Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Plus S. 11-14

    Zur Gestaltung einer zeitgemäßen (litugischen) SonntagskulturEntdeckung der Langsamkeit

    Der Sonntag gerät als Feier- und Ruhetag immer mehr in Rechtfertigungszwang. Wenn 20 Prozent der Menschen am Sonntag arbeiten müssen, viele Geschäfte öffnen und auch sonst immer mehr normalen Alltagsbeschäftigungen nachgegangen wird, fragt man sich, was den Sonntag noch von anderen Tagen unterscheidet. Es ist an der Zeit, den Sonntag als Einladung zu einem Tag des bewussten Lebens mit Gott und den Menschen wiederzuentdecken.

  • Plus S. 15-18

    Weil der Mensch "Ankerpunkte" benötigtFesttag der Zeitsouveränität

    Wir reden über den Sonntag, weil er nicht mehr selbstverständlich ist. Und selbstverständlich ist er nicht mehr, weil es zu den großen Irrtümern unserer Zeit zählt, durch mehr Tempo, mehr Aktivität und verstärkte Zeitverdichtung mehr Leben ins Leben bringen zu können. Und doch werden wir uns, und keine noch so große Anstrengung wird das verhindern, mit der Tatsache zufriedengeben müssen, dass wir in unserem Leben nur ein Leben leben können.

  • Plus S. 19-23

    Der Schutz des Sonntags wird 1700 Jahre altDie Bedeutung der Sonntagskultur

    Am 3. März 2021 wird der „staatliche“ Sonntagsschutz 1700 Jahre alt, ein guter Grund, um die Bedeutung des Sonntags und eine erneuerte Sonntagskultur in den Blick zu nehmen. Der gemeinsame, arbeitsfreie Sonntag wird als Tag der Christen, als Tag des Herrn und als Tag für den Menschen in unserer Gesellschaft hoch geschätzt. Sorgen macht die zunehmende Sonntagsarbeit und die Ökonomisierung des Sonntags.

Impulse

Im Blick

  • Gratis S. 30-35

    Hermeneutische Voraussetzungen und praktische Ideen zur Umsetzung einer liturgischen Sonntagskultur"...dass für alle Sonntag wird"?!

    Um eine liturgietheologisch sinnvolle Begründung des Sonntags wird angesichts vielfacher gesellschaftlicher Gegenbewegungen immer wieder gerungen. Oftmals fällt es dabei schwer, den Sonntag noch als den „Tag des Herrn“ für alle gültig herauszustellen. Im Bewusstsein der Genese des Tages und der Forderung nach Anpassung und Aktualisierung bedarf es daher Überlegungen, diesen Tag mit seinem bleibenden Sinngehalt in einer sich ändernden äußeren Wahrnehmung darzustellen. Allgemeine pastorale Umstrukturierungsprozesse können dabei ein hilfreicher Anstoß sein, den Sonntag als „Ur-Feiertag“ (SC 106) in die Mitte aller inhaltlichen Überlegungen zu stellen.

  • Plus S. 36-41

    Jugendpastoral in und nach CoronaMit der Jugend unterwegs

    Als im Frühjahr 2020 die Corona-Pandemie buchstäblich über die Welt hereinbrach, gab es noch wenig Strategien und Konzepte, um damit umzugehen. Inzwischen ist einige Zeit vergangen, zahlreiche Initiativen sind entstanden und der zweite Lockdown zeigt, dass mit Normalität noch längst nicht zu rechnen, die Ausnahmesituation noch nicht überwunden ist. Immer wieder werden da Anfragen laut, ob die Kirche ihrem Auftrag gerecht wird.

Inspirierte Seelsorge

Autoren/-innen