Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-9

    Damit diese Welt wärmer und heller wirdFaszination Osterfeuer

    Seit dem achten Jahrhundert hat das Osterfeuer Eingang in die Liturgie der Osterfeier gefunden. Vermutlich hat es das heidnisch-germanische Frühlingsfeuer verdrängt und die Symbolik aufgegriffen, die die Germanen mit dem Feuer verbanden. Das Feuer soll das Alte verbrennen, damit neues Leben auferstehen kann. Diese Symbolik ist in vielen Religionen und Kulturen mit dem Feuer verbunden.

  • Plus S. 11-14

    Erfahrungen und Visionen einer österlichen KircheKirche mit Feuer

    „Wärme für Kirchen“ – drei Worte, die mir beim Blättern eines katholischen Magazins ins Auge fallen. Das liest sich gut. Bei näherem Hinsehen: Es geht um eine Sitzpolsterheizung für Kirchenbänke, „noch innovativer“. So weit, so gut – oder nicht gut. Sollten Heizungen, welcher Art auch immer, wirklich die innovative Lösung für Wärme in der Kirche sein?

  • Plus S. 15-19

    Über den Brand, der niemals erlischtSegne dieses Feuer

    „Segne dieses Feuer, das die Nacht erhellt“ – so spricht der Priester über dem Feuer in der Osternacht. Mit dem Osterfeuer und der Lichtfeier beginnt die Osternacht. Christus wird als das Licht der Welt begrüßt, das Licht wird weitergegeben und erhellt das Leben der Menschen. Biblische und andere, ehemals heidnische Motive fließen im Laufe der Geschichte in das Verständnis und die Gestaltung des Osterfeuers ein.

  • Plus S. 20-25

    Das innere spirituelle FeuerNur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen

    Wir spüren in der Regel, ob eine Person spirituell brennt. Da müssen nicht immer die Funken sprühen, aber man merkt, diese Person macht das, was sie tut, gerne. Es macht ihr Spaß, sie steht hinter dem, was sie sagt und tut. Man spürt, dass sie aus der erfahrenen Nähe Gottes heraus spricht und handelt. Im Unterschied zu jemandem, er lieblos und seelenlos seiner Arbeit nachgeht, Dienst nach Vorschrift macht. Bei dem nichts von Freude, auch nichts von Lust an Gott, zu spüren ist.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 33-36

    Zur Symbolik des Feuers in der BibelGott, unser Herr, ist ein verzehrendes Feuer

    „Feuer –, Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs, nicht der Philosophen und Gelehrten. Gewissheit. Gewissheit. Empfinden. Freude. Friede. Gott Jesu Christi.“ In kurzen, prägnanten Worten hält Blaise Pascal (1623–1662) eine überwältigende Gotteserfahrung fest, die er auf den 23. November 1654 datiert. Mit „Feuer“ überschreibt er ein Ereignis, das in einer lichtvollen Nachtstunde die Enge des Alltags sprengt. Die Begegnung mit dem Gott der Bibel wird ihm zu einer Begegnung von Feuer, die sein Leben verändert.

  • Plus S. 37-41

    Betrachtung zu OsternChristus ist auferstanden

    Das „Krönungsfest“ unseres christlichen Glaubens dürfen wir in der Osternacht begehen: Den Hinübergang („Pascha“) vom Tod zum neuen Leben. Wie fassen wir aber den christlichen auferstehungsglauben in Worte?

Inspirierte Seelsorge

Autoren/-innen