Inklusion - eine Pädagogik der Vielfalt lebenKinder mit Behinderung beteiligen und mitnehmen

Eine inklusive Pädagogik versucht - weit über Integrationsbestrebungen hinaus -, Menschen mit Beeinträchtigungen in den Alltag aller mit einzubeziehen. Das hat grundlegende Auswirkungen auch auf die Arbeit in KiTas.

In Deutschland wurde während der 1980er-Jahre eine Reihe von Modellversuchen zur Integration behinderter Kinder und zur Unterstützung von Risikokindern in Kindertageseinrichtungen durchgeführt. Die Ergebnisse haben mittlerweile Eingang in staatliche Planungen, Empfehlungen und in die Gesetzgebung gefunden. In der Praxis sollen Kinder mit und Kinder ohne Behinderung „nach Möglichkeit nicht von ihrem sozialen Umfeld getrennt“ (SGB IX, §4 und 19) spielen und lernen. Diese dehnbare Formulierung führt zu unterschiedlichen institutionellen Formen inklusiver oder integrativer Bildung.

Exklusive fachliche Förderung versus Integration

Lange Zeit fand die fachlich hochwertige heilpädagogische Betreuung der Kinder mit Behinderung außerhalb familiärer und nachbarschaftlicher Bezüge stattfand. Die Lerngemeinschaft der Kinder mit Behinderung ermöglichte ein den spezifischen Bedürfnissen der Kinder angemessenes Lernangebot. Gleichzeitig entstand eine Art „In- Group“ dieser Kinder und parallel dazu der Kinder ohne Behinderung, die oft nie ein Kind mit Downsyndrom oder anderen Einschränkungen erlebt haben. Die heilpädagogischen und therapeutischen Einrichtungen legten immer ein besonderes Augenmerk auf die zielgerichtete Förderung von Kindern mit Behinderung. Je besser ihre „Reparatur“ gelang, um so leichter – so die Grundannahme – konnten sie sich später in der Welt der Menschen ohne Behinderung zurechtfinden. Allerdings sind Kinder mit Behinderung im Gegensatz zu Autos, die in der Werkstatt repariert werden und hinterher auch auf der Straße wieder funktio-nieren, genauso abhängig von einem anregenden sozialen Umfeld wie Kinder ohne Behinderung. Kinder lernen wesentlich am handelnden Modell. Logischerweise brauchen Kinder vielfältige Modelle, wenn sie sich ganzheitlich entwickeln sollen. Viele Kinder mit Behinderung sind aufgrund der mangelnden Kontakte mit nichtbehinderten Gleichaltrigen ungeübt in der Kontaktaufnahme und das Gleiche gilt auch für Kinder ohne Behinderung gegenüber Kindern mit Behinderung.

Je älter die Kinder werden, umso wahrscheinlicher wird die Aussonderung der Kinder mit Behinderung aus den Regeleinrichtungen. Ein Grund dafür ist, dass Kindergärten und Grundschulen sich den ungewöhnlichen Bedürfnissen und Problemen der Kinder fachlich, zeitlich und inhaltlich nicht gewachsen fühlen. Das verwundert wiederum nicht, wurde doch Lehrerinnen und Erzieherinnen über viele Jahre hinweg weisgemacht, sie wären ungeeignet ausgebildet, um die Kinder mit besonderen Bedürfnissen adäquat zu fördern. Und nun soll das plötzlich anders sein? Weil es heute zur »political correctness « gehört, dass sich Kinder mit Behinderung gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung bilden? Darüber hinaus bleibt bis heute ein erbitterter Widerstand vieler Sondereinrichtungen oder heilpädagogischer Einrichtungen, sich mit den Regeleinrichtungen verschmelzen zu lassen und ihr Know-how in die allgemeine Pädagogik einfließen zu lassen. Dabei wäre dies die optimale Art und Weise, allen Kindern adäquate Lernbedingungen zu verschaffen und sie individuell in ihren Entwicklungs- und Bildungsvorhaben zu unterstützen.

Inklusive Pädagogik fordert unser Bild vom Kind heraus

Die Aufnahme eines Kindes mit Behinderung in Regeleinrichtungen bedarf einer intensiven Reflexion aller erwachsenen Beteiligten über das in der Einrichtung vorherrschen-de Menschenbild: das Bild vom Kind. Inwiefern spukt in unseren Köpfen noch das Bild des „kindergartenreifen“ Kindes herum, das wohlerzogen, trocken, sprechfähig und mit Lerneifer ausgestattet ist? Wie stark sind wir geprägt vom Bild des „normalen“ Kindes, d. h. vom deutschsprachigen, gut erzogenen, sauber und anständig gekleideten Kind? Wie stark bringen uns Sabbern und Spucken aus der Fassung? Wie gehen wir damit um, wenn wir einem Kind nicht hundert Mal, sondern während der ganzen Zeit im Kindergarten täglich das Gleiche wieder neu erklären müssen?

