Die Pandemie erschwert die Eingewöhnung

Kleinstkinder in Kita und Tagespflege, Editorial
© Harald Neumann, Freiburg

Insbesondere für unter Dreijährige ist es wichtig, dass sich Eingewöhnungsprozesse an ihren individuellen Bedürfnissen und Entwicklungsständen orientieren. Ob ein Kleinkind in der Einrichtung ankommt, ob es sich dort wohlfühlt und gut entwickeln kann, hängt vor allem auch davon ab, ob es der Fachkraft gelingt, eine positive und warmherzige Bindung zu ihm aufzubauen. Hierfür sind mehrere Faktoren relevant: Fachkenntnisse zu den Themen Bindungsverhalten und Eingewöhnungsprozesse, persönliche Kompetenzen und Erfahrungen sowie organisatorische und räumliche Rahmenbedingungen.

Welches Eingewöhnungsmodell eignet sich für Ihre Einrichtung? Und welche Kompetenzen helfen Ihnen dabei, eine vertrauensvolle Beziehung auch zu den Eltern zu entwickeln? Antworten finden Sie im Fachthema dieser Ausgabe.

Katja Kozel, Erzieherin in einer Kinderkrippe, berichtet über Eingewöhnungsschwierigkeiten während der Corona-Pandemie – ein interessanter Erfahrungsbericht! Geschlossene Kitas, aber auch die Tatsache, dass es außerhalb des Kita-Betriebs viele Einschränkungen gab und gibt, stellt(e) sie und ihr Team vor zusätzliche Herausforderungen, speziell bei der Eingewöhnung unter Dreijähriger. Denn die sog. „neue Normalität“ wirkt sich wahrnehmbar auf das Verhalten und die Entwicklung der Jüngsten aus, so die Erfahrung unserer Autorin.

Es bleibt zu hoffen, dass wir uns bald wieder Schritt für Schritt der „alten Normalität“ annähern können.

Herzliche Grüße

Ulrike Fetzer

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