Über diese Ausgabe

Editorial

Lebenskunst

  • Plus S. 2

    Stehen als HaltungAlltagsspiritualität

    Wir stehen tagsüber immer wieder. Etwa an einer Haltestelle, im Bus oder im Gottesdienst beim Evangelium. Oft denken wir darüber nicht nach. Dabei kann uns das bewusste Stehen zu uns selbst und zum festen Glauben führen.

  • Plus S. 3

    LebensfragenForum

    "Ich habe wenig Selbstvertrauen. In einer Gruppe traue ich mir nicht zu, etwas zu sagen. Gerade wenn andere so selbstsicher auftreten, fühle ich mich klein."
    "Ich spüre in mir eine Unruhe. Ich komme nicht zur Ruhe."

  • Plus S. 4-5

    Stille erlebenLebensthema

    Die Stille ist uns vorgegeben. Wir setzen uns an einem bestimmten Ort oder zu einer gewissen Zeit der Stille aus, die uns umgibt: der Stille des Waldes oder einer Kirche, der Stille des Abends oder des Morgens. Schweigen ist dagegen etwas Aktives. Für die Mönche des 4. Jahrhunderts war der Weg des Schweigens ein wichtiger Bestandteil ihrer Askese. Beides, Schweigen und Stille, gehört zusammen. Ich kann die Stille nicht genießen, wenn ich nicht meine Gedanken vorher zum Schweigen gebracht habe.

Spiritualität

  • Gratis S. 6-7

    Wo wohnt Gott?Geschichten aus den Weltreligionen

    Rabbi Mendel von Kozk fragt einen Schüler: „Weißt du denn überhaupt, wo Gott wohnt?“ Als der verblüfft verstummt, fährt er fort: „Ich werde es dir sagen: Er wohnt dort, wo man ihn einlässt.“

  • Plus S. 10

    Gottes Barmherzigkeit nachahmenBibel tiefer verstehen

    Euch, die ihr mir zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen. Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch misshandeln (...) Ihr sollt eure Feinde lieben und sollt Gutes tun und leihen, auch wo ihr nichts dafür erhoffen könnt. Dann wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn auch er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Werdet barmherzig, wie es auch euer Vater ist.“ (Lk 6,27f.35f)

  • Plus S. 11

    Gefaltete HändeKleine Gebetsschule

    Als Kinder mussten wir beim Beten die Hände falten. Ich kann mich erinnern, dass das für uns eine Gebärde war, die uns gesammelt hat. Wir fühlten uns in diesem Augenblick ganz fromm. Als Ministranten sollten wir dann in dieser Gebärde stehen. Da regte sich in uns Widerstand. Es schien wie ein Drill zu sein. Erst viel später, als ich bei dem Meditationslehrer Graf Dürckheim den Sinn der Gebetsgebärden neu entdeckte, erkannte ich den Wert dieser Gebärde.

Interview

  • Plus S. 8-9

    Glücklichsein - wie geht das?Begegnungen. Luise Reddemann im Gespräch

    Wir hatten uns am Kölner Hauptbahnhof in der DB-Lounge verabredetet, weil Luise Reddemann zwischen zwei Zügen gerade ein Zeitfenster hatte, groß genug, um einen Blick auf das Glück zu werfen. Dass mein Zug Verspätung hatte, war nicht eingeplant. Zum Glück hatte sie gewartet.

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