Anzeige: Warum ich an Gott glaube von Gerhard Lohfink
Anzeiger für die Seelsorge. Zeitschrift für Pastoral und Gemeindepraxis 5/2015

Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Plus S. 11-14

    Beispiele gelingenden Dialogs zwischen Christen und Muslimen in DeutschlandBegegnung schafft Vertrauen

    Der folgende Beitrag ist unter dem Eindruck des Terroranschlags in Paris auf die Redaktionsmitglieder der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ am 7. Januar 2015 geschrieben. Ereignisse wie diese verursachen nicht nur unendliches Leid bei den Angehörigen und Freunden der Opfer, sondern auch Sorge und Angst in der Bevölkerung. In solchen Momenten an den Sinn von Dialog und Verständigung zu glauben, fällt schwer, und doch sind sich die meisten dessen bewusst, dass es keine Alternative gibt, wenn die Spirale von Hass und Gewalt nicht weiter gedreht werden soll.

  • Plus S. 15-19

    Die Begegnung mit dem Islam als vitale Notwendigkeit pastoraler Arbeit in DeutschlandChristlich-islamischer Dialog als Bereicherung des Glaubens

    Die Meldungen der Tagespresse werden in Bezug auf den Islam dominiert von Pegida, islamistischem Terror, aber auch der Frage danach, ob der Islam zu Deutschland gehört. Nicht nur die Fragen nach Toleranz und deren Grenzen klingen hier mit an, auch solche nach muslimischer Identität und Zugehörigkeit zur (christlich-abendländisch geprägten) Gesellschaft. Zugleich ergibt sich mit zunehmender Evidenz die Frage nach Chancen und Möglichkeiten eines gelingenden Miteinanders.

  • Plus S. 20-21

    Vorbild an Frömmigkeit und DemutMaria im Islam

    Maria, die Mutter Jesu, hat seit alters her, über die eigene christliche Religion hinaus, eine erstaunliche Faszination auf das menschliche Herz ausgeübt. So auch in der islamischen Religion, von der es in der Erklärung zu den nichtchristlichen Religionen des Zweiten Vatikanischen Konzils im dritten Artikel bezüglich des Islam heißt, dass die Muslime Jesus als Propheten ehren und diese Ehre auch seiner jungfräulichen Mutter Maria zukommen lassen, die die Muslime bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 27-30

    Christinnen und Christen antworten mit GastfreundschaftBitte weiter flüchten?!

    Hannah Arendt musste vor dem nationalsozialistischen Gewaltregime fliehen. Sie nahm wenig von dem mit, was ihr Leben in Deutschland ausgemacht hatte. Was sie jedoch mitnahm, war die Erfahrung völliger Rechtlosigkeit: Nicht, dass lediglich eines ihrer Rechte verletzt oder nicht ausreichend geschützt wurde; vielmehr wurde sie all ihrer Rechte beraubt. Ihr Anspruch auf Menschsein wurde mit Füßen getreten. Vor diesem Hintergrund wird ihre – heute äußerst aktuelle – Behauptung verständlich, dass das grundlegende Recht eines Menschen das Recht ist, überhaupt Rechte zu haben. Mit anderen Worten: Das Recht auf Asyl ist das Menschenrecht schlechthin.

  • Plus S. 31-35

    Persönliche Erinnerungen zu Frère Rogers 100. GeburtstagDas Geheimnis der Nähe

    Frère Rogers Leben war kein langer, ruhiger Fluss. Er wusste, dass die Uhr läuft, solange ein Mensch auf der Erde ist. Jesus Christus, in dessen Spuren er ging, hatte sich nicht anders auf die Zeit eingelassen. Dessen Zeit auf der Erde dauerte, wie man annimmt, etwas mehr als 30 Jahre. Frère Roger wurde 90 Jahre alt. Am 12. Mai dieses Jahres wäre er 100 Jahre geworden. Vor 75 Jahren kam er nach Taizé.

Seelsorge in Fülle

Nach-Gedacht

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