserhahn tropft. Die Kinder malen Merkschilder zum Vermeiden dieses unnötigen Energieverbrauchs und hängen sie gut sichtbar auf, entweder gesammelt an einer Tafel oder an den jeweiligen Orten. Auf einem gemeinsamen Rundgang durch den Kindergarten überprüfen sie, ob irgendwo Energie unnötig verbraucht wird und stellen die Energieverschwendung ab. Um die Wahrnehmung von unnötigem Energieverbrauch einzuüben, wird das Projekt über einen längeren Zeitraum fortgeführt. Dazu können jeden Tag zwei Kinder zu Energiespardetektiven gewählt werden. Sie werden mit einer Energieverschwendungscheckliste und einem Thermometer ausgerüstet und haben dann die Aufgabe, eine bestimmte Zeit lang, z. B. eine Stunde oder einen Vormittag, unnötigen Energie und Wasserverbrauch aufzuspüren und wenn möglich zu beseitigen. Am Ende ihrer Detektivzeit berichten die Energiespardetektive den anderen Kindern von ihren Ermittlungen. Bei diesem Thema zeigt sich eindringlich, wie wichtig die Einbindung von Eltern und Träger ist.

Wiesentreibhaus: Was bewirkt eine große durchsichtige Schüssel, die mit der Öffnung nach unten auf ein Stück Wiese gestellt wird? Hier lässt sich zu Wachstum, Temperatur, Feuchtigkeit etc. wunderbar forschen.

Sonnenenergie: Haben Sie schon einmal gemeinsam mit den Kindern die Kraft und Wärme der Sonne thematisiert und wahrgenommen? Wie kann man mithilfe der Sonnenenergie Strom gewinnen? Spannende Projekte zum Thema Solarenergie können so entstehen. Erkenntnisreich ist sicherlich auch, einmal einen Tag lang in der Kita keinen Strom zu benutzen. Fällt das leicht? Worauf kann verzichtet werden, wo fällt das heute schwer?

Projekt- und Aktionsideen zum Thema Ernährung

Das Thema Ernährung erfordert konsequenterweise eine starke Verzahnung mit dem Träger und den Eltern.
Natürlich gehört zu nachhaltiger Bildung auch der kritische Umgang mit Lebensmitteln, mit Fragen der Herkunft, Zubereitung sowie der Verwertung von Resten. Der Zusammenhang mit anderen bedeutsamen Themen wie Klimaschutz oder biologische Vielfalt, jahreszeitlich wechselnde Gerichte und kurze Wege zum Erzeuger bis hin zu der Frage, wie andere Kinder in unserer Welt sich ernähren, eröffnet ein breites Spektrum an Handlungsmöglichkeiten. Hinterfragen Sie mit den Kindern doch einmal bestimmte Essgewohnheiten. Muss es beispielsweise sein, dass wir im Winter Tomaten einfliegen lassen oder bestimmte Obstsorten durch die ganze Welt reisen, damit wir nicht verzichten müssen? Welche Obst- und welche Gemüsesorten wachsen denn bei uns und zu welcher Jahreszeit können wir uns darauf freuen und sie ernten? In diesem Zusammenhang lässt sich mit den Kindern auch über das Thema „Konsum“ nachdenken. Ist es notwendig, zu jeder Jahreszeit alles essen zu können, obwohl es gerade gar nicht bei uns wächst? Ist uns schon einmal aufgefallen, wie viele Lebensmittel weggeschmissen werden, weil wir zu viel davon haben? Wie könnten denn Lebensmittelreste noch verwertet werden?

Naturküche: Sammeln Sie mit den Kindern einheimische Obst- und Beerensorten und probieren Sie gemeinsam deren Zubereitungsmöglichkeiten aus. So kann beispielsweise Marmelade aus Hagebutten, Holundermus oder selbst gepresster Obstsaft entstehen.

Weltbüffet: Jedes Land pflegt eine andere Frühstückstradition. Stellen Sie doch die verschiedenen Kulturen Ihrer Kindertageseinrichtung mit einem speziellen Frühstück vor.

Wer hat da genascht?: Es lohnt sich, bei Blättern oder Früchten einmal genauer hinzuschauen, denn oft weisen sie Fraßspuren auf - doch wer war das? Mit einer Lupe und Experten kann man sich auf eine spannende Entdeckungsreise begeben.

Projekt- und Aktionsideen zum Thema Artenvielfalt (Artendiversität)

Wir Menschen sind Teil eines weltumspannenden Ökosystems und die Erhaltung der biologischen Vielfalt ist für uns überlebensnotwendig. Alle Tiere und Pflanzen gehen auf wild lebende Arten zurück. Die Erhaltung der natürlichen Vielfalt ist nicht nur für den Menschen, sondern auch um ihrer selbst willen wichtig. Ausgehend von der Faszination des Lebendigen und dem Staunen ergibt sich eine Fülle an Möglichkeiten für die tägliche Kindergartenpraxis.