Vielen Fachkräften und Teams fällt es leicht zu formulieren, dass sie ihre Handlungen und Aktionen einzig und allein darauf ausrichten, dass sich jedes Kind mit seinen Interessen und Bedürfnissen in ihnen wiederfinden kann. Nimmt man ein Kind mit Behinderung auf, kann dieser Satz zur Folge haben, dass sich schlagartig alles verändert, wenn bestehende pädagogische Grundsätze und Rahmenbedingungen, die einen ausschließenden Charakter in sich tragen, entdeckt und hinterfragt werden. Die Perspektive des Kindes einzunehmen bedeutet, die Einrichtung und die Pädagogik mit neuen Augen zu sehen und Kindern eine Lernumgebung zu schaffen, die zu Selbstständigkeit verhilft. Allerdings ist bei Kindern mit Behinderung dies alleine trotzdem nicht immer ausreichend. Eine gute Versorgung der Kinder mit Brille, Prothese, Schiene oder Hörgeräten ist parallel dazu genauso wichtig. Aber auch dann muss überlegt werden, was wann seinen Platz hat.

Ohne neue Konzeption geht es nicht

Viele Kinder mit Behinderung haben nicht von Anfang an die Chance, mit ihrer Mitwelt in einen wertschätzenden Dialog zu kommen. Gerade Kinder, bei denen sofort nach der Geburt oder noch im ersten Lebensjahr eine Schädigung erkannt wird, haben es oft mit traumatisierten Müttern und Vätern zu tun. Viele Eltern fühlen sich nach der Geburt oder bei der Entdeckung von Schädigungen oder ungewöhnlichen Entwicklungsverläufen schuldig, verunsichert, gekränkt und alleine gelassen. Einige lassen sich schnell ins Rad der stetigen Verbesserung einspannen. Unter dem Motto „viel hilft viel“ werden alle möglichen therapeutischen und homöopathischen Mittel ausprobiert, immer in der Hoffnung, dass dem Kind dadurch Chancen eröffnet würden, eine höchstmögliche „Normalität“ zu erreichen. Auch zwischen Eltern und Erzieherinnen bleibt oft die Klärung gegenseitiger Erwartungen und Vorstellungen an das Kind aus. Eltern erwarten von den professionellen Fachkräften häufig viel zu viel. Und diese von sich selber auch. Vielen Erzieherinnen fällt es schwer, in einem Kind mit geistiger Behinderung das Kind zu sehen, das sich neugierig mit seiner Welt auseinandersetzt und in seinem ihm eigenen Kontakt mit der Umwelt lernt. Sie fühlen sich herausgefordert, das Kind voranzubringen undsuchen ihrerseits nach therapeutischer Unterstützung für das Kind. Auch wenn Erzieherinnen kaum Vorurteile oder Urteile für Kinder mit Behinderung bereit haben, auch wenn sie Mitleid und Erschrecken überwunden haben, kommen sie oft nicht auf die Idee, dass das Zusammenleben mit Kindern mit Behinderung eine völlig neue Konzeption braucht.

Unterschiedlichkeit ist kein Makel, sondern Normalität!

In den letzten Jahren hat ein tiefgreifender Paradigmenwechsel in der Pädagogik stattgefunden, der gerade den Kindern mit besonderen Bedürfnissen zugutekommt. Die Erkenntnis, dass jedes Kind sich in seinem Tempo entlang seiner Interessen die Welt erschließt und im Dialog mit seiner Mitwelt persönliche Kompetenzen überprüft und weiterentwickelt, hat sich in den Bildungsplänen und -empfehlungen der Länder deutlich niedergeschlagen. Ausgehend vor allem von den Entwicklungen in den Vereinigten Staaten und den skandinavischen Ländern verbreitete sich auch in Deutschland die Idee einer »integrativen « Erziehung. Leitend waren drei Prinzipien:

  • Hilfen sollen nicht erst dann zur Verfügung gestellt werden, wenn „das Kind in den Brunnen gefallen ist“ – es ist vielmehr daraufhin zu wirken, dass der Eintritt einer Behinderung oder chronischen Erkrankung vermieden wird (§ 3 SGB IX).
  • Hilfen dürfen die betroffenen Kinder nicht mehr als unbedingt notwendig in ihren (bezogen auf den Rest der Gesellschaft) normalen Lebensvollzügen einschränken.
  • Kinder mit besonderen Bedürfnissen dürfen und sollen an allen Aktivitäten und Angeboten für Kinder, die sich „normal“ entwickeln, voll partizipieren.

