Gedanken zu einer freizeitorientierten Pastoral am Beispiel der Tourismuspastoral RhönHimmlisch erholen

Spätestens seit Corona wird er immer beliebter: Der Inlandstourismus. Menschen, die zuvor in den Süden geflogen sind, bleiben jetzt lieber in Deutschland. So sagen es zumindest die Tourist-Informationen an verschiedenen Orten und betonen, dass es einen Wechsel im Urlauberklientel gegeben habe. Welche Chancen stecken hier für die Kirche drin? In welcher Weise muss sie sich präsentieren, dass sie einen Zugang zu Menschen im Urlaub bekommt? Und in welcher Form engagiert sie sich hier bereits?

Fazit

Alles in allem möchte die Tourismuspastoral Rhön im Konzert der unterschiedlichen Zugangswege zu den Menschen unserer Zeit vielleicht nicht die erste Geige, aber dennoch ein tragendes Instrument spielen, um den Klang einer zeitgemäßen Pastoral zu perfektionieren. Nur eine Kirche der Vielfalt wird zukünftig noch von Menschen als verlässlicher Partner für die Bearbeitung existenzieller Lebens- und Glaubensfragen ernstgenommen werden. Kirche ist und bleibt eine „Kirche bei den Menschen“ und sie verliert ihre Daseinsberechtigung, wenn sie ihrer Sendung nicht folgt (vgl. AG 2). Daher wird die Touris muspastoral Rhön auch in Zukunft darüber nachdenken, was die Menschen in ihrem Urlaub bewegt, und sie entsprechend begleiten – nicht um ihrer selbst willen, sondern zum Wohl der Urlauber und Naherholungssuchenden in der Rhön.

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