Brennnesseln anfassen: Wer genau weiß, wie es geht, der bekommt die Brennhaare nicht zu spüren. Aber auch Brennnesselspinat oder Brennnesseltee erfordern Mut bei der Zubereitung. Wer traut sich?

Kartoffelsorten: Es ist immer wieder spannend, sich einmal anzuschauen, wie viele unterschiedliche Kartoffelsorten es gibt. Einige sehen sogar ganz verschieden aus. Schmecken sie auch anders? Und für welches Essen ist die mehlige Kartoffel besser geeignet?

Vogelarten: Wissen Sie und die Kinder, welche Vögel es in ihrem Umfeld gibt? Wie heißen sie, wie sehen sie aus? Jeder Vogel hat eine eigene Singstimme. Ist es möglich, die Vogelstimmen einmal aufzunehmen und zu erforschen, welche Vogelstimme zu welchem Vogel gehört?

Projekt- und Aktionsideen zum Thema Mobilität

Mobilität bestimmt (oder besser: dominiert) unser Leben, auch das der Kinder. Neben naheliegenden „kindlichen“ Fragen, z. B. „Wie bewegen sich andere Tiere: ohne Beine oder mit ganz vielen?“ oder „Bewegen sich auch Pflanzen?“, lädt das Thema ebenfalls dazu ein, sich kritisch mit „Gewohnheiten“ auseinanderzusetzen, sie zu hinterfragen und darüber nachzudenken, was es hieße, sie nachhaltiger zu gestalten. Da könnte man der Frage nachgehen, wie fußläufig die Erlebniswelt unserer Kinder ist und ob tatsächlich immer das Auto nötig ist, um sie von einem Erlebnis zum nächsten zu bringen. Obgleich man solche Fragestellungen mehr bei Erwachsenen verortet, zeigt die Erfahrung, dass sie von den Kindern interessiert aufgenommen werden. Der Zugang kann sich konkret beispielsweise an einem Regentag ergeben: Ist das Auto nötig oder reicht eine Regenjacke? Ein anderer Themenbereich hierzu wäre, sich einmal seinen Weg abseits bekannter Wege mit einem Kompass zu suchen.
Der Umgang mit dem Kompass ist der erste Schritt, um sich im Gelände zu orientieren. Gemeinsam mit den Kindern wird ein Kompass betrachtet und erklärt, dass der markierte Teil der Nadel immer nach Norden zeigt. Wenn die Kinder die Himmelsrichtungen noch nicht kennen, ist dies eine gute Gelegenheit, sie einzuführen: „Im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf, im Westen wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen.“ Am besten übt man mit dem Kompass im Freien auf einer großen Wiese oder in einem lichten Wald. Dort können sie anhand des Kompasses z. B. immer nach Norden laufen und dabei Beobachtungen anstellen: Was liegt auf unserem Weg? Wo kommen wir hin? Und nicht zuletzt die spannende Frage: Wie kommen wir mithilfe des Kompasses wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt? Auch bei einer Schatzsuche ist der Einsatz des Kompasses eine Herausforderung für die Kinder: „Geht von hier aus genau nach Norden bis zur großen Eiche“.

Entdecke den Kindergarten neu: Mit einer Fußgängerrallye, die sich besonders für Kindergartenfeste eignet, können Kinder und Eltern ihren Kindergarten noch einmal neu entdecken: Wo ist der Briefkasten? Wer lebt in unserer Nachbarschaft? Welche Obstsorten wachsen im Garten? Wie gehe ich zur nächsten Ampel?

Pflanzen auf Reisen: Dass Tiere sich fortbewegen, ist klar, aber können auch Pflanzen dies tun?

Hier leben wir: Wählen Sie statt eines entfernten Ziels einmal einen Wandertag mit einem ungewöhnlicheren Ziel - die direkte Umgebung des Kindergartens. Auf einem vergrößerten Stadtplan können interessante Stellen in der Nachbarschaft des Kindergartens eingezeichnet werden. Wo sind die Fußgängerwege, wo darf mit dem Fahrrad gefahren werden?

Nachhaltige Bildung erfordert keine großen Investitionen und kein teures Spielzeug. Im Vordergrund stehen stattdessen das gemeinsame Anliegen, die Verständigung auf (und das Hinterfragen von) Regeln sowie die Einsicht, dass jeder Einzelne etwas zum Gelingen des Lebens beitragen kann.

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