In der Folge treten das persönliche Wohlgefühl jedes Kindes sowie die soziale Komponente der gemeinsamen Erziehung in den Vordergrund. Es soll und kann ein gemeinsames Ziel entwickelt werden. Die Lernwege jedes einzelnen Kindes verlaufen aber in der Auseinandersetzung mit den Projektthemen individuell. Somit ist eine pädagogische Differenzierung von Förderung gefragt, in der Gemeinsamkeiten aktiv unterstützt werden, ohne dass die Individualität der Lernwege aus dem Blick geraten darf. Auch Kinder ohne Behinderung und ihre Eltern ziehen Gewinn aus der gemeinsamen Erziehung, da sie z.B. ein breiteres Spektrum an Tempi, Wissen, Können und Kompetenzen eröffnet.

Selbstverständliche Zugehörigkeit und gleichzeitige Verschiedenheit sind kein Widerspruch in sich. Dass Menschen gleichzeitig verschieden sind und dazugehören ist die Erkenntnis aus dem täglichen gesellschaftlichen Zusammenleben, aber auch aus wissenschaftlichen Untersuchungen. Inklusion und Integration in der Zeit der Postmoderne (Fthenakis 2003) bedeuten keineswegs „Gleichheit“ für alle. Unterschiedlichkeit sollte nicht als Makel, sondern als Normalität verstanden werden.

Was versteht man unter „Inklusion“?

Inklusion ist als Konzept zu verstehen, das über Integrationsbestrebungen hinausgehend versucht, alle Menschen mit Beeinträchtigungen in einen Alltag für alle mit einzubeziehen. Behinderte Menschen werden nicht nur in eine Welt von Nichtbehinderten integriert, sondern alle Menschen in einer Gesellschaft werden angesehen als Menschen mit jeweils unterschiedlichen Bedürfnissen, auf die angemessen reagiert werden muss. Die Schlussfolgerung bzw. Vision für Kindertageseinrichtungen nach diesem Konzept ist, dass die Einrichtungen offen sind für wirklich alle behinderten und nichtbehinderten oder auffälligen Kinder. Jedes Kind bekommt die individuelle Unterstützung, die es benötigt.

(aus: Vollmer, Knut: Das Fachwörterbuch für Erzieherinnen und pädagogische Fachkräfte, Verlag Herder, Freiburg, aktualisierte Auflage 2008)

Inklusion – gelebte Pädagogik der Vielfalt

Integrative Erziehung geht vom Grundsatz der uneingeschränkten Teilhabe (engl.: inclusion) aus: Danach werden Kinder mit Behinderung in Tageseinrichtungen gemeinsam mit Kindern ohne Behinderungen gebildet und erzogen. Sie erhalten dort eine auf ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichtete spezifische Förderung und Unterstützung. Die gemeinsame Erziehung ist dabei eingebettet in einen allgemeinen Prozess der Förderung einer vollen Teilhabe behinderter Kinder und ihrer Eltern an allen Sektoren gesellschaftlichen Lebens. Wichtige Voraussetzungen für eine gelingende Pädagogik der Vielfalt sind:

