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Über diese Ausgabe

Lebenskunst

  • Plus S. 2

    Kraftquellen im AlltagMit allen Sinnen leben

    Wenn ich im Sommer nach dem Frühchor um 5:45 Uhr durch die Bachallee gehe, die zum Klausurbereich des Klosters gehört, dann nehme ich die Natur bewusst mit allen Sinnen wahr. Ich spüre die Frische des Morgens in meiner Haut. Ich rieche den Morgen. Und ich bin ganz im Schauen und Hören.

  • Plus S. 3

    ForumAngst vor Jesusworten, frei von Schmerzen werden

    "Mir machen manche Worte Jesu Angst. Wie soll ich diese Worte verstehen? Wenn ich sterbe, höre ich dann diese Worte Jesu?"
    "Ich leide seit Jahren an chronischen Schmerzen. Kein Arzt und kein Therapeut konnten mir bisher helfen."

  • Plus S. 10

    Menschen und BücherDostojewski - Romane der Seele

    Es gab eine Phase in meinem Leben, da habe ich die Bücher von Fjodor Dostojewski (1821–1881) geradezu verschlungen: große Romane über innere Kämpfe, über Leidenschaft und Liebe, Bosheit und Spiritualität, Reinheit und Verdorbenheit, Geschichten, die in Abgründe der menschlichen Seele schauen lassen und uns auch Wahrheiten über uns selber zeigen.

Spiritualität

  • Plus S. 4-5

    Was gutes Leben ausmachtDas Schöne sehen und bewahren

    Zu einem erfüllten Leben gehört für mich der Sinn für Schönheit. Das ist ein Zeichen hoher Kultur. Natürlich gibt es auch Übertreibungen: einen Ästhetizismus, dem es nur noch um Schönheit geht. Sinn für Schönheit heißt vielmehr: mitten in unserer realen Welt, in der es viel Leid und Grausamkeit gibt, den Sinn für das Schöne zu wecken und zu bewahren.

  • Plus S. 6-7

    Geschichten aus den WeltreligionenVoll mit Liebe

    Ich suche einen Menschen, der einfach und offen genug ist, den Freund zu sehen, nicht einen Verstand, der mehrere Perspektiven wiegt. Ich will eine leere Muschel für diese Perle, nicht einen Stein, der noch tut, als besäße er Wert, obwohl sein Äußeres schon zerfallen ist. Ich will, dass einer, der aufhören kann, sich selbst zu sehen, voll mit Liebe wird, einen, der Unterbrechungen und Probleme nicht als Störungen, sondern als Freundlichkeiten empfindet. (Mevlana Dscheladuddin Rumi, 1207–1273)

Interview

  • Gratis S. 8-9

    BegegnungenHeilende Hände

    Dass Spiritualität für Menschen in ihrem Krank- oder Gesundsein bedeutsam ist, das hebt Anemone Eglin auch in ihrem Buch „Handauflegen“ hervor. Im Gespräch mit einfach-leben- Herausgeber Rudolf Walter erklärt sie, warum und wie diese alte christliche Praxis auch heute hilfreich sein kann.

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