Anzeige: Warum ich an Gott glaube von Gerhard Lohfink
Anzeiger für die Seelsorge 3/2024

Über diese Ausgabe

Schwerpunkt

  • Gratis S. 5-8

    Das existenzielle Potenzial liturgischer Erinnerungskultur"Tut und hört dies zu meinem Gedenken"

    Derzeit ereignet sich in allen europäischen Ländern ein Generationswechsel im Umgang mit Geschichte und den damit verbundenen Werten, Emotionen und Handlungsmustern. Die eine Erinnerungsgemeinschaft gab und gibt es nicht. Erinnerungsformen und Inhalte verändern sich permanent. Welche Rolle wird Erinnerung in unseren multikulturellen und vernetzten Gesellschaften spielen? An welche Ereignisse und Erzählungen wird sich eine europäische Gemeinschaft erinnern? Oder sollte sich der Blick nicht vielmehr in die Zukunft richten angesichts der globalen Flüchtlingsbewegungen, der Kriege und des Terrors, des bedrängenden Klimawandels, der knapper werdenden Ressourcen?

  • Plus S. 10-15

    Wie erzählte Erinnerung Gemeinschaft schafft und verändertErinnerung und Gemeinschaft

    Erinnerung und Gemeinschaft – dass beides nicht nur eng miteinander verbunden, sondern mehr noch das eine nur in dem anderen möglich ist, hat die Gedächtnisforschung in den vergangenen Jahrzehnten vielfach herausgestellt. Wie individuelles und kollektives Erinnern funktionieren und dialektisch aufeinander bezogen sind, welche Rolle dabei Orte und besonders auch das Erzählen einnehmen und welchen Wert dieser Blick auf Gesellschaft und Kirche haben kann, damit beschäftigt sich der folgende Artikel.

  • Plus S. 16-19

    Wie gelingt ein Erinnern, das offen und heilsam ist für alle?Erinnerung an die Shoah als Proprium einer christlichen Erinnerungskultur

    Aus kontextuell-theologischer Perspektive betrachtet ist der nationalsozialistische Genozid nicht in seiner Brutalität einzigartig, seine Singularität bezieht sich auf seine Kontextualisierung in einer modernen und christlich kultivierten Gesellschaft. Auschwitz als Kontingenzschock fordert seitdem eine situations- und subjektbezogene christliche Theologie. Die Erinnerung an Auschwitz bekommt für das Christentum somit eine identitätsstabilisierende Funktion und für die Kirche eine wegweisende in der erinnerungspolitischen Neujustierung im globalen Zeitalter.

Impulse

Im Blick

  • Plus S. 26-30

    Eine Weiterführung der SakramentenpastoralDer biographische Ansatz in der Pastoral

    Die Individualisierung der Gesellschaft hat sich auch in den Glauben der Menschen eingeschrieben und fordert die Pastoral heraus. Eine biographisch orientierte Pastoral, die Zeichen des Heils Gottes im Leben der Menschen und der Gesellschaft sucht und sie sichtbar macht, erweist sich pastoralpraktisch als fruchtbar. Der biographische Ansatz kann der Gemeinde- und Sakramentenpastoral neue Perspektiven öffnen, wenn er zu einem neuen sakramentalen Denken gelangt.

  • Plus S. 31-33

    Eine Einladung zur RelectureEinführung in das Christentum

    Autorisiert von Benedikt XVI., hat der Theologe und Psychiater Manfred Lütz das Grundlagenwerk „Einführung in das Christentum“ bearbeitet und für ein breiteres Publikum überarbeitet. Über seine Motivation und über das jüngst veröffentlichte Werk schreibt Lütz im folgenden Beitrag.

  • Plus S. 34-37

    Die Pastoralinnovation Online Akademie und ihr Beitrag zu einer hybriden Kirche im deutschsprachigen RaumÖkologisch. Effizient. Inklusiv

    Die Pastoralinnovation Online Akademie besteht seit September 2020. Als Teil der Unternehmensberatung Pastoralinnovation hat sie das Ziel, in Pfarreien, Bistümern, Landeskirchen und kirchlichen Einrichtungen als eine Art „Geburtshelfer“ bei der Entwicklung neuer kultureller Rahmenbedingungen und pastoraler Projekte zu unterstützen.

  • Plus S. 38-41

    Ein ehrlich-unbefangener Blick auf KirchenräumeWill ich hier wirklich Gast sein?

    Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie sind in eine fremde Stadt gezogen und möchten auf einer Party die Umgebung und neue Leute kennenlernen. Leider wissen Sie nicht genau, wo diese stattfindet und müssen erst recherchieren, um die Location zu finden. Vor Ort angekommen scheitern Sie zunächst an drei verschlossenen Türen, bis Sie schließlich eine offene finden.

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