  • Eine gemeinsame pädagogische Philosophie betrachtet das Zusammenleben und -lernen vieler Verschiedener als notwendig und sinnvoll und sichert allen Kindern nicht nur ein Recht auf volle Teilhabe, sondern auch die Möglichkeit dazu zu. Unabdingbar für das Gelingen von Pädagogik der Vielfalt ist die Wertschätzung einer engen Zusammenarbeit (im Team, mit anderen Berufsgruppen) und einer Erziehungspartnerschaft zwischen Familien und Fachkräften. Solche inneren Werthaltungen lassen sich nicht anordnen. Es gibt aber doch verschiedene Möglichkeiten, hier gezielt Einfluss zu nehmen – im Rahmen der Personalauswahl oder durch eine gezielte Diskussion inklusionsfördernder Haltungen.
  • Grundlage für die pädagogische Arbeit in Einrichtungen, die für alle Kinder und ihre Familien in einem Orts- oder Stadtteil offen sind, soll eine Atmosphäre von gegenseitiger Akzeptanz und Zusammengehörigkeit sein. Unterschiedlichkeit wird hier nicht als zu überwindendes Defizit gesehen, sondern als Chance, von- und miteinander zu lernen und gemeinsam Neues zu entwickeln. Es werden Rahmenbedingungen geschaffen, die die Teilhabe jedes Kindes und jeder Familie ermöglichen und ihre individuelle Weiterentwicklung unterstützen. Die Kinder, die in der Einrichtung lernen, sollen sich spiegeln können in den Angeboten. Es ist selbstverständlich, dass die Kinder in den Kinderbüchern, auf den Fotos oder in Erzählungen große Ähnlichkeiten mit den konkreten Kindern der Einrichtung haben. Unterschiede werden benannt und gemeinsam Lösungen gefunden, diese zu akzeptieren und im Alltag nutzbar zu machen.
  • Die Familie ist als einflussreichster und zeitlich dauerhaftester Einflussfaktor für das Leben und für die Entwicklung von Kindern mit Behinderungen von besonderer Bedeutung. Kinder mit Behinderung sind oft über viele Jahre eng mit ihren Familien verbunden bzw. abhängig von ihnen. Die Unterstützung der Eltern durch die Einrichtung orientiert sich am Lebensstil, den Werten und den Prioritäten der einzelnen Familie. Zusammenarbeit erfolgt auf einer partnerschaftlichen Grundlage: Eltern werden als Experten für die Entwicklung und Erziehung ihres Kindes ernst genommen, sie sind gleichberechtigte Partner. Dabei wissen die Fachkräfte in der Einrichtung um die spezifischen Probleme von Eltern mit behinderten Kindern, sie haben Verständnis dafür und sind in der Lage, Eltern effektiv zu unterstützen.
  • Wenn Kinder über die Regelpädagogik hinaus spezifische therapeutische Förderung und Unterstützung benötigen, sollen diese möglichst im Alltag des Kindes bei den »normalen« Aktivitäten und an individuellen Interessen und Vorlieben der Kinder anknüpfen. Die therapeutischen Maßnahmen sind in ihren Zielsetzungen ganzheitlich angelegt; es geht also nicht in erster Linie um das Training isolierter Fertigkeiten. Fördermaßnahmen sollen die Kinder anregen und unterstützen beim Erwerb breiter, auch im Alltag sinnvoll einsetzbarer Fähigkeiten. Insbesondere Kinder mit geistiger Behinderung – aber auch andere Kinder – schaffen den Transfer von Übungsblättern, Mandalas oder anderen symbolischen Aktivitäten auf konkrete Handlungen nur schwer.
  • Pädagogik der Vielfalt gelingt nur im Verbund. Im Sinne einer optimalen Entwicklungsförderung ist es deshalb notwendig, dass alle Beteiligten eng kooperieren. Leitend für die Zusammenarbeit ist das Modell des sogenannten „transdisziplinären“ Teams: Familie, Fachkräfte der Einrichtung und Spezialisten der Fachdienste planen gemeinsam die notwendigen diagnostischen Untersuchungen, das pädagogische Vorgehen in der Gruppe und die therapeutischen Leistungen. Entscheidungen werden für alle transparent vorbereitet und schließlich gemeinsam getroffen.
  • Die Arbeit in integrativen Einrichtungen stellt erhöhte Anforderungen an die Qualifikation und die Qualifizierungsbereitschaft der Fachkräfte. Dabei geht es zunächst um gute allgemeinpädagogische, entwicklungspsychologische und heilpädagogische Fachkenntnisse. Wichtige persönliche Voraussetzungen der Mitarbeiterinnen sind reflexive Kompetenzen und Kommunikationsfähigkeit.
  • Ob eine sozialintegrative Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern mit Behinderungen in Kindertageseinrichtungen gelingt, hängt entscheidend ab vom Kontext, in den Einrichtungen eingebettet sind: Träger, andere Einrichtungen, Wohnumfeld, Gemeinde … Die einschlägigen gesetzlichen und administrativen Regeln stärken oder schwächen eine Einrichtung. Inklusive Einrichtungen vertreten ihr Konzept offensiv nach außen und nehmen Einfluss auf die Gestaltung guter Rahmenbedingungen und ein förderliches Klima, z.B. die Bereitstellung von Geld und Personal. Konkrete Ansatzpunkte sind: Teilnahme an regionalen Arbeitskreisen; Kontaktaufnahme zu Ärzten, Beratungseinrichtungen und Schulen; der Kontakt zu Behörden, Gremien und Vereinigungen; die Präsentation der eigenen Arbeit in Veranstaltungen; die Präsenz in den Medien.
  • Inklusion beinhaltet zwingend vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung. Sie zielt darauf ab, allen Kindern Erfahrungen mit Vielfalt zu ermöglichen. Unterschiede fordern Kinder kognitiv und sprachlich heraus, wenn sie zum Vergleichen, Aufeinanderbeziehen, Differenzieren anregen. Sie sind der ideale Motor für Entwicklung, wenn Gespräche darüber in einer Sprache stattfinden, die anerkennend, respektvoll, einfach, sachlich, nüchtern und direkt ist.
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