Über diese Ausgabe

Editorial

Lebenskunst

  • Plus S. 1-2

    Sonne, Mond und SterneAlltagsspiritualität

    Wir Menschen sind hineinverwoben in Natur und Kosmos, hineingenommen in den Rhythmus eines Lebens, das unser Dasein leibhaftig bestimmt. Sonne, Mond und Sterne sind nicht einfach Gestirne am Himmel. Seit Urzeiten haben die Menschen darin ein Symbol für ihr Leben gesehen.

  • Plus S. 3

    LebensfragenForum

    "Meiner Schwester geht es nicht gut. Sie hat Krebs. Ich möchte ihr so gerne helfen. Aber sie lehnt jede Hilfe ab."
    "Meine Mutter tyrannisiert mich mit ihren Ansprüchen. Sie macht gar nichts mehr selbst, obwohl sie dazu in der Lage wäre."

  • Plus S. 4-5

    Wie Helfen zum Segen wirdWie wir leben wollen

    „Helfen“ – das sei nach „lieben“ das zweitschönste Wort unserer Sprache, sagen manche. Wir kennen alle das Gefühl, Hilfe zu brauchen, denn die Erfahrung von Not ist universal. Und auch der spontane Impuls, dem beizustehen, der in Not ist, gehört zu unserem Menschsein. Anderen zu helfen, tut uns selber gut. Aber wie verhindern wir, dass wir uns dabei selber überfordern? Wie kann Helfen für andere und uns selbst zum Segen werden?

Spiritualität

  • Plus S. 6-7

    Mensch oder Esel

    Es sprach Abbas Makarius: Als ich jünger war, verfi el ich im Kellion der akedia. Da ging ich hinaus in die Wüste und sprach zu meinem logismos (zu meinem Gedanken): Wenn du jemandem begegnest, bitte ihn um Hilfe. Und ich fand einen Knaben, der junge Kühe weidete, und sprach zu ihm: Was soll ich tun, Kind, da ich hungere? Er sprach zu mir: Iss doch. Wiederum sagte ich: Ich habe gegessen und hungere wieder. Wiederum sprach er zu mir: Dann iss wieder. Und wiederum sagte ich: Ich habe gegessen und hungere wieder. Dann sprach er zu mir: Vielleicht bist du ein Esel, weil du immer fressen willst. Da war mir geholfen, und ich ging weg. (N 490 A)

  • Gratis S. 11

    Der Jetzt-ist-genug-EngelEngel - himmlische Boten

    Manchmal fühlen wir uns von anderen zu sehr beansprucht – und können keine Grenzen setzen. In solchen Situationen bräuchten wir einen Engel, der sagt: „Jetzt ist genug!“

Interview

  • Plus S. 8-9

    Ein Leben lang Liebender werdenBegegnungen. Paul M. Zulehner im Gespräch

    Fragen nach Werten und nach Sinn in der Gesellschaft, aber auch kirchenbezogene Fragen der Pastoraltheologie stehen im Zentrum der Arbeit von Paul M. Zulehner. Der katholische Priester und international anerkannte Forscher, hat immer beides verbunden: empirische wissenschaftliche Forschung und die Vision einer menschenfreundlichen Seelsorge. In seinen Antworten auf die Fragen von „einfach leben“ wird deutlich, was ihm dabei selber als Christ wichtig ist.

Autoren/-innen