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Redaktionsumfrage: Weihnachten

Über diese Ausgabe

Lebenskunst

  • Plus S. 2

    Sich auf ein Tier einlassen

    Der buddistische Meister Suzuki Roshi sagte oft, man sollte sich vor Hunden und Katzen eigentlich verneigen: als Akt der Hochachtung und Ausdruck des Mitempfindens – als geteiltes Leben mit einem anderen Lebewesen. Wer sich auf Tiere einlässt, kann aber auch von ihrer unverstellten Daseinsfreude lernen.

  • Plus S. 4-5

    Den eigenen Rhythmus finden

    Die Natur hat einen inneren Rhythmus, dem sich die Menschen seit jeher angepasst haben. Und die spirituelle Tradition weiß: Wenn wir durch einen äußeren Rhythmus unsere Seele rhythmisieren, dann kommen wir auch innerlich in Ordnung, dann wirkt sich das heilend auf unsere Seele und auf unseren Leib aus.

  • Plus S. 8-9

    Scham und Unverschämtheit

    Sein ganzheitlicher Ansatz lässt ihn gerade bei schweren seelischen Problemen unerwartete Aspekte erkennen. Warum auch das Thema Scham – und noch mehr: ihr Fehlen – heute seine Aufmerksamkeit findet, erklärt Daniel Hell im Gespräch mit Rudolf Walter.

Spiritualität

  • Plus S. 6-7

    Woher kommt dieser Zorn?

    Im Buddhismus gibt es die Lehre, dass das äußere Sein nur Schein ist, dass die Dinge nicht wirklich existieren, dass alles nur Leere ist. Aber immer wenn ein junger Mensch einen spirituellen Weg geht, ist er in Gefahr, zu übertreiben – das zeigt uns diese Geschichte.

  • Plus S. 10

    Graf Dürckheim – Begegnung mit einem Mutmacher

    1964 bin ich ins Kloster eingetreten. 1968 rebellierten auch wir mit der Studentengeneration: gegen viele herkömmlichen Rituale und Gebräuche im Kloster. Vieles erschien uns nicht mehr stimmig und unzeitgemäß. Damals ging ich, wie auch einige meiner Mitbrüder nach Rütte im Schwarzwald zu Graf Dürckheim (1896–1988). Die Begegnung mit ihm hat meine Spiritualität zutiefst befruchtet.

  • Plus S. 11

    Freude und Vertrauen

    Psalm 4 ist ein Vertrauenspsalm und ein Abendlied. Wir Mönche singen diesen Psalm jeden Sonntag in der Komplet. Für mich ist der Psalm sehr wichtig geworden.

  • Plus S. 12

    Alltag als Übung

    Normalerweise machen wir uns das Gehen gar nicht bewusst. Wir wollen möglichst schnell irgendwo hinkommen. Doch diese Gänge werden zum Ritual, wenn ich bewusst langsam gehe. Dadurch verlangsamt sich mein Leben. Ich gelange zu mir selbst.

Autoren/-innen