Kinder in ihrer Weltaneignung unterstützen (1)Wie forschen Kinder im Kleinstkindalter?

Kinder sind Hand-Werker und Kopf-Arbeiter. Doch wie äußert sich das konkret, was macht das Forschen von Kindern aus, welche Themen verfolgen sie dabei? Im ersten Beitrag dieser Reihe stellt die Autorin neue Sichtweisen und Erkenntnisse zum Forschen der Kinder vor.

Der Beitrag in 150 Wörtern

  • Kinder verfügen von Geburt an über grundlegende Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeiten und über hoch leistungsfähige Lernmechanismen. Schon im ersten Lebensjahr erforschen sie ihre Umwelt mit allen Sinnen und vollbringen erstaunliche Denkleistungen. Erworbenes Wissen entwickeln sie permanent durch Erfahrungslernen weiter.
  • Um mit Bildungsangeboten an die individuellen Erfahrungen und Kompetenzen jedes einzelnen Kindes anknüpfen zu können, müssen Erzieherinnen das Forschen und Lernen des Kindes wahrnehmen, verstehen und richtig deuten. Das Beobachten der Aktivitäten von Kleinkindern bringt ihnen das Forschen der Kinder nahe und macht sie selbst wieder zu forschend Lernenden.
  • Forschungsinhalte und -themen von Kindern sind z.B. der eigene Körper, Räume, verschiedene Materialien und Gegenstände, Elemente, Naturerscheinungen und Naturgesetze, Beziehungen zu anderen Menschen (Erwachsenen und Kindern) und die verschiedenen Sprachen der Annäherung und Verständigung. Erzieherinnen stehen vor der Herausforderung, aus dem Tun der Kinder zu erschließen, was in ihnen vorgeht, was sie vorhaben und wie man sie darin unterstützen kann.

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