Knut Wenzel
Fundamentaltheologe
Knut Wenzel, geb. 1962, Professor für Fundamentaltheologie und Dogmatik am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe Universität Frankfurt am Main.
Kirche ist nicht gleich Kirche. Der Theologe KNUT WENZEL ist durch Europa gereist, um sich einen eigenen Eindruck zu machen. Ein beispielhafter Einblick.
John Henry Newman ist von Papst Leo XIV. zum „doctor ecclesiae“ ernannt worden. Unter den nunmehr 38 Kirchenlehrern der römisch-katholischen Tradition – darunter vier Frauen – repräsentieren nur Therese von Lisieux und Newman die Moderne.
Zum 250. Geburtstag des Malers Caspar David Friedrich besuchte Knut Wenzel, Professor für Fundamentaltheologie und Dogmatik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, die Sonderausstellung in Berlin. In den Landschaftsbildern Friedrichs macht Wenzel metaphysische Hinweise aus: Das, was wir sehen, ist nicht das, was Friedrich uns zeigen will, aber nur vermittels des Sichtbaren, und nicht an und für sich, kann er es uns vergegenwärtigen. Dazu spielt Friedrich vor allem mit künstlerischen Variationen und Licht.
In seinem neuen Roman „Yoga“ setzt Emmanuel Carrère (*1957) die eigene Person als Instrument der Wirklichkeitswahrnehmung ein, und in dieser Instrumentalität ist sie notwendig selbst Gegenstand literarischer Aufmerksamkeit: Autofiktion. Religion oder Meditation versprechen als Praxis der Lebensbewältigung Integration des Chaos, Klarheit, Struktur und Sinn. Carrères „Yoga“ konfrontiert dieses Angebot mit seinem eigenen Scheitern. Knut Wenzel, Professor für Fundamentaltheologie und Dogmatik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, liest „Yoga“ als Verhandlung zwischen Spiritualität und Depression. Der Text geht auf einen Beitrag anlässlich einer Studienveranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin im 12. März 2022 zurück.
Wie Trauer und Liebe, zwei grundlegende Bedingungen menschlicher Existenz, un-trennbar miteinander verbunden sind, zeigt Knut Wenzel. Der Professor für Fundamentaltheologie und Dogmatik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main unternimmt dafür Streifzüge durch Literatur, Psychologie, Theologie und Mystik insbesondere bei Michel de Certeau. Trauer sei eine Gestalt der Liebe.
Aus Überresten und aus Kostbarem errichtete der Filmregisseur Derek Jarman in den 1980er-Jahren einen Garten zwischen Land und Meer. Der Garten entstand im Bewusstsein des unvermeidlich nahenden Todes des Regisseurs. 2020 wurde der besondere Ort bei Kent durch Spenden gerettet. Knut Wenzel, Professor für Fundamentaltheologie und Dogmatik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, verfolgt das Projekt vor dem Hintergrund philosophischer und religiöser Momente: Der Garten als Liturgie.
Bob Dylan ist bereits zu Lebzeiten eine Legende. Jetzt wurde dem auch religiös sensiblen Liedermacher der Literatur-Nobelpreis 2016 verliehen.
Der Liedermacher Bob Dylan, der am 24. Mai 70 Jahre alt wird, gehört seit Jahrzehnten zu den erfolgreichen Interpreten. Auch außerhalb einer ausdrücklich christlichen Phase spielt Religion eine zentrale Rolle in seinen Songs. Was ist der Kern der Religiosität dieses Folkmusikers?
Die Fundamentaltheologie gibt es, weil der christliche Glaube vor den Zeitgenossen verantwortet werden muss. Dafür braucht sie die Auseinandersetzung mit der Philosophie, aber auch mit den verschiedenen Kulturphänomenen und nicht zuletzt mit dem Thema Religion. So wird heutige Rechenschaft über den Glauben möglich